Dürre in den USA führt zu Preisanstieg

03. August 2012, 10:01 | Kategorien: Politik, Wirtschaft | Schlagworte: | von Redaktion
Foto: Michael Urban/ddp
Redaktion

Während sich der Sommer in Deutschland in diesem doch sehr zurückhält, haben die amerikanischen Landwirte endgültig genug: Sie müssen dabei zusehen, wie wegen der ärgsten Dürre seit 1948 die Böden austrocknen und die Ernte von Getreide, Mais und Erdnüsse in Gefahr gerät. Große Teile des Landes sind zum Notstandsgebiet erklärt worden.

Weil es nicht mehr genügend Futter für die Tiere gibt, werden sie geschlachtet – ein Preisanstieg für Fleisch um zwei bis vier Prozent ist unweigerlich die Folge. Für die amerikanischen Bauern hat die Dürre nur geringe nachteilige Folgen, weil sie versichert sind, günstig an Kredite kommen und durch die erhöhten Fleischpreise Verluste ausgleichen können. Auf dem Weltmarkt indes, wo sich der Ausfall des größten Getreideexporteurs USA bemerkbar macht, steigen die Preise für Getreide um bis zu einem Drittel.

 

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(oe)

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