Merkels Politik: Unverantwortlich hohe Schulden und Reformstau

Bundesregierung in der Kritik der »Wirtschaftsweisen«

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung übt scharfe Kritik an der Bundesregierung. Auch dem ungehemmten Gelddrucken durch die EZB stehen die fünf Wirtschaftsweisen ablehnend gegenüber.

Frerk Meyer/ flickr.com/ CC BY-SA 2.0 (Ausschnitt)
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Wie diverse Medien berichten, attestieren die Wirtschaftsweisen der Bundesregierung eine »enttäuschende Reformbilanz«. Die Wirtschaftsexperten forderten die Regierung auf, endlich gegen die sogenannte kalte Progression, die oft Lohnerhöhungen zum großen Teil auffrisst, vorzugehen.

Die Politik würde das Geld nur umverteilen, anstatt langfristig zu planen. Die Wirtschaftsweisen hoben hervor, dass es unumgänglich sei, endlich die Staatsschulden abzubauen.

Der Sachverständigenrat richtete auch eine Botschaft an die Europäische Zentralbank. Deren ungehemmter Anleihenkauf müsse spürbar eingeschränkt und früher beendet werden. Anderenfalls drohten »erhebliche Risiken«.

Von Seiten der Bundesregierung wurde Unverständnis über die Kritik geäußert. Kanzlerin Merkel führte aus, dass die Regierung »fühlt und denkt«, permanente Reformen durchzuführen. Auch Wirtschaftsminister Siegmar Gabriel kann die Vorwürfe der Sachverständigen »nicht nachvollziehen«.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: die Vernunft

Merkel: Die Regierung, in Ihrem Lauf, hält weder Och`s noch Esel auf!
Genauso wird sie fallen, die antideutscheste mörderischte kurzsichtigste nationale Regierung aller Zeiten!

Gravatar: Gisela Glatz

Sie können die Meinungen der Sachverständigen nicht nachvollziehen, weil unsere Politiker, einschließlich Merkel, von Wirtschaft keine blasse Ahnung haben. Sie fällen ihre Urteile, wie es gerade gewollt wird, aber nicht nach wirtschaftlicher Notwendigkeit. Da steht die Wirtschaftslobby oft im Mittelpunkt und drückt ihre Wünsche durch. Die kleinen Bürger werden vergessen und sind nur die Steuerzahler, denn die Reichen rechnen ihre Steuer herunter.Das ist von der Politik so gewollt. Da wird sich nichts ändern, solange diese Damen und Herren an der Macht sind.

Gravatar: Dietmar Krause

Einfach mal beim Statistischen Bundesamt nachschauen, Frau Dr. Merkel hat in etwa so viele neue Staatsschulden angehäuft wie die Bundesrepublik (Alt) in der Zeit bis zur Wiedervereinigung. Frau Dr. Merkels andere "Leistungen" will ich gar nicht mehr kommentieren.

Gravatar: Hans Meier

„Merkel widerspricht“ den Ratgebern und das tut sie grundsätzlich, wenn es um die Vermeidung klügere Alternative geht.

Es ist doch völlig klar, die Frau hat „eine ganz klare Strategie“, sie will von Allen „gefürchtet“ werden, denn „diesen Personenkult“, wie er in sozialistischen Reichen praktiziert wurde, den kopiert sie doch eins zu eins.
Sie schafft sich eine opportunistische Trittbrettfahrer-Clique und die tragen sie von Triumph zu Triumph und zum Büfett.

Die Nebenerwerbs-Spezialisten
https://www.agora-energiewende.de/de/ueber-uns/rat-der-agora/
in den Merkel-Ministerien machen Vorschriften für zig Milliarden schwere Groß-Kaufleute, die mit ihren Stiftungen passgenaue Gesetze bekommen, um die Bevölkerung abzumelken, wenn das „goldene Klima-Kalb“ im Berliner Bundestag blökt, wie blöd!

Es ist die Verlogenheit der Berufs-Betrüger die in die Politik wechselten die offen zu sehen ist https://www.youtube.com/watch?v=wnnuosDXFg4

Ein Polit-Projekt bei dem die Investoren und Politiker sich auf Kosten der Verbraucher „goldene Nasen machen lassen“ in dem das Dümmste und Teuerste gegen jede Vernunft getan wird!

Gravatar: H.von Bugenhagen

Kanzlerin Merkel führte aus, dass die Regierung »fühlt und denkt«, permanente Reformen durchzuführen.
Alles Schnacker...keiner von denen macht noch etwas für die Kohle die sie hier abzocken.
Die Migranten sollen auch nur helfen die Pro Kopf Verschuldung zu drücken...wenn die wüsten was alles hier ihre Aufgabe ist würden nur noch Kriminelle kommen.
Und Migranten Kinder die zu uns kommen währen dann auch schon mal 40 oder 45 Jahre alt.

Gravatar: Manfred J. Ludwigs

"...ANSTATT LANGFRISTIG ZU PLANEN"
Sehr viele Parlamentarier wollen wiedergewählt werden. Sie haben daher einen meist kurzen Planungshorizont. Was sie heute entscheiden, soll ihnen Stimmen bei der nächsten Wahl bringen. Für viele Abgeordnete ist dies wichtiger als die langfristige Lösung politischer Probleme, die wegen kurzfristig unpopulärer Konsequenzen unter Umständen die Wiederwahl gefährden kann.
Ein Beispiel? Die Rentenmisere ist wesentlich eine Folge des Geburtendefizits, das inzwischen über vierzig Jahre andauert. Über vierzig Jahre hat eine kurzfristig orientierte Politik das Problem verdrängt und nichts Wirksames zur Verhinderung der demografischen Abwärtsspirale getan. Daß unkontrollierte Zuwanderung das Problem nicht löst, dürfte inzwische klar sein.
Hans Werner Sinn forderte von der Politik schon in 2013 "Vorschläge für mehr Langfristigkeit".

Gravatar: Moritz

Das ist ein lustiger Konflikt.
Normalerweise ist es eine Auszeichung von den Wirtschaftsweisen kritisiert zu werden, gerade deren Prophezeiungen zum Mindestlohn sind so unwissenschaftlich und falsch gewesen, das man die eher Wirtschaftsgreise nennen sollte. Dennoch sehe ich aber kein richtiges handeln des Merkelregiems,

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