Linksgrüne Bildungspolitik hat uns in die Einbahnstraße geführt

Deutschland in der Bildungsfalle

Aufstieg durch Bildung? Dieses Konzept vergisst einen entscheidenden Faktor: Die Inflation der Bildungsabschlüsse. Durch die Fokussierung auf Integration statt auf Leistung ist das Gesamtniveau gesunken.

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In letzter Zeit häufen sich die Kritiken und Alarmmeldungen in Bezug auf das deutsche Bildungssystem. Die deutsche Bildungslandschaft ist eine riesige Baustelle mit unzähligen ungelösten Problemen. Doch ein gemeinsamer Nenner eint sie alle: Bildungsabschlüsse verlieren an Wert. Immer mehr junge Menschen erwerben höhere Schul- und Hochschulabschlüsse, doch ihre Bildungsniveau ist nicht besser geworden.

Im Focus wurde aktuell kritisiert, dass es zu viele Abiturienten gebe. Das Niveau des Abiturs, so heißt es, sei über Jahre gesunken. Gute Abi-Noten hätten keine Aussagekraft mehr. Mit den Rechenkünsten und der deutschen Rechtschreibung sei es nicht zum Besten bestellt. Das Gymnasium würde in einigen Bundesländern zur neuen Hauptschule werden.

Dabei gibt es allerdings deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. Schüler aus Berlin oder Bremen schneiden traditionell besonders schlecht ab. In Bayern und Sachsen sieht es besser aus. In Baden-Württemberg war es lange Zeit vorbildlich. Doch seit die Grünen dort regieren, geht es mit den Pisa-Ergebnissen bergab. Hier zeigt sich der Kern des Problems: Sobald rot-grüne Ideologie greift, fallen die Schulleistungen. Wenn Integration wichtiger ist als die Föderung der Leistungsspitze, fällt das Gesamtniveau.

Hinzu kommt des Problem des wachsenden Anteils von Schulkindern mit Migrationshintergrund. Mangelhafte Deutschkenntnisse einiger Schüler halten den Klassenverband insgesamt in seiner Leistung zurück.

Dann folgt der Massenansturm auf die Universitäten. Seit Jahren beschweren sich die Universitätsdozenten und Professoren über das sinkende Niveau ihrer Studenten. Ihre Lese- und Schreibkenntnisse würden immer schlechter ausfallen. Für viele Studenten sei es schwierig, ein anspruchsvolles Buch zu lesen und anschließend inhaltlich zusammenzufassen. Doch das ist der Kern einer jeden Recherche.

Ein zusätzliches Problem ergibt sich durch die Wahl der Fächer und Berufe. Der Wunsch nach Selbstverwirklichung steht oftmals im krassen Gegensatz zur Realität der Arbeitswelt. So beispielsweise das Kunststudium: Wie aktuell Spiegel-Online berichtete, haben selbst superkreative und hochbegabte Kunst-Genies kaum Chancen auf eine Berufsstellung.

Damit sind mehrere Faktoren ausgemacht: Fehlende Deutschkenntnisse bei Migrantenkindern, mangelnde Disziplin bei den Schülern insgesamt, sinkende Anforderungen (in den meisten Bundesländern), Inflation der Bildungsabschlüsse, unrealistische Berufsvorstellungen der Absolventen.

Eine Kehrtwende ist dringend nötig. Doch für die junge Generation ist es bereits zu spät. Die Folgen werden uns noch Jahrzehnte beschäftigen.

 

 

 

Kommentare zum Artikel

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Gravatar: karlheinz gampe

Linksgrün und SED Merkel verwandeln Deutschland in ein 3.te Weltland ! Stellt Merkel alias Kasner vor Gericht für den angerichteten Schaden! Wählt Keine Trotteln der SED Einheitsparteien mehr !

Gravatar: Bildungsbürger

Wenn ich an den Bildungshunger und den Fleiß der Schüler und Studenten in Asien denke, wird mir Angst und Bange um Deutschland. Deutschland wird in punkto Bildung, IQ und Tugenden den Anschluss verlieren. Das hat Folgen für Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Adieu, du Land der Dichter und Denker.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Das Gymnasium würde in einigen Bundesländern zur neuen Hauptschule werden.“ … „Hinzu kommt des Problem des wachsenden Anteils von Schulkindern mit Migrationshintergrund. Mangelhafte Deutschkenntnisse einiger Schüler halten den Klassenverband insgesamt in seiner Leistung zurück.“

Schlagen sich nicht jetzt schon die Erfolge dessen nieder, was der de Maiziere bereits 2015 ankündigte? http://www.news4teachers.de/2015/11/wegen-fluechtlingskindern-de-maiziere-kuendigt-senkung-von-bildungsstandards-an/

Zum Wohle des deutschen Volkes???

Gravatar: Gipfler

Es ist nicht eine Kehrt-, sondern eine Wende in eine ganz andere Richtung notwendig.

Die staatliche Schule ist in obrigkeitsstaatlichen Zeiten entstanden. Der absolutistische Staat übernahm das Schulwesen sukzessive aus der Hand der Kirchen und gestaltete es über verbindliche Lehrpläne und Prüfungen in seinem Sinne aus. Insbesondere über das Prüfungs- und damit verbundene Berechtigungswesen (sowie den Beamtenstatus der Lehrer) übte der Staat einen starken Anpassungs- und Lenkungsdruck auf die Schulen aus.

Da man nur das als Bildung anerkannte, was staatlich beglaubigt wurde und was die Staatsschule Bildung nennen musste, war folglich auch nur der begabt, der die staatlichen Anforderungen erfüllte. Damit wurde die Schule primär für die Zwecke des Staates okkupiert. Sie „sollte den einseitigen politischen Absichten des monarchischen Staates dienstbar gemacht und durch sie die nachwachsende Generation den gesellschaftlichen Gegebenheiten, die man als bedroht ansah, angepasst werden“.

Gymnasium und Volksschule, hatten„konservative Untertanen zu erziehen, die durch ihre Leistungen zur Vermehrung der wirtschaftli-chen, der politischen und der militärischen Macht des Staates beitragen sollten. Man benutzte die Schulen zur Festigung der überkommenen, statischen Ordnungen. Die Leistungsanforderungen sollten daher auch – verstärkt in der Volksschule – die Schüler nicht zum Bewusstsein ihrer Freiheit und Selbstverantwortlichkeit führen. Nicht das Wachsen und Reifen der Schüler, denen die Leistungsanforderungen in der Schule zu dienen haben, stand im Vordergrund, sondern die einseitige Ausrichtung auf den künftigen Zweck, auf die Verwendbarkeit des Erwachsenen,"

Dieses staatliche System herrscht noch heute. Es hat sich im Prinzip nicht verändert, sondern ist nur noch weiter ausgedehnt worden.

Ein mit den Grundelementen der Demokratie verbundenes Schulwesen kann nur aus der Selbstbestimmung der Betroffenen, der Lehrer und Eltern, hervorgehen. Das freie Selbstbestimmungsrecht des mündigen Bürgers nach Art. 2 GG verlangt, dass Schulen nur von Staat und Wirtschaft unabhängige, freie Einrichtungen sein können, in denen die Lehrer aus ihrer fachlichen Kompetenz und ihren konkreten Erfahrungen und Erkenntnissen vor Ort die Unterrichtsinhalte, Methoden und Organisationsformen selbst bestimmen. In der entstehenden Vielfalt von Bildungseinrichtungen werden sich die Eltern aus ihrer Erziehungsverantwortung für das ihnen zusagende Schulprofil frei entscheiden können. Dem Staat kann nur eine Rahmen setzende, rechtliche Aufsichtsfunktion zukommen.
Siehe:
http://fassadenkratzer.wordpress.com/2013/12/20/das-staatliche-schulsystem-als-relikt-des-obrigkeitsstaates/

Gravatar: die Vernunft

Schon heute lernen die Kinder in Baden Württemberg Vokabeln in Fremdsprachen, wie Schwule und Lesben, um später auch hier ihr freiheitliches Denken zu vertreten. Diese erziehungskranken Einzelgänger werden später bestimmt noch weniger Kinder machen, dafür aber desto besser arbeiten. Parallel dazu holen wir uns noch mehr Invasoren ins Land, die vor lauter Nichtstun nur Kind auf Kind machen.
Wir sind dabei, unsere größte Erbschaft, unser Land zur dritten Welt zu machen. Diese Schenkung ist verbunden mit unserem eigenen Untergang!

Hauptsache, nicht rechts, nicht populistisch! Unsere Vorväter würden sich im Grabe umdrehen! Fluch den Volksverrätern!

Gravatar: Duffy

Wer es sich leisten kann, der schickt sein Kind auf ein Internat nach Singapur. In der westlichen Welt ist Schulbildung auf das niedrigste Niveau verramscht worden.

Gravatar: Egon Dirks

„Linksgrüne Bildungspolitik hat uns in die Einbahnstraße geführt.“

So die Schulproblematik schildern, wie hier im Artikel, wäre es besser gar nicht anfangen! Das Problem der deutschen Schule war, ist und bleibt die Mathe. Als ich vor 27 Jahren den Fuß auf den deutschen Boden gestellt habe, selbst Elektro-Ing, war kurz Physik und Mathe-Lehrer, habe ich sofort gesagt: - In diesem Lande gibt’s keine Mathe in den Schulen!- Selbstverständlich habe ich versucht festzustellen woran das liegt und – es liegt zurück in das Jahr 1968, als man als Ausweg aus der Schulmathekrise auf die blöde „Mengenlehre“ umgestiegen ist, das war der selbe Blödsinn, wie auch die „Energiewende“ heute und so mehr als 40 Jahren, bis bei 2005 dieser „Mengenlehre“-Schwachsinn nutzlos abgestorben ist…

Wer sich mit der deutschen Schulmathe-Tragödie dichter befassen will, da sollte man bei Google „Das Quadratwurzel-Problem…“ eingeben und die „Mathematik – Eine weitere Blog4schools Seite“ durchblättern…

Beste Grüße.

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