Gegen Trumps Außenpolitik, gegen Trumps Steuerreform

Deutschland und Frankreich werden gegen Trumps US-Regierung aufgestellt

Weiter gegen Trump: Jetzt sollen Deutschland und Frankreich sich gegen die USA zusammenschließen. Sigmar Gabriel mahnt außenpolitische Zusammenarbeit zwischen Paris und Berlin an. Zudem sollen sich beide Staaten gegen Trumps Steuerreform positionieren.

Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Wirtschaft, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Angela Merkel, Berlin, Brüssel, Donald Trump, EU, Sigmar Gabriel, Washington
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Es hatte sich schon angebahnt, als die US-Mainstream-Medien nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten ausgerechnet Angela Merkel zur neuen Führerin der freien westlichen Welt auserkoren.

Nun, da Trump sich immer noch im Amt hält und sogar seine Einreisebeschränkungs- und Steuerreform-Gesetze erfolgreich durchgebracht hat, soll der der Druck auf ihn erhöht werden. Die gesamte US-Mainstream-Presse zerfetzt seine erfolgreich durchgesetzte Steuerreform.

Jetzt wird die Achse Paris-Berlin gegen Trump in Stellung gebracht. Zwei Nachrichten zeigen die neue Richtung auf:

Zum einen hat Bundesaußenminister Sigmar Gabriel bei seinem Besuch in Paris angekündigt, dass Europa sich außenpolitisch mehr von den USA lösen sollte. Er hat sinngemäß von einem Schulterschluss zwischen Frankreich und Deutschland gegen die US-Regierung gesprochen (siehe Bericht im Hamburger Abendblatt). Sicher ist: Das Gleiche hätte man sich nicht zu sagen getraut, wenn Hillary Clinton US-Präsidentin geworden wäre, die das gesamte Establishment hinter sich weiß. Aber solange Trump Präsident ist, scheint es plötzlich legitim zu sein, rebellisch gegenüber Washington aufzutreten.

Zum anderen ist aus Berlin, Paris und Brüssel verlautet worden, dass man gemeinsam die US-Steuerreformen von Trump genau prüfen werde (siehe Bericht Spiegel-Online). Dies wurde beim Treffen der EU-Finanzminister verkündet. Hier spielt vor allem die Sorge der deutschen und französischen Wirtschaftsunternehmen eine Rolle, die sich im Wettbewerb benachteiligt fühlen. Doch vor allem wird deutlich, dass auch hier wieder deutlicher Übermut gegenüber den USA zu spüren ist. Als noch Barack Obama Präsident war, hatte sich die EU kleinlaut den amerikanischen TTIP-Plänen hingegeben.

Das neue Selbstbewusstsein von Paris und Berlin gegenüber Washington ist somit nur ein Scheinselbstbewusstein. Hätte Trump nicht das US-Establishment größtenteils gegen sich und würden die USA mit einer Stimme sprechen, wären aus Berlin und Paris mit Sicherheit kleinlautere Töne zu vernehmen.

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Marc Hofmann

So ein Schwachsinn! Deutschland und Frankreich...beides Sozialistische Plansystem Staaten...wollen es also mit der Freiheit und Offenheit der US-Marktwirschaft/Gesellschaft aufnehmen...selten so laut gelacht!

Was hat denn schon dieser EU Sozialismus zu bieten...außer das die Reichen im Reicher und die Armen immer Ärmer werden....außer das immer mehr Steuern und Abgaben erhoben werden und das Volk ausgebeutet wird....?

Trump hat das einzig richtige gemacht...er hat das US Volk von der Steuer- und Abgabenknechtschaft eines ausufernden Sozialismus geschützt und endlich den Rückweg zur freien und offenen Markt-Gesellschaft eingeschlagen!

Die USA wir Unternehmen aus aller Welt anziehen und wird damit Arbeitsplätze für viele Millionen Menschen in den USA schaffen...Arbeitsplätze deren Löhne mehr Netto vom Brutto versprechen werden....mehr Freiheit für die Bürger also!

Gravatar: Stephan Achner

Auf so eine Schnapsidee, dass sich Frankreich und Deutschland gegen die Trump-USA verbünden sollen, kann auch nur der SPD-Gabriel kommen.

Macron ist mit Trump "ganz dick im Geschäft". Macron hatte Trump sogar anlässlich des französischen Nationalfeiertages am 14. Juli 2017 in Paris als Ehrengast eingeladen und Trump geradezu unterwürfig hofiert. Macron wird sicherlich nicht so dämlich sein und mit einem politisch abgehalferten deutschen Außenminister, der nur noch geschäftsführend im Amt ist und der Wahlverlierer-Partei SPD angehört, eine gemeinsame Front gegen Trump eröffnen.

Macron kann Vieles sein. Aber als politischen Selbstmörder schätze ich ihn nicht ein.

Gravatar: karlheinz gampe

Von einer verlogenen SED Merkel, deren Tage gezählt sind, wird sich ein US Präsident wohl kaum beeindrucken lassen. Ein SPD Politiker wie Gabriel ist schon seit langem auf dem absteigendem Ast. ( SPD ständig im Sinkflug) Zwei Gescheiterte wollen gegen Trump aufbegehren. Nicht umsonst bezeichnet der US Präsident Merkel als geisteskrank ! Macron, der in Frankreich selbst auf dem absteigendem Ast ist, wird kaum zu einer Linken Merkel ins untergehende Boot steigen.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

… „Sigmar Gabriel mahnt außenpolitische Zusammenarbeit zwischen Paris und Berlin an. Zudem sollen sich beide Staaten gegen Trumps Steuerreform positionieren.“ …

Beschloss die Europäische Union etwa deshalb, Raketentreibstoff aus der Russland-Sanktionsliste zu entfernen und nannte als Grund für die Entscheidung das europäisch-russische Raumsondenprojekt ExoMars? https://ostexperte.de/eu-stoppt-sanktionen-auf-raketentreibstoff

Soll dieses Projekt nicht ohnehin mit russischer Technik und entsprechendem Treibstoff von einer Startbasis in Russland aus betrieben werden?

Da die Russen schon mehrfach bewiesen, dass sie auch ohne den sogenannten Westen sehr gut auskommen:

Warum sollten sie sich ausgerechnet in einer Zeit,
in der sie permanent von Nato-Nuklearsprengköpfen bedroht werden und die Speerspitze dieses Friedensbündnisses(?) im Baltikum schon Position bezog, auf ein derartiges Geschäft einlassen?

Wie sagte schon Lenin?

„Die Kapitalisten werden uns noch den Strick verkaufen, mit dem wir sie aufknüpfen.“

Warum sollte sich ausgerechnet Russlands Präsident Putin nun des Gegenteils besonnen haben???

Gravatar: KritischeStimme

Deutsche Diplomaten haben noch immer nicht verstanden das
US-Kriege, Unterwanderungen, Spionage gehen nicht zu Ende, nur Taktiken haben sich vervielfaeltigt. Einstellung von USA ist “American Dream“, es muss Amerika gutgehen,egal wie,ob mit Krieg, ob (Betriebs)Spionage, ob Betrug, ob Steuerdumping, ob Stelle des Dollars i/d Finanzwelt,ob Kriegsdrohung, ob Sanktionen, ob Korruption, ob Spekulation auf Kosten der Anderen,ob Finanzbetrug (Wirtschaftskrise 2008), ob Machtmissbrauch (Kuba+Israel), ob Kontinenten wie Europa ihren Willen auferlegen ueber Nato,ob Revolutionen schueren ueber NSA-Instrumente oder m Soeldnern, ob Kriegsverbrechen in Konflikten,wenn der Kampf nicht gewonnen werden kann. Alles=erlaubt um Lebensstil der Amis aufrechtzuerhalten,man geht buchstaeblich ueber Leichen. Das ist in der ganzen USA-Gesellschaft eingekoerpert. Das ist Grund fuer eine starke Armee, weil geht es nicht gutwillig, dann kommt die Gewalt

Gravatar: Hajo

Das ist nur das Gewinsele einiger, die ihr demokratisches Herrchen in Washington verloren haben und nun nach einer neuen Bleibe suchen und sich zusammen trösten, weil sie sonst keine Perspektive haben. Man könnte auch sagen politische Verlierer unter sich, die noch nicht mal in der Lage sind ein Land wie Mali vom Terror zu befreien, geschweige denn maßgeblichen Einfluß auf den Nahen Osten zu nehmen, der historisch betrachtet mal vorhanden war, aber den haben sie abgegeben an andere westliche Versager und nun dürfen sie am Katzentisch der großen der Welt noch nichtmal dabeisitzen sondern ihre einzige Aufgabe besteht darin Leistungen jeglicher Art zu erbringen, daß es die anderen nicht so teuer kommt. Der eine Partner steht vor dem Kollaps, dem anderen wird ähnliches wiederfahren und in der Zwischenzeit sarniert der neue Präsident der USA sein Land, weil er anderen Gesetzesmäßigkeiten folgt, während die unsrigen an ihren sozialistischen Vorstellungen weiterbasteln und uns dann dabei völlig ruinieren und das alles unter den Augen der Bevölkerung, die diese auch noch ungeprüft gewählt haben und dazuhin noch unkritisch gewähren lassen.

Gravatar: Hand Meier

Ich finde es spannend, wie Donald Trump Trümpfe sammelt, und wie erbittert die Mitspieler dagegen halten und bisher noch immer verloren haben.
Es liegt ganz einfach daran, dass Mr. Trump die Dinge knallhart vereinfacht, in dem er den Amerikanern Jobs verschafft, weil er die Auslagerung von Arbeit, die sich vornehm „Globalisierung“ nennt, stoppt. Dann senkt er die Besteuerung der Unternehmen, was einen Standortvorteil ergibt, und die Produzenten für den US-Absatzmarkt mit der Produktion durch amerikanische Beschäftigte, auf den US-Arbeits-Markt holt.
Dazu hat er dem ganzen „Klima-Klimbim“ vorsorglich, den Stecker gezogen, um die Bevölkerung vor politischen Betrügern zu schützen.
Der große Unterschied zu unseren Politikern ergibt sich aus der Tatsache, Mr. Trump hat sehr erfolgreich sein elterlich ererbtes Unternehmen geführt.
Er ist ein absoluter Erfolgs-Typ, also das Gegenteil aller seiner Kritiker, die es nicht verwinden können, weder finanziell unabhängig, noch intelligent zu sein.
Mr. Trump arbeitet für seine Wähler, er wird sich auch später wieder zur Wahl stellen und die Unterstützung des amerikanischen Volkes haben wollen, diese einfache Direktheit wird in der EU gefürchtet, weil man sich hinter Komplexen versteckt hält, um die Bevölkerung zu verwalten, statt die Wirtschaft so zu gestallten, dass der allgemeine Wohlstand steigt, und hat mit Planwirtschaft noch nie funktioniert.

Gravatar: Petra

@Hand Meier Gratuliere, endlich mal jemand, der den Trump Feinden, vor Allem aus den Medien wie Spiegel und Co (die nicht ins Oval Office dürfen) bei uns kompetent entgegen tritt .
Petra

Gravatar: Anton

@KritischeStimme:
Ihre kritische Ausführungen treffen in allen Punkten den
Nagel am Kopf! Es soll eben endlich aufhören, den USA
untertänig zu folgen, alle Illegalitäten gut zu heißen und
dafür auch noch die Verantwortung mit zu tragen!
In dem äußerst merkwürdigen Ausschluß Russlands
von der Winter-Olympiade in SK erinnert es Einen auf
Boykottaufrufe gegen Olympia 1980 in Moskau, wegen
dem Einmarsch in Afghanistan!?
Wenn man endlich und gerecht über die illegale,
völkerrechtswidrige Kriege, Regime-Changing-Aktionen,
Destabilisierungen, Zerstörungen, Kriegsdrohungen der
USA nachdenkt und aus aktuellem Anlaß die Anerkennung
Jerusalems als die Hauptstadt Israels vor Augen hat,
muß man sehr wohl ernsthaft über die Relation zu den USA nachdenken und endlich sich vom Würgegriff
befreien!
Europa ist erwachsen genug, auch, wenn Deutschland
sich immer noch in Geiselhaft befindet, um sich neu
zu orientieren und endlich die Augen öffnen, wie die USA,
lediglich 5% der Weltbevölkerung, die restliche 95%
manipuliert, um es "gelinde" auszudrücken!!!

Gravatar: Tobias

@ Anton

Wissen Sie wer Deutschland im Würgegriff hat?
Das sind nicht die USA.
Die Amerikaner sagen uns nicht, dass wir hier tausende
Moscheen bauen lassen müssen. Sie bestimmen nicht,
das in Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser, Betriebs-
kantinen HALAfra..., also einfach gesagt, ohne
Schweinefleisch und so gegessen werden muss.

Auch die Türkei war einmal ein christliches Land,
bis die Türken, damals noch Osmanen genannt, es
erobert haben. Und wenn wir nicht aufpassen, wird
es uns auch so ergehen.
Und mit der Eroberung der Türkei und Ägypten durch den
Islam hatte Amerika auch nichts zu tun.

Nein, lieber Herr Anton, wir sind bereits voll im Griff
der Islamisierung.

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