Ein Polizist wird ermordet

Anschlag des IS auf der Avenue des Champs-Élysées

Wenige Tage vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Frankreich hat das Terrornetzwerk IS/DAESH einen Anschlag in Paris verübt. Ein 39-jähriger Mann hat mit einem Sturmgewehr auf einen Mannschaftswagen der Polizei geschossen.

Foto: Cezary Piwowarski / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
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Am gestrigen Abend hat ein islamisch motivierter Terrorangriff gegen einen Mannschaftsbus der französischen Polizei einen Polizisten aus dem Leben gerissen. Ein 39-jähriger mit einem Sturmgewehr bewaffneter Islamist hatte mitten auf der Avenue des Champs-Élysées im Herzen der französischen Hauptstadt am gestrigen Abend mehrfach auf das Fahrzeug geschossen und einen Polizisten der tödlich verletzt. Bei dem weiteren Schusswechsel wurde auch der Attentäter getötet.

Nach übereinstimmenden Medienberichten (unter anderem der »Welt«), reklamiert das Terrornetzwerk IS/DAESH den Anschlag für sich. Das Sprachrohr der Terroristen, Amak, soll eine entsprechende Verlautbarung publiziert haben. Darin sollen auch nähere Angaben über den Täter gemacht worden sein. Es soll sich um einen 39-jährigen Mann handeln, der innerhalb des Netzwerks unter dem Namen Abu Jussuf al-Beldschiki bekannt gewesen sei. Aus dieser Namensnennung lässt sich ableiten, dass der Attentäter aus Belgien stamme. Allerdings wird er in den öffentlichen Meldungen als Franzose bezeichnet.

Der Terrorist war, das hat eine Durchsuchung seiner im Umland von Paris liegenden Wohnung ergeben, bereits wegen einer Attacke auf einen Polizisten vorbestraft. 2005 war der Mann zu einer Freiheitsstrafe von 15 Jahren wegen versuchten Totschlags erhalten. Damals hatte er in Seine-et-Marne versucht, einen Polizeischüler und dessen Bruder zu töten.

Am Wochenbeginn hatte die französische Polizei in Marseille einen weiteren IS-Terrorangriff vereitelt. In einer Wohnung der Mittelmeermetropole wurden Sprengstoff, Schusswaffen sowie eine Flagge des IS/DAESH gefunden. Zwei Männer wurden verhaftet.

Kommentare zum Artikel

Gravatar: HDM

Neuer Auftrag für den Illuminator des Brandenburger Tores.
Ich kann gar nicht so viel kotzen, wie mir schlecht ist! Wann endlich beginnt der Orkan, der Merkel, Hollande, Juncker und die ganze andere Grütze hinwegfegt??
Hauptsache, in Köln versammeln sich am Wochenende 50.000 "friedliche Demonstranten".

Gravatar: Theo

Die mutmaßliche Bundeskanzlerin und ihr mutmaßlicher Pressesprecher haben bereits ihr mutmaßliches Bedauern ausgesprochen, was drei Tage vor der Präsidentschaftswahl folgenden Inhalt haben könnte:

Hoffentlich treibt das nicht die Wähler in die Wertkonservativen Arme derjenigen Politiker, die den muslimischen Terror, der Europa mittlerweile in allen Ecken terrorisiert, noch bekämpfen wollen. Hoffentlich zeigen sich die Franzosen solidarisch mit der islamischen Masseeinwanderung und halten solche Mordkommandos für etwas selbstverständliches, an das man sich halt gewöhnen muss (wie es ja auch mein muslimischer Amtskollege, der Oberbürgermeister von London so treffend formuliert hat).

Wir bedauern, dass ihr dummen Wählerschafe immer noch an einen Widerstand glaubt. Also lasst uns alle bitte in Köln gegen die böse, böse AfD beten, Amen.

Gravatar: Max Moritz

Der Pariser Anschlag sollte am WE in Köln Anlass genug sein, die Partei zu EINEN, es geht nicht vordringlich darum diese Schreckensnachricht parteipolitisch in Richtung Medien auszuweiden.

Die Partei muss aufpassen :
Es ist viel wichtiger klar heraus zu stellen WOFÜR die AfD steht, anstatt aus solchen Ereignissen darauf zu fokussieren WOGEGEN man ist.

WOFÜR steht die AfD:
FÜR ein Deutschland das uns eine Heimat bietet die wir kennen und lieben, für die wir gemeinsam einstehen und dessen autochthones Volk eine Deutsche Kultur mit uralten Wurzeln pflegt die hierzulande Leitkultur ist, die weltweit als einzigartig, hochstehend und positiv wahrgenommen wird.
Dies schliesst auch diejenigen ein, die sich dazu bekennen und sich in diesem Sinne integrieren wollen durch Wort und Tat.

MM

Gravatar: Dirk S

Na, Mme le Pen wird über diese Wahlkampfhilfe zwar nicht erfreut sein, diese aber gerne mitnehmen.
Wobei den Islamisten sehr an einer Spaltung der Bevölkerung in Muslime und Nichtmuslime als Gegner sehr gelegen ist. Es ist an den nichtradikalen Muslimen, die von der nichtmuslimischen Mehrheitsbevölkerung gebauten Brücken zu gehen und sich in die Mehrheitsbevölkerung zu integrieren bzw. integriert zu bleiben. Aber solange die Radikalinskis in der (vor allem in der jungen) muslimischen Bevölkerung hohen Zuspruch haben, wird das nichts. Was zu Lasten der Muslime geht, die mit den radikalen Spinnern und deren Unterstützern nichts zu tun haben wollen.

Ach ja, den Waffenschmuggel könnte man natürlich auch mal bekämpfen. Wäre doch mal ein Anfang.

@ Theo

Zitat:"Hoffentlich zeigen sich die Franzosen solidarisch mit der islamischen Masseeinwanderung und halten solche Mordkommandos für etwas selbstverständliches, an das man sich halt gewöhnen muss (wie es ja auch mein muslimischer Amtskollege, der Oberbürgermeister von London so treffend formuliert hat)."

Haben Sie da einen Link für meine private Linksammlung "Links auf Äußerungen von Politikern, die kein Politiker um die Ohren geklatscht bekommen möchte"?

Politikfreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: Franz Horste

Ich bin mal gespannt, wann deutsche Politiker behaupten, es habe sich bei dem Attentäter um einen Psychisch- Gebeutelten gehandelt, dem ja nichts anderes übrig blieb als auf diese Art Dampf abzulassen, da er von uns bösen Europäern so sehr gemobbt wurde, weil man von ihm verlangte, sich an uns anzupassen?
Wann setzt hier endlich ein gesunder Selbsterhaltungstrieb ein? Die Franzosen sind ja nicht von den wirklichen Nazis belastet, so dass sie sich eigentlich trauen müssten die Wahrheit zu sehen.
http://wort-woche.blogspot.de/2017/04/feiger-richter-in-heidelberg-druckt.html

Gravatar: Elmar Oberdörffer

Wie konnte der Mann frei herumlaufen, wenn er 2005 zu einer Freiheitsstrafe von 15 Jahren verurteilt worden war? Diese Strafe endet doch erst im Jahre 2020.

Gravatar: Ralle

Und wie titelt der "Mainstream" (hier die "Welt")

Ein mörderisches Geschenk für Marine Le Pen

https://www.welt.de/politik/ausland/article163875836/Ein-moerderisches-Geschenk-fuer-Marine-Le-Pen.html

Ein Titel der entlarvender nicht sein könnte, linksgrüner Moral ist die "Sorge" um den Erfolg von Marie Le Pen wichtiger als Opfer von muslimischen Terror. Und komm mir keiner mehr mit diesem konstruierten Alibi "Islamismus".

Übrigens: Was sagt denn Herr Aiman Mazyek? Oder übt er seine Opferrolle vor dem Spiegel?

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

Ein Hacker (Shm00p) wollte „vom FBI zum Informanten rekrutiert worden sein, um einen ranghohen IS-Kämpfer ausfindig zu machen. Das klingt abenteuerlich. Zu abenteuerlich?“ Ich denke: Nein!!!

Er wurde „natürlich nicht“ angenommen!

Weil er das FBI – um seinem Anliegen etwa Nachdruck zu verleihen – per Twitter darauf aufmerksam machte:

"Ich habe euch geholfen, ihn umzubringen" - und seine Informationen zu einem entscheidenden(?) US-Luftangriff geführt haben sollen?

Selbstverständlich ging er deshalb(?) zum IS – und wurde da (mit Hilfe v. FBI – sicherlich in aktivster der CIA?) sehr erfolgreich!
http://www.zeit.de/digital/internet/2015-11/hacker-is-terrorismus-shmoop-rustle-league

Doch wurden IS & Co. etwa nicht von ihren US–Förderern (z. B. aber auch französischen, britischen und deutschen) speziell dafür ausgebildet, auch in Europa Angst und Schrecken verbreiten?

Werden nun auch die Franzosen ihre zwar nicht gerufenen – bei deren Schaffung aber scheinbar aktivst beteiligten - Geister nicht mehr los, was m. E. auch in Deutschland „gewollt“ in Kürze der Fall sein wird???

Gravatar: evi

Hallo Leute,
Hören wir mal, was Napoleon über die Deutschen sagte:
"Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leicht gläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen sein, die Deutschen glauben sie.
Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde." Und dieses Zitat stimmt immer noch immer. Also in den letzten mehr als 200 Jahren noch nichts dazugelernt. Aber schauen wir uns mal in den nächsten Wochen an, ob unsere französischen Nachbarn wirklich so viel intelligenter sind und die heile Welt unserer Chefin ins Wanken bringen. Die Niederländer haben nicht gepackt.

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