Deutsche Politiker: Kein Geld für Zypern

15. August 2012, 09:18 | Kategorien: Politik, Wirtschaft | Schlagworte: | von Redaktion
Foto: Stefan Simonsen/ddp
Redaktion

Im politischen Berlin mehren sich die Stimmen, die dafür plädieren, das bankrotte Zypern bankrottgehen zu lassen. Der Inselstaat, der gerade den EU-Ratsvorsitz innehat, hat einen Refinanzierungsbedarf von zehn Milliarden Euro. Angesichts der geringen Einwohnerzahl handelt es sich dabei um eine nicht ohne fremde Hilfe zu schulternde Last.

Da Zypern allerdings noch kleiner ist, zeigen sich mehrere Regierungspolitiker wenig geneigt, das Portemonnaie für eine Hilfsaktion zu öffnen. Hinzukommt, dass man verbreitet annimmt, auf Zypern würden illegale Gelder »gewaschen«. Auch die Nähe zu Russland ist vielen ein Dorn im Auge.

 

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(oe)

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