Brüderle kontert Gabriels Bankenschelte

31. Juli 2012, 07:51 | Kategorien: Politik | Schlagworte: , | von Redaktion
Foto: Maja Hitij/dapd
Redaktion

Das »Thesenpapier« des SPD-Chefs zum Bankenwesen, in dem Sigmar Gabriel jüngst alle Vorurteile passgenau bediente, ist bei Rainer Brüderle (FDP) nicht gut angekommen. Und jetzt gibt er Contra, indem er auf das wenig kompetente Verhalten von SPD-Politikern beispielsweise bei der Krise um die WestLB verweist.

Außerdem machte er darauf aufmerksam, dass der SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Frank-Walter Steinmeier, ein gern gesehener Redner bei Banken ist – und dort fette Honorare erhält. Ausweislich seiner Meldungen an den Präsidenten des Bundestages hat Steinmeier 2010 und 2011 ein gutes Dutzend Vorträge gehalten und dabei jeweils mindestens 7.000 Euro Honorar erhalten.

Genauer lassen sich Steinmeiers Honorare nicht ermitteln, weil Abgeordnete ihre Nebeneinnahmen lediglich in drei Größenklassen angeben müssen: zwischen 1.000 und 3.500 Euro, 3.500 bis 7.000 Euro und Einkünfte über 7.000 Euro. Es ist also gut möglich – und wahrscheinlich –, dass Steinmeier mit seinen Vorträgen deutlich höhere Einnahmen erzielte. Dazu sagte Brüderle nach Informationen von RP Online: »Glaubwürdig ist Sigmar Gabriel nur dann, wenn er in der eigenen Partei für wirtschaftsethische Ordnung sorgt.«

 

Mehr dazu auf rp-online.de

(oe)

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