Bearbeitungsgebühren bei Krediten unzulässig

24. August 2012, 10:17 | Kategorien: Lebenswelt, Wirtschaft | Schlagworte: , | von Redaktion
Foto: Joerg Sarbach/dapd
Redaktion

Erneut hat ein deutsches Gericht die Erhebung von Bearbeitungsgebühren bei der Kreditvergabe durch Banken und Sparkassen für unzulässig erklärt. Das Oberlandesgericht Dresden befand, dass die Bonitätsüberprüfung der Kreditnachfrager im Eigeninteresse der Geldinstitute stehe und damit dem Kunden nicht berechnet werden dürfe  (Az: 8 U 662/11)

Betroffene können nun die Rückzahlung der Bearbeitungsgebühren einfordern.

Ein höchstrichterlicher Spruch zur betreffenden Problematik steht indes immer noch aus. Kurz vor Abschluss eines entsprechenden verfahrens vor dem BGH nahm hat die nun vom OLG Dresden rechstkräftig verurteilte Sparkasse Chemnitz die Revision zurückgenommen. Ein BGH-Urteil wurde so verhindert.   

 

Mehr dazu auf welt.de und auf test.de

 

(EF)

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