Zwangsbeitrag für Öffentlich-Rechtliche soll steigen

Deutschlandradio-Intendant Raue will höhere Beiträge

Jährlich nehmen die öffentlich-rechtlichen Sender über den Rundfunkbeitrag 8 Milliarden ein. Stefan Raue, keine drei Monate im Amt als Intendant des Deutschlandradio, fordert nun eine Erhöhung der monatlichen Zwangsgebühr von 17,50 Euro pro Haushalt.

Foto: Dieter Anschlag / Medienkorrespondenz / CC-BY-SA 4.0 (Ausschnitt)
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Monatlich wird eine Zwangsgebühr von 17,50 Euro von jedem bundesdeutschen Haushalt erhoben. Der Rundfunkbeitrag wird unabhängig davon erhoben, ob überhaupt ein Empfangsgerät vorhanden ist, um die öffentlich-rechtlichen Sender von ARD, ZDF und Deutschlandradio zu nutzen. Für viele ist das ein Ärgernis, zumal es auch wenig Transparenz über die Verwendung der jährlich eingenommenen 8 Milliarden Euro gibt.

Für den Deutschlandradio-Intendanten Stefan Raue, der erst im September 2017 von der Chefredaktion des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) an die Spitze der Hörfunkanstalt wechselte, sind diese 8 Milliarden Euro nicht genug. Er plädiert für eine moderate Erhöhung des Rundfunkbeitrags, um steigende Kosten auszugleichen. Raue verweist darauf, dass der Beitrag seit 2009 nicht erhöht worden sei und es 2015 sogar eine Absenkung gab.

»Wenn wir von einer Steigerung von rund zwei Prozent pro Jahr ausgehen, bei Sachkosten, Honoraren und Gehältern, dann kann man sich schnell ausrechnen, wie viel einem weniger zur Verfügung steht, wenn die Kostensteigerung nicht ausgeglichen wird«, erklärt das 58-jährige SPD-Mitglied Raue. Er empfinde ein Einfrieren des bis 2020 auf 17,50 Euro pro Haushalt festgelegten Rundfunkbeitrags als eine Beschränkung der Möglichkeiten.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Deutschlandradio-Intendant Raue will höhere Beiträge“!

Sollte man das nicht verstehen?

… „Schon der Altmeister der Propaganda, Joseph Goebbels, hätte seine wahre Freude an der heutigen Konfiguration der Volks(des)information und Staatspropaganda gehabt, hätte er damals nur so leistungsstarke Sender wie ARD, ZDF und Deutschland-Radio gehabt.“ qpress.de
Immer wieder steht man angesichts von Propaganda und Desinformation deutscher Medien vor der Frage, ob es sich nur um unfassbare Dummheit oder rotzfreche und schamlose Lügen handelt.
Man kann dabei gar nicht sagen, was schlimmer wäre, denn weder im einen noch im anderen Fall haben diese Leute etwas in einem öffentlich-rechtlichen Rundfunk verloren, dessen Aufgabe es ist, die Bevölkerung umfassend, ausgewogen und wahrhaftig zu informieren.
Stattdessen fühlen sich ehemalige DDR-Bürger längst an alte Zeiten erinnert und den Wessis dämmert, dass sie jahrzehntelang genauso für dumm verkauft wurden, wie die westlichen Medien es der ideologischen Konkurrenz im Osten immer unterstellt haben.“ … https://bundesdeutsche-zeitung.de/headlines/politics-headlines/selbstgefaellige-zdf-moderatorin-slomka-missbruacht-zwangsfinanzierten-propaganda-sender-964543

Sollte man deshalb nicht ebenfalls verstehen, dass der SPD-Mann Raue ein Einfrieren des bis 2020 auf 17,50 Euro pro Haushalt festgelegten Rundfunkbeitrags als eine Beschränkung der Fortführung der bisher vollkommen verlogenen Gro Ko Politik sieht – die er mit dem Deutschlandfunk scheinbar unbedingt weiterführen will???

Gravatar: karlheinz gampe

Den öffentlichen Rundfunk braucht es nicht mehr. Diese überbezahlten Mitarbeiter wie Raue sind zu entlassen und die Rundfunkanstalten aufzulösen. Ausländische Sender gibt es umsonst und die sind nicht so verlogen wie unsere Deutschen. Lügensender braucht kein Mensch !

Gravatar: Rainer Stelling

Geld kann man nie genug haben und ich schlafe nach den Nachrichten sowieso ein, weil das Programm in den Öffentlichen so prickelnd ist. Aber zunächst brauchen wir erst mal eine Regierung Herr Raue, die Ihnen das Geld in die Tasche schaufelt!

Gravatar: gisela glatz

Diese politikhörigen Fernsehsender sollten abgeschafft werden. Wir wollen als Bürger uns eine eigene Meinung bilden und nicht alles in den Mund gelegt bekommen. Dabei wird gelogen und verbogen, was das Zeug hält. Auf derartige Nachrichten und Meinungen (politisch vorprogrammiert) können wir verzichten. Dann hätten wir einige tausend Arbeitskräfte freigesetzt, die sich in der Wirtschaft beweisen können. Und der Bürger hat wieder mehr Geld in der Tasche.

Gravatar: Gipfler

Der Zwangsbeitrag, zynisch als "Demokratieabgabe" bezeichnet, ist Ausdruck obrigkeitsstaatlicher Zwangsbeglückung der Untertanen. Er verstößt trotz staatstragender Entscheidungen der politisch besetzten Bundesgerichte gegen das Grundgesetz

Nach Art. 5 Abs. 1 GG hat jeder das Recht, "sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.“
Dies beinhaltet auch das Recht, eine bestimmte Quelle, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, nicht zu wählen. Daran darf ich nicht gehindert werden. Das geschieht aber mit dem Zwangsbeitrag. Er ist ja eine finanzielle Belastung, die man nicht umsonst gezahlt haben will. Den Beitrag zu zahlen und die Sendungen trotzdem nicht in Anspruch zu nehmen, bedarf der Überwindung eines inneren Hindernisses, die nur wenige zustande bringen. Und mit diesem psychologischen Mechanismus wird gerechnet; denn selbstverständlich hat der Zwangsbeitrag auch den Zweck zu bewirken, dass möglichst alle das Programm in Anspruch nehmen.

Zudem fehlt mir das Geld des Zwangsbeitrages für Informationsquellen meiner Wahl. Nähere Begründungen siehe:

https://fassadenkratzer.wordpress.com/2017/11/03/rundfunkzwangsbeitrag-oder-die-betreute-informationsfreiheit/

Gravatar: Herbert

Wollte die AfD nicht eine Klage seit geraumer Zeit gegen diese Abzocke verfassen- und einreichen?

Gravatar: CAB

Die Volkswirtschaftlichen Kosten eines nicht funktionierenden Pressewesens sind kaum zu beziffern. Gewinnen falsche Strömungen und undemokratische Entwicklungen an Macht im Staat, werden diese von den Medienanstalten verschwiegen oder nicht aufgedeckt, folgen Jahre oder gar Jahrzehnte an falschen Entwicklungen. Erst mit einer Aufdeckung und Korrektur, welche weitere Jahre kostet, kann dies dann auf die gesetzlich konforme Bahn gebracht werden.
Ein dis funktionales Medien und Pressesystem, kostet schnell den Staat und Bürger, hunderte Milliarden von Euro. Die Finanzkrise war eines der Spitzen, jedoch sind es viele Entwicklungen. Genau dies ist die Absicht der unredlichen Macht, ein falsches System so lange wie möglich zeitlich zu strecken.
Wir leben in einem System, wo die Macht sich selbst kontrolliert und bewertet. Die Anarchie eines Fehlers. Das Diktat einer vorgegebenen Situation ohne Diskurs.
Erst wenn dieser Teufelskreis aufgehoben wird, kann das System des Staates frei entfalten.

Gravatar: Dietmar Fürste

Die Gier dieser Mietmaul-Verwalter im ÖR wächst wie ein Krebsgewchwür.

Zum Vergleich nenne ich noch mal die (gedachte) Maschine, die rund um die Uhr jede Sekunde EINEN EURO ausspuckt:
Die würde für 1 Million € gut 14 Tage brauchen.
Für die schon jetzt eingetriebenen 8 Milliarden allerdings ca. 240 Jahre! (1 Milliarde sind 1000 Millionen!)

Es ist ein perverser Propaganda-Apparat, dem inzwischen die Grundsätze eines unabhängigen und investigativen Journalismus längst am A.... vorbeigehen.

Dabei macht man nicht mal vor den eigenen Mitläufern halt, wie das unsägliche TV-"Interview" von Frau Slomka mit FDP-Chef Lindner gezeigt hat, als die lächerliche Jamaika-Hilfskonstruktion zur Verlängerung der bleiernen Merkel-Zeit in die Hose gegangen war.

Völlig klar, dass man z.B. hierzulande die ÖR TV-Programme nicht, wie die Österreicher, verschlüsseln wird und die Gebühren über den Verkauf der Decoder-Karten als freiwillige Entscheidung der Zuschauer erheben läßt.

Dann wären sie nämlich bei ihren unerträglichen Lügen- und Verblödungsabgeboten unmittelbar in der Pleite, weil sich die Mehrheit diesen ideologiegetriebenen Schwulst von "Kampf gegen Rechts", Geschichtsklitterung und Hetze á la Guido Knopp, z.B. gegen die AfD nicht antuen würde.

Gravatar: Werner

Was einem im öffentlich rechtlichen Fernsehen angeboten wird, ist unter aller Sau. Das ganze Geld der Beitragszahler dient lediglich dazu, die üppigen Gehälter ihrer Angestellten zu finanzieren.
Des weiteren dient es als Sprachrohr für die ihnen nahestehenden politischen Parteien.
Das Fernsehen an sich, hat meiner Meinung nach das Ende der Fahnenstange schon lange erreicht. Wenn sich die Macher nichts grundlegend neues einfallen lassen, dient es wie schon seit Jahrzehnten, nur als teures Einschlafmittel.

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