Brand fordert wirksames Sterbehilfe-Gesetz

28. Januar 2013, 02:18 | Kategorien: Lebenswelt, Politik | Schlagworte: , | von Redaktion
Foto: Deutscher Bundestag/Lichtblick/Achim Melde
Redaktion (oe)

Ein flammendes Plädoyer für das Verbot organisierter Beihilfe zur Selbsttötung hat der Fuldaer MdB Michael Brand (CDU) in der Fuldaer Zeitung gehalten. Die emotionalen Reaktionen, die er erhält, wenn das Thema aufkommt, deutet er als Zeichen dafür, dass es zu wichtig ist, um nicht diskutiert zu werden. Auch deshalb ist er froh, dass die FDP-Justizministerin mit ihrem Entwurf einstweilen gescheitert ist.

Den Versuch der Ministerin kritisiert er unmissverständlich als untauglich in der Sache und fragwürdig in der Form. Mit dem Gesetz würde das, was es zu bekämpfen vorgebe, nicht erreicht. Es »würden die Dämme nicht gestopft, sondern breit durchlöchert.« Dagegen hält Brand: »Wir wollen das Sichern der Dämme, das Verbot des aufgekommenen Missbrauchs durch ein ordentliches Gesetz – und nicht durch ein Gesetz, das als trojanisches Pferd den Missbrauch gar zu erweitern droht.«
Die Reaktionen seien, wie Brand weiter schreibt, »auch ein Bekenntnis zum Leben insgesamt, das sich in den Mails, dem Zuspruch und der öffentlichen Stellungnahme vieler Christen und auch Nichtchristen äußert. Man will kein ›Spiel mit dem Tod‹, man will den Alten und Kranken die Würde sichern statt auf eine schiefe Bahn zu geraten.«

 

Mehr dazu auf michael-brand.de

Schlagworte: ,
Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Anzeige