Deutschland verliert an wirtschaftlicher Freiheit

14. September 2009, 10:48 | Kategorien: Politik, Wirtschaft | Schlagworte: , , | von
Redaktion

Individuelle Handlungsfreiheit, freiwillige Austauschbeziehungen, freier Wettbewerb und die Sicherheit privater Eigentumsrechte, das sind die wichtigsten Kriterien für den Index der Studie "Economic Freedom of the World 2009". Deutschland verliert hier eindeutig an wirtschaftlicher Freiheit und fällt um 10 Plätze zurück, noch knapp vor El Salvador. FDP-Politiker Wolfgang Gerhardt sagte, die Studie zeige, dass in Deutschland Zeit werde, "endlich wieder ‚Ja’ sagen zu mutigen Reformschritten in der Wirtschaftspolitik."

In der Rangliste von 141 Ländern liegt Deutschland damit auf Platz 27, zuvor war es noch Rang 17 gewesen. Auf Platz 1 steht Hongkong, gefolgt von Singapur, Neuseeland, der Schweiz, Chile, den USA, Irland, Kanada, Australien und Großbritannien. Besonders betrüblich sind für Deutschland die Werte für Staatstätigkeit und Regulierungsintensität. Deutschland ist im ersteren im EU und OECD-Mittelfeld. Im zweiten Punkz liegen nur Zypern und die Türkei hinter der Bundesrepublik.

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Die Studie bei der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit

Foto: Viktor Mildenberger/pixelio

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