Merkels Wandel zur Migrationspolitikerin

Die Union hat sich beim Thema Migration vollkommen gewandelt

Die Union war einst eine stramme Gegnerin der Massenmigration. Vorneweg Angela Merkel. Doch in den letzten Jahren haben die Kanzlerin und ihre Partei einen merkwürdigen Wandel vollzogen.

Foto: European Union
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Startseite - Empfohlen, Startseite - Unterbühne | Schlagworte: Asylpolitik, Angela Merkel, CDU, Edmund Stoiber, Migration, Zuwanderung
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Was heute als Migrationspolitik von der CDU und Angela Merkel gilt, wäre vor 15 Jahren in selbiger Partei nicht durchgekommen. Wie nun auch Welt-Online/N24 festgestellt hat, hatte die Union damals eine sehr viel restriktivere Migrationspolitik. Damals hatte es im Programm noch geheißen, man solle die »Identität Deutschlands bewahren«. Man ging davon aus, dass die Mehrheit aller Deutschen sich als »Solidaritäts- und Schicksalsgemeinschaft, verbunden durch die gemeinsame Geschichte und den gemeinsamen Staat ebenso wie durch eine gemeinsame Sprache und Kultur« verstehe. Damals war man in der Union überzeugt, dass Zuwanderung »kein Ausweg aus den demografischen Veränderungen in Deutschland sein« könne.

Auch wir von der Freien Welt hatten bereits auf diesen Kurswechsel hingewiesen. Am 30. Oktober 2000 hatte Merkel im Bundestag noch steif und fest behauptet, »dass die multikulturelle Gesellschaft keine lebensfähige Form des Zusammenlebens« sei. Und am 1. Dezember 2003 tönte Angela Merkel folgendermaßen: »[...] Und da muss man natürlich darüber sprechen, dass es den Missbrauch des Asylrechts gibt. Da muss man natürlich sagen, die Folge kann nur sein: Steuerung und Begrenzung von Zuwanderung. Alles andere wird keine Akzeptanz in der Bevölkerung finden.«

Als sie schon längst Bundeskanzlerin war, hatte sie 2010 auf dem Deutschlandtag der Jungen Union in Potsdam folgendes gesagt:

»[...] wir sind ein Land, das im Übrigen Anfang der sechziger Jahre die Gastarbeiter nach Deutschland geholt hat. Und jetzt leben sie bei uns. Wir haben uns eine Weile lang in die Tasche gelogen. Wir haben gesagt, die werden schon nicht bleiben. Irgendwann werden sie weg sein. Das ist nicht die Realität. Und natürlich war der Ansatz, zu sagen, jetzt machen wir hier mal Multikulti und leben so neben einander her und freuen uns über einander. Dieser Ansatz ist gescheitert, absolut gescheitert! [...]«

Es ist nicht nur Angela Merkel. Damals waren Roland Koch, Friedrich Merz und Edmund Stoiber mit ähnlichen Ansichten aufgefallen. Es war damals Konsens, dass Deutschland kein Einwanderungsland wie die USA sei.

Das hat sich innerhalb der letzten fünf Jahre gundlegend geändert. Und zwar schon vor der Flüchtlingskrise von 2015. Hier ist auf die Bundesregierung von außen eingewirkt worden. Oder will man tatsächlich glauben, dass Merkel & Co. einfach so ihre Einstellung um 180 Grad gedreht haben? Vor allen Dingen, wenn es in einem europäischen und globalistisch-westlichen Kontext geschieht?

 

 

Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Matt

Aber wenn $oro$ und Co Deutschland in die Knie zwingen wollen, dann muss halt Merkel gehorchen und die Grenzen öffnen.

Gravatar: Sarah

Nein, ich verstehe es nicht!
Wer diesen Typen erlebt, weiß spätestens am Ende, dass er ein linksgrün-versiffter, hoffnungsloser Fall ist. Schon allein sein desinteressierter Gesichtsaudruck und sein Gehabe zeigt wessen Geistes er ist. Desgleichen seine provokanten Fragen, mit denen er die AfD nur vorführen wollte.
Was sollte dieses Interview?

https://www.youtube.com/watch?v=HnfpQ1JkYv4

Gravatar: Unmensch

Ja, so ist das in der real existierenden Demokratie freier westlicher Staaten: man wird vor Tatsachen gestellt und es wird Zustimmung verlangt. Wer dabei nicht mitmachen will, wird von den real existierenden objektiven, freien und kritischen Qualitätsmedien ausgegrenzt.

Gravatar: ruhland

Mir war diese Kehrtwende der Merkel bekannt. Ich denke, sie möchte damit in der ganzen Welt als Ikone aller Regierungschefs in die Geschichtsbücher eingehen und blendet dafür den Willen ihrer Bürger total aus. Diese stören sie nur bei ihrem persönlichen Ehrgeiz, in allen Ländern bekannt zu sein und durch ihre vermeintlich gute Taten nach ihrem Ableben mit Blockflötenmusik ins Himmelreich einzufahren.

Die Folge dieser Masseninvasion wird aber nichts gutes hervorbringen, sondern sich als fatale Fehlentscheidung herausstellen:
- in Kindergärten und Schulen wird Chaos herrschen
- Bürger werden sich in verschiedenen Lagern feindlich gegenüberstehen
- der Islam wird an die Schaltstellen der Macht gelangen
- Verbrechen nehmen in ungeahntem Ausmaß zu
- die bereits vorhandenen Ghettos werden an Zahl und Größe zunehmen
- Die Digitalisierung wird zur Massenarbeitslosigkeit insbesondere unter den Asylanten führen
- Die heute Jugend wird bis 70 arbeiten müssen und werden nicht mehr den Wohlstand ihrer Eltern erreichen
- die Altersarmut wirft ihre Schatten voraus
- immer weitere Terroranschläge lassen uns verzweifeln
- die EU wird es in Kürze in der heutigen Zusammensetzung nicht mehr geben

Eine starke AfD nach dem 24.09. 2017 ist die einzige Hoffnung, diese fatale Fehlentscheidungen unserer überwiegend unfähigen Politiker bestmöglichst zu korrigieren.
Wir brauchen dringender denn je eine starke Opposition im Bundestag mit Herrn Gauland, Herrn Höcke, Prof. Meuthen, Frau Storch und Frau Dr. Weidel, die die Realitäten benennen und einen Politikwechsel erzwingen.

Gravatar: ropow

Die Stationen von Merkels Strategie sind hier ja besonders leicht festzumachen:

02.07.2001:Merkel "Deutschland ist kein klassisches Einwanderungsland und kann es auf Grund seiner historischen, geographischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten auch nicht werden."

http://www.faz.net/aktuell/politik/cdu-csu-deutschland-kein-klassisches-einwanderungsland-122873.html

11.04.2013 Merkel: "Wir müssen zu einem Integrationsland werden"

http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_62920580/angela-merkel-wir-muessen-zu-einem-integrationsland-werden-.html

01.06.2015: Merkel "Deutschland ist ein Einwanderungsland"

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/angela-merkel-sieht-deutschland-als-einwanderungsland-13623846.html

Merkels Eingeständnis, dass sie die für jeden ohnehin ersichtliche Wahrheit auch wirklich und vollständig verstanden hat…

„Dass die multikulturelle Gesellschaft keine lebensfähige Form des Zusammenlebens ist, das glaube ich auch.“ - Angela Merkel am 30.10.2000

https://www.youtube.com/watch?v=kxuGZhcrALg

…kann man als Hinweis dafür sehen, dass sie alle diese Stationen letztlich nur mit dem Vorsatz durchlaufen hat, diese Gesellschaft aktiv durch Masseneinwanderung extrem kulturinkompatibler, tribalistischer Gemeinschaften lebensunfähig zu machen.

Und als wolle Merkel ganz sicher gehen, dass dieser irreversible Slow Motion Völkermord auch wirklich gelingt, fördert und bevorzugt sie dabei auch noch ausgerechnet eine der totalitärsten, patriarchalisch-repressivsten, misogynen, gewalttätigen und nach fortwährender Expansion strebende Ideologie - den Islam, der dieses Werk der gründlichen Zerstörung von über Jahrhunderten gewachsenen soziopolitischen Strukturen schon in so vielen Ländern äußerst erfolgreich durchgeführt hat.

Gravatar: H.Roth

Dieser Schwenk zu der Willkommenskultur wurde doch stark von der Obama-Regierung beeinflußt und unterstützt. Und war das nicht Regierung, die das Chaos in Syrien angerichtet hat, vor dem die Syrer dann wegrennen mußten? Der "arabische Frühling" war doch schon damals ein abgekartetes Spiel, ohne Rücksicht auf Verluste in Deutschland. Merkel macht nur konsequent weiter, vermutlich mit denselben bekannten und unbekannten Unterstützern wie damals.

Gravatar: Hannelore Schulz

Der Islam will die Welt beherrschen und erobern.
Dafür wird viel Geld gegeben.
Der Islam hat das Geld. Katar reichstes Land der Erde.
Viele übrige islamische Länder stehen diesem Land kaum
nach. Wie Bahrein, Oman, Burma, Kuweit und andere.
Und sie haben nicht nur Geld, sie haben auch eine große
Menschenmenge.

Und; jeder Mensch ist bestechlich, es kommt nur auf die
Summe an. Das gilt auch für die Politiker und es gilt
für alle Medienschaffenden.

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