Algerien reagiert auf die neue Situation

Die Flüchtlingsroute verlagert sich nach Westen

Die Balkan-Route gilt als dicht. Darüber kommen täglich nur noch etwa 80 Menschen an. Immer mehr Zuwanderer kommen über Spanien und Italien. Es sind inzwischen dreimal so viele wie im Vorjahr. Gleichzeitig gibt es Meldungen über Versuche, die Flüchtlinge in Algerien – und auch in Tunesien – zurückzuhalten.

Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Startseite - Empfohlen, Startseite - Unterbühne | Schlagworte: Algerien, Balkan-Route, Internationale Organisation für Flüchtlinge (IOM), Italien, Mali, Marine, Niger, Spanien, Tunesien, Thyssen-Krupp
von

Die Internationale Organisation für Flüchtlinge (IOM) spricht von einer Verdreifachung der Zahl, und hat eine Karte erstellt, aus der ersichtlich ist, dass in Spanien und in Italien mehr Migranten markiert sind als in Griechenland.

Der Chef des spanischen Roten Kreuzes erklärte, dass es für Spanien kein neues Phänomen sei, neu sei lediglich das gestiegene Interesse der Medien an dem Thema. Im letzten Jahr hatte Spanien 40.000 Menschen aufgenommen.

Euronews hatte ein Video verbreitet, das eine dramatische Szene zeigt: ein Boot war am helllichten Tag mitten zwischen Touristen angelandet. Andere Videos, die im Netz kursieren, zeigen marodierende Afrikaner, die nicht zu dem Bild passen, das die Medien gerne von "Schutzsuchenden" zeichnen. Siehe dazu auch den Beitrag auf freie welt.

Gleichzeitig gibt es Meldungen aus Algerien, aus denen hervorgeht, dass Migranten, die es aus Mali, Kamerun, der Elfenbeinküste und aus Liberia bis nach Algerien geschafft hatten, verhaftet und wieder zurückgebracht wurden. Unklar ist jedoch, wohin die Gefangenen gebracht wurden.

Algeriens unabhängiger Gewerkschaftsverband spricht von einer geplanten Sammelabschiebung nach Niger. Bereits im September hatte es in Algier mehrere Razzien gegeben. Die Migranten wurden per Bus nach Tamanrasset in der Sahara gebracht.

Auch in Tunesien sind zuletzt verstärkt Menschen an der Überfahrt gehindert worden. Allein im September seien 1370 Verhaftungen registriert worden.

Noch ist offen, ob die Behörden tatsächlich verschärft gegen irreguläre Einwanderer vorgehen oder ob es sich um eine einmalige Reaktion der Regierung handelt. Algerien hat bereits seine südliche Grenze zu Mali abgesichert, derzeit ist auch ein befestigter Sperrwall zu Marokko im Bau.

Es sieht ganz so aus, als würde sich Algerien auf die neue Situation einstellen. Das Land rüstet, wie n-tv berichtet, seine Küstenwache und die Marine auf. Daran ist auch die deutsche Industrie beteiligt: Thyssen-Krupp liefert zwei Fregatten, Rheinmetall und MAN bauen eine Panzerfabrik, Daimler liefert Geländewagen. 

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Stasiopfer_in_USA

In Google Maps sieht man Tamanrasset. Mondlandschaft und ein paar Teiche. Was wolln die essen da?

Und noch was: Rheinmetall baut eine Panzerfabrik in Algerien? Den Leo 2 in den Haenden von Algeriern!? Wie kann die Bundesregierung bloss so bloed sein und dies zulassen/

Gravatar: meier

Die Überschrift "Die Flüchtlingsroute verlagert sich nach Westen" ist leider nicht ganz richtig, denn die klassische Mittelmeerroute über Libyen ist wieder richtig aktiv, die Westroute kommt also noch dazu:
Aktuelle Zahlen:
28.09. bis 04.10.
2.900 Schleppungen von Illegalen durch NGO's und italienischer Küstenwache. Die kurzzeitig geringeren Zahlen gab es wegen der Wahlen in Deutschland. Alles wieder beim Alten. Jeder, der was anderes erwartet hat, ist ein Träumer.
Quelle: IOM, UNHCR
Die Mainstreamlügenpresse berichtet NICHT mehr darüber, abgekartetes Spiel, genauso wie bei der sog. "geschlossenen" Balkanroute, über die 2016 lt. FRONTEX 122.779 illegale Migranten gekommen sind und auch keine Mainstreamlügenpresse darüber berichtet. Griechenland hat man völlig "vergessen", leider sind auch die alternativen Medien nicht in der Lage zu recherchieren. Schwach.

Gravatar: Hanna Bretzke

Die Afrikaner kann niemand mehr auf halten denn die EU Brüssel ist zu einem Alptraum geworden diese Bürokraten schauen nur noch zu und freuen sich wenn immer mehr Afrikaner über Spanien kommen das ist mit dieser spanischen Regierung so gewollt die EU Bürokraten schlafen anscheinend den ganzen Tag und lassen sich von SOROS leiten der das ganze finanziell unterstützt heute gehört der ganze EU Brüssel Laden erneuert mit neuen Gesichtern und Jungen die mehr im Kopf haben wenn man nur an Juncker und Brok denkt könnte es einem schlecht werden das so was entscheidet wer in die EU kommt und wer nicht

ein Neu Start wäre sinnvoll für ganz EUROPA und Deutschland

https://www.welt.de/politik/ausland/article167287235/70-Migranten-gelangen-mit-Drahtschneidern-nach-Spanien.html

Gravatar: KritischeStimme

Politiker wie Merkel+Ko verursachen Daueraktivitaeten+Untergang der EU
1. Zuerst werden Kriege geschuert, Syrien, Lybien, Somalien, Niger, Mali, Afganistan, Irak. Raubtierkapitalismus in uebelster Form in Afrika mit EPAS,fuer ein ganzes Kontinent werden fast alle Wirtschaften ruiniert. Kosten Hunderte v Milliarden v Euros f EU-Steuerzahler
2. Dann muessen Fluechtlinge auffangen werden weil Laender destabilisiert wurden. Viele Angriffe auf Fluechlinge.Vom Westen ausgebildeten Terroristen gefaehrden ganz Europa.Jaehrliche Asylantenkosten etwa 20 Milliarden von Euros fuer deutsche Steuerzahler+Terrorismusbekaempfung.
3. Dann muessen jetzt Fluechtlinge v/d EU weggehalten werden,geschlossene EU Grenzen,KZ-Lager eingerichtet. Laender wie Tuerkei, Tunesien mit Milliarden gekauft. Viele Milliarden Kosten f deutsche Steuerzahler
4. Schliesslich wird man auch die Ursachen v Fluechtlingen bekaempfen muessen,Kriege+ Raubtierkapitalismus in Afrika. Verwuestete KriegsLaender muessen aufgebaut werden verwuestete Wirtschaften in Afrika repariert. Terroristen bekaempfen. Viele Hundete v Milliarden v Euros f deutsche Steuerzahler
5. Bei ersten Forderungen v USA Trump werden sofort 40 Milliarden v Euros f die Nato rausgerueckt.Rechnung f deutsche Steuerzahler

Schreibe einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang