Als Tatmotiv wird Habgier angegeben

Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund: erste Festnahme

Am heutigen Freitagmorgen wurde in Tübingen ein 28-jähriger Mann mit russischem Hintergrund festgenommen. Ihm wird der Sprengstoffanschlag auf den Bus von Borussia Dortmund vorgeworfen. Sein Motiv soll Habgier sein.

Quelle: Hankook
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Lebenswelt, Nachrichten - Lebenswelt - Empfohlen, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Nachrichten - Wirtschaft, Nachrichten - Wirtschaft - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Sprengstoffanschlag, Mannschaftsbus, Borussia Dortmund, Festnahme, Tatmotiv, Kursrückgang, Aktie
von

Die Sicherheitsbehörden haben im Zusammenhang mit dem Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund in der vergangenen Woche unterschiedlichste Tätergruppen im Visier der Ermittlungen gehabt. Zunächst galt wegen des Auffindens dreier Bekennerschreiben ein islamisch motivierter Anschlag als wahrscheinlich; relativ zeitgleich wurde auf einem bekannten Portal der linksradikalen Szene ebenfalls ein Bekennerschreiben veröffentlicht. Auch die versuchte Verknüpfung mit einem etwaigen rechtsradikalen Hintergrund (in wenigen Tagen ist die Landtagswahl in NRW) stellt sich nun offenbar als Rohrkrepierer heraus. 

Für die Tat verantwortlich soll nach aktuellem Ermittlungsstand ein 28-jähriger Mann mit russischem Hintergrund aus dem Raum Tübingen sein. Seine Gründe für den Anschlag sollen weder politisch noch religiös noch ideologisch motiviert sein; er soll, so meldet es unter anderem die »FAZ«, die Tat schlicht und ergreifend aus Habgier begangen haben. Laut Bundesanwaltschaft hatte der Mann 15.000 Verkaufsoptionen auf die BVB-Aktie erworben. Durch den Anschlag, so hatte der Täter wohl gehofft, sollte die Aktie an Wert verlieren und er hätte einen entsprechend hohen Gewinn einstreichen können.

Aus diesem Grund hatte der Mann im Mannschaftshotel übernachtet, die Geschäftstransaktion noch wenige Augenblicke vor der Abfahrt des BVB-Busses Online vollzogen und hatte von seinem Zimmer aus die in der Hecke versteckten Sprengsätze mit einer Fernbedienung ausgelöst. Das ist die aktuelle Stellungnahme der Bundesanwaltschaft. Um 12.30 Uhr soll eine Pressekonferenz stattfinden.

Kommentare zum Artikel

Gravatar: HDM

Noch vor nicht mal einer Woche waren die Qualitätsmedien voll mit der Vermutung, daß der Täter wohl aus dem 'rechtsextremen Milieu' stammen könnte. Tja - und was nun??

Gravatar: P. Feldmann

Es gab 2 IS-Bekennerbriefe..., man suchte nach einem anderen Schuldigen, weil es ja "prinzipiell auch Rechte gewesen sein könnten".
Man fand diese Rechten nicht, aber nun kann man ja aufatmen: es ist Habgier eines deutschRussen!

Scheinbar passt das jetzt besser ins Konzept und Mazyek (der, der einige Probleme hat, Muslime auf das #grundgesetz zu verpflichten... eigentl. damit ein #fall für den verfassungsschutz) ruft auch nicht #russophob!

Wenn jetzt auch die Maasi keine Einwände hat, können wir der Polizei weitere Ermittlungen ersparen und die Sache gleich zum Standgericht an die AAS oder die Parteizentrale irgendeiner der Blogparteien übergeben zum Schnellgericht (McJustizia)...
Hauptsache, es hat #nichts mit dem Islam zu tun!

Gravatar: Jomenk

Abwarten. Wieso hat der Beschuldigte die Bomben mit Eisengegenständen gefüllt. Dies macht man nur, wenn eine Tötungsabsicht besteht. Und das gleich drei mal. Für seine Zwecke hätte eine "normale " Bombe völlig ausgereicht, nehme ich mal an. Man muss halt die weiteren Ermittlungen abwarten.
Ist dieser Mann tatsächlich der Täter, so kann unseren Politdarstellern nichts besseres passieren. Es war kein Moslem und noch viel besser, es war ein Russe. Das passt alles wieder wie die Faust auf´s Auge.

Aber völlig egal. Wirklich wichtig ist nur, das nicht so viel passiert ist.

Gravatar: H.Roth

...und ein Aufatmen geht durch das politisch korrekte Deutschland, denn es war offensichtlich KEIN staatlich gehätschelter Linker oder Moslem, SONDERN eindeutig eine Person, die dem gut gepflegten Feindbild sehr nahe kommt, zwar kein Rechtsradikaler, aber dafür ein BÖSER RUSSE.
Das Weltbild des Gutmenschen ist also wieder gerade gerückt.

Gravatar: Andreas Berlin

Das glaubt doch kein Mensch! ALLES wird bedient, was die Politiker wollen: kein islamistischer Terror (haben wir doch alles im Griff, was das Volk da immer nur will!), überhaupt kein politisches Motiv (das ist ohnehin nur ein kleines Randproblem, die Angsthasen im Volk übertreiben da immer!), Geldgier (so sind die kleinen Leute im Volk eben) und dann noch ein Russe (ohne Worte!), passt perfekt! Und die halten uns doch tatsächlich für dermaßen bekloppt, dass wir so etwas schlucken...

Gravatar: Gerhard Berger

„Unerkannt“ geisteskranker Täter als Werkzeug gegen sich selbst benutzt?

„Katzenkönig“- und „Siriusfall“ sind Lehrstücke, die abstrahiert betrachtet, bereits den stattgehabten „Linksterrorismus“ in der Bundesrepublik in einem anderen Licht erscheinen lassen können.

Gerne wird in unserer aktuellen Zeit das sog. Darknet als Beschaffungsquelle für alles propagiert. Insbesondere für Waffen, Munition, Sprengstoffe und Drogen.

Otto und Ottilie Normalverbraucher mögen sich - kinderleicht, per Mausklick - ins Darknet begeben. Ja, Oma und Opa mit Internetanschluß zum Rezeptetauschen, das könnt ihr auch!

Sofort fallen Waffenangebote inkl. Munitionserwerb auf. Bitcoin ist das Zahlungsmittel.

Sollen alle Aktionen nicht - sofort und ganz einfach - rückverfolgbar sein, muß ein ganz erheblicher Aufwand betrieben werden. Oma und Opa, das bekommt ihr ohne Hilfe eurer Enkel normalerweise nicht mehr hin.

Bilder von Waffen, Munition, Sprengstoffen und Drogen lassen sich problemlos einstellen.

Was ein anonymer Käufer bei anonymer Kaufabwicklung vom anonymen Verkäufer auf anonymen Bezahl- und Lieferwegen tatsächlich erhält oder nicht, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Findet das Ganze nicht vollständig und restlos anonymisiert statt, sind und bleiben getätigte Käufe problemlos rückverfolgbar.

Bereits auf dem Amazon Marketplace oder bei den ebay Kleinanzeigen gibt’s gerne Backsteine, Leerverpackungen, o.ä. anstelle von preiswert erworbenen Smartphones, Tablets, usw.

Bei legaler Ware kann versuchsweise die Staatsanwaltschaft eingeschaltet werden, selbst wenn beim identifizierten und verurteilten Betrüger für den Kunden nichts zu holen sein wird.

„Doof wie Dönerbrot“ reicht für Bombenbau nach Anleitung „aus dem Internet“ - gestaltet sich ähnlich, wie Zusammenstecken von Legosteinen - und der (Fern-)Zündung solcher Konstrukte.

Nur Verschwörungstheoretiker können auf die Idee kommen, daß als sog. Werkzeuge brauchbare Personen wesentlich häufiger vorkommen, als allgemein gesellschaftlich erkennbar sein soll. Inklusion ins gesellschaftliche Leben, nicht lebenslänglich wegsperren in geschlossene Anstalten. Lassen die sich nicht genauso gut von nachrichtendienstlichen Stellen benutzen - als Werkzeuge, die selbst gar keine Ahnung haben, daß sie lediglich als Werkzeuge benutzt werden?

Die Parallelen zur Nutzung von Stimmvieh durch politische Parteien sind - als demgegenüber kleinere Münze - unvermeidlich.

Den Werkzeugen wird ermöglicht, Waffen, Munition, Sprengstoffe zu erwerben. Die erhalten auf konspirativen Wegen keine Backsteine.

Die konnten, - als vermeintliche(?) Linksterroristen, - konspirativ Wohnungen anmieten, Banken überfallen, erhielten Waffen und Munition ohne Ende, sie entführten und töteten ausgerechnet die realiter unwesentlichsten Gestalten der Republik und brachten bei Bombenanschlägen vorzugsweise restlos Unbeteiligte um.

Alles zu Zeiten einer sozialdemokratischen Regierung. Hätte der gegenüber, bereits einfach logisch, nicht weitaus eher Rechtsterroristen als Bekämpfer zum Einsatz kommen müssen?

Jedenfalls wurde nie der vollbesetzte Bundestag oder irgendein Landtag hochgejagt – nicht einmal irgendwelche kommunalpolitischen Gemeinderatssitzungen.

Interessanterweise blieben wesentlich handelnde, politische Mandatsträger stets verschont. Gleiches galt für die Führungskräfte bundesdeutscher Wirtschaftskartelle. Klar, die wurden alle wirksam geschützt. Die Personen, die z.B. den kommunalpolitischen Affenzirkus aufführen und sich als PolitikerInnen fühlen, die konnten, bereits wegen der großen Anzahl, problemlos genauso geschützt werden?

Vorliegend war es ein Balltreterverein, ein bekanntes Exemplar, dem sofort von überall her attestiert wird, zu „Deutschlands liebsten Kindern“ zu gehören.

Börsennotiert mußte er sein, mithin „putoptionsfähig“.

Ein neues Geschäftsmodell, mit terroristischen Anschlägen richtig Geld erwirtschaften zu können, das nicht einmal mehr gewaschen werden bräuchte.

Nicht wahr, ihr börsennotierten Airlines und Konzerne?
Ist das eure Zukunft?

Bekennerschreiben der üblichen Verdächtigen tauchten auf, die postwendend staatsbehördlich als Fälschungen entlarvt werden konnten. Die waren sicherlich nicht auf dem offiziellen Briefpapier des IS, mit deren Wasserzeichen, geschrieben worden … Rechtsterroristische Trittbrettfahrer …

Keine Linken, die weitaus eher gegen das ultrakapitalistische „panem et circensis Ballgetrete“ in den eigens errichteten „Arenen des Kapitalismus“ sind.

Ein, als sprachliches Bild, geisteskrankes Würstchen mit russischen Wurzeln, perfekt integriert in unsere Gesellschaft, war es. Das erkennt jedermann sofort an der doppelten Staatsbürgerschaft. Aha.

Das ist nicht seltsam. Solche Leute als Einzeltäter gibt es. Die hecken sowas einfach aus.

Die kommen an alle Bombenbauteile heran, werden nicht rückverfolgt. Die agieren, installieren und zünden bereits unter staatlicher Aufsicht, weil vom Put-Geldinstitut, - vorher, - gemeldet.

Trotz des „absolut professionellen“ Aufbaus passiert kaum mehr, als ein großer Knall. Jedenfalls nichts von alledem, das bei diesem Aufbau hätte passieren können und müssen.

Die angesichts bevorstehender Wahl sich aus dem Fenster gelehnt habenden, politisch unkorrekten Kräfte?
Denen wurde famos aller Wind aus den Segeln genommen - mit minimalem Kollateralschaden aus maximaler Bombenstärke.

Glück gehabt! Was können wir alle froh darum sein!

Cui bono?

Danach fragten sich bereits die Gelehrten im (ganz) alten Rom, wenn sie auf der Suche von Motiven, Tätern und deren Hintermännern waren.

Selbst Motive, die außerhalb der Vorstellungskraft, mithin des Glaubenkönnens der breiten Masse lagen, konnten auf diese Art und Weise offenkundig, Zusammenhänge aufgedeckt sowie Hintergründe und Hintermänner identifiziert werden.

Nützte nicht viel, weil die verständnislose, breite Masse gegen diese Erkenntnis psychologisch leicht aufzubringen war, ist und bleibt. Nicht einmal mehr ein Schelm, wer anderes dabei denkt.

Bloß Verschwörungstheorien und Verschwörungstheoretiker eben, neuerdings als Emittenten „alternativer Fakten“ und sog. „Fake News“ bezeichnet.

Die Welt dreht sich weiter. Zurück zur Tagesordnung.

In ein paar Monaten sind schließlich Wahlen.

Gravatar: M.B.H.

Und wieder einmal mit Migrationshintergrund!

Schreibe einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang