»Wir stehen zwischen Amerika und der Dunkelheit«: Massenmord an Ungeborenen.

Ben Shapiro: Berühmter Kommentator wird zur Stimme des Marsches für das Leben

Ben Shapiro ermahnte auf dem Marsch für das Leben in Washington zum Schutz des ungeborenen Lebens. Gegen Abtreibung zu sein heißt gegen den Mainstream zu sein, wie die Abolitionisten der Sklaverei, die Märtyrer in Rom und die Juden in Ägypten.

Ben Shapiro, Screenshot YouTube, Fox News
Veröffentlicht: | von

„Was für ein atemberaubendes Ereignis, was für ein atemberaubendes Zeugnis für das Leben!“

Mit diesen Worten eröffnete Ben Shapiro seine Ansprache vor Hunderttausenden von Teilnehmern des „Marschs für das Leben“ in Washington am vergangenen Freitag.

Er lobte die Teilnehmer und setzte ihre Anstrengung für das Leben mit der Verwirklichung des wirklichen amerikanischen Traums gleich.

„Amerika wurde auf dem Versprechen von Gott gegebenen Rechten gegründet, ihnen allen voran, die Rechte auf Leben und Freiheit. […] Obwohl Amerika in der Vergangenheit nur auf unvollkommene Weise dieses Versprochen erfüllt hat, bewegen wir uns immer weiter zur Vervollkommnung dieses Versprechens. Mit der Zeit wurden immer mehr Menschen, die anfänglich von diesem Versprechen ausgeschlossen waren, miteinbezogen und willkommen geheißen. Nur eine Gruppe blieb ausgeschlossen. […] Die Kinder. Die Seelen, die uns durch den Schöpfer anvertraut wurden, die uns mit Liebe geschenkt wurden.“
„Wir haben uns entschlossen, Millionen von Seelen auszulöschen, die sich nicht verteidigen können, Stimmen, die nicht sprechen können. Wir haben die menschlichsten unter uns, die unschuldigsten unter uns entmenschlicht,“ fügte er hinzu.

Bekannt für seine Fähigkeit selbst in hitzigsten Diskussionen im Fernsehen oder in öffentlichen Debatten die Ruhe zu bewahren und hieb- und stichfeste Argumente zu bringen, demaskierte die Lüge der Abtreibung als eine Selbsttäuschung der Nation.

„Wir haben uns selbst belogen. […] Dann haben wir Mauern um diese Lüge gebaut. Wir haben der Wissenschaft widersprochen. Wir haben antiwissenschaftliche Theorien über den Ursprung des Lebens vorgebracht. Wir haben so getan, als ob Menschen keine Menschen sind.“

Er zitierte einige wissenschaftliche Fakten über die Entwicklung von ungeborenen Kindern im Embryo-Zustand: „Wir haben so getan, dass Personen mit ihrer eigenen DNS, unterschiedlich von der ihrer Väter und Mütter; Menschen, die mit 12 Wochen ihre eigenen roten Blutkörperchen formen; Menschen die mit 8 Wochen ihren eigenen Fingerabdruck haben; Menschen, die ihre eigenen Augen, Hände und Beine mit 5 Wochen bilden; Menschen die mit 3 Wochen ihr eigenen Nervensystem haben; wir haben uns vorgemacht, dass diese Menschen keine Menschen sind, sondern Fleischklumpen.“

Shapiro enttarnte dann die Revolution gegen das Leben mit seiner neuen Sprache:

„Wir haben Beschönigungen geschaffen: Schwangerschaftsunterbrechung, Abtreibung, Recht auf Wahl. Was wir wirklich getan haben ist ein Massenmord an Ungeborenen. […] Wir haben Gut und Böse auf den Kopf gestellt. Wir haben junge Frauen gesagt, stolz auf ihre Abtreibung zu sein.“

Shapiro bemerkte scharf, dass Abtreibungsgegner die neuen Kämpfer gegen den Mainstream aber für einen Sinn des menschlichen Lebens sind, gleich den Opfern der Vergangenheit.

Wir sind nicht auf einer Linie mit der Gesellschaft. Dazu sage ich: gut! So ging es auch den Abolitionisten [Abschaffern der Sklaverei], so ging es auch den Demonstranten für Zivilrechte, so ging es auch den Märtyrern in Rom und den Juden in Ägypten. Rechtschaffenheit muss nicht beliebt sein, sondern nur rechtschaffend.“

Das Recht auf Leben sei ein Gottgegebenes Recht und Gott werde die Demonstranten für das Leben nicht vergessen, fügte Shapiro hinzu.

„Wir werden nicht in Vergessenheit geraten. Unsere Kinder werden sich an uns erinnern. […]Und vor allem Gott wird sich an uns erinnern. Gott, der Nationen schafft und sie im Sein hält, der Leben schafft und es im Sein hält, der bei denen ist, die am meisten unter dem Bösen leiden. Er wird sich an uns erinnern.“

„Gott wird sich an Amerika erinnern, und er wird uns segnen – denn wir sind die Verteidiger seines größten Geschenks. Wir stehen zwischen Amerika und der Dunkelheit. Wir werden marschieren bis die Dunkelheit für immer verbannt ist und all unsere Kinder gemeinsam im Licht der Sonne stehen können.“
„Wir marschieren. Wir marschieren für jene, die nicht marschieren können.“

„Vielleicht sind wir hier heute nicht auf einer Linie mit der Gesellschaft.“

 

Shapiro ist amerikanischer konservativer politischer Kommentator, Autor und Anwalt. Er stammt aus einer jüdischen Familie mit Wurzeln in Sussland und Lithauen. Sein erstes Buch von sieben wurde 2004 mit dem Titel: „Gehirnwäsche: Wie Universitäten die amerikanische Jugend indoktrinieren“. Er ist Chefredakteur von „The Daily Wire“

Zu seiner Rede siehe LINK HIER

(jb)

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: SchlafKindleinSchlaf

Ausgezeichnete Rede.

Wir alle sollten der Dunkelheit den Kampf ansagen. Kinder sind ein Geschenk, in ihnen Leben wir weiter.

Wer keine will, hat genug Mögichkeiten sich zu schützen.
Ausgenommen, Lebesbedrohung der Mutter und Straftaten.

Verantwortung vor Abbruch.

Gravatar: Freigeist

Mann muss aber auch gleichzeitig gegen Familien-Armut sein. Wie macht der Aktivist denn das? Will er Umverteilung von den Reichen an die Armen, oder wie stellt er sich das vor? Es muss aber schnell gehen, spätestens 9 Monate später muss die Frau plus Baby ernährt werden. Bin mal gespannt wie er das machen will. Falls er es nicht schafft, könnten die mit Versprechen betrogenen Familien auf die Idee kommen, ihn zu enteignen, um die Babys plus Mütter zu ernähren, oder?

Gravatar: Karl Biehler

Abtreibungsbefürworter sind nur die Spitze eines verfaulenden Staates.

Gravatar: a

Go on, Ben !!!

Gravatar: Marlies

Diese Rede ist ausgezeichnet und sollte eigentlich auf der Titelseite aller Medien stehen. Denn nur Menschen mit Mut zur Wahrheit sind Menschenfreunde. Die rot-grünen Heuchler sollen sich zum Teufel scheren, denn dorthin gehören sie.

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