Widerstand gegen gemeinsamen Haushalt für die Euro-Staaten

Acht nördliche EU-Staaten stellen sich gegen Macron-Pläne

Acht nordeuopäische EU-Länder um die Niederlande stellen sich nun mit einer gemeinsamen Erklärung klar gegen die Pläne von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron für einen gemeinsamen EU-Haushalt und gegen einen EU-Finanzminister.

Foto: Copyleft/ Wikimedia Commons/ CC-BY 4.0
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Dänemark, Emmanuel Macron, Estland, EU-Finanzminister, EU-Reform, Europäische Union, Finnland, Frankreich, Irland, Lettland, Litauen, Niederlande, Schweden
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Die nordeuropäischen EU-Staaten Dänemark, Estland, Finnland, Irland, Lettland, Litauen, die Niederlande und Schweden haben sich gemeinsam offen gegen die Reformpläne des französischen Präsidenten Emmanuel Macron für die EU und die Eurozone gestellt.

Die Finanzminister der acht Länder veröffentlichten am Dienstag in Den Haag eine entsprechende Erklärung, in der sie die nach dem EU-Austritt Großbritanniens die dann noch verbleibenden 27 Mitgliedstaaten als eine »entscheidende Stärke« bezeichneten, die »geschützt« werden müsse.

Daher sollten die Debatten über die Zukunft der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion von allen EU-Staaten gemeinsam geführt werden – auch von Staaten, die nicht der Eurozone angehören. Der Anfang müsse auf nationaler Ebene gemacht werden. Die Nationen müssen erst einmal die bestehenden EU-Regeln einhalten.

Die acht Länder warnen vor »weitreichenden Vorschlägen« und fordern stattdessen eine Stärkung der wirtschaftlichen Stabilität. Damit gehen sie auf Distanz zu den Vorstellungen von Macron und EU-Kommissionspräsident Juncker, die sich für einen gemeinsamen Haushalt für die Eurostaaten und einen europäischen Finanzminister stark machten.

Um die Währungsunion zu stärken, müssten »Strukturreformen und der Stabilitäts – und Wachstumspakt umgesetzt werden«, wird im weiteren erklärt. So könnten auch »finanzielle Puffer« in den nationalen Haushalten geschaffen werden, »die Raum für nationale Finanzpolitik lassen«.

Bei einer Vertiefung der Zusammenarbeit sollten weitreichende Kompetenzen nur an die EU übertragen werden, wenn dies einen wirklichen Nutzen bringe. Die acht Länder fordern ferner eine Vollendung der Bankenunion und den Ausbau des Euro-Rettungsfonds ESM zu einem Europäischen Währungsfonds.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Marc Hofmann

Es sind doch nicht nur die Nördlichen EU Länder, die sich gegen diese EU/Globalen-NGO Diktatur von Finananz- und Wirtschaftsspekulanten/Staatsgelderabkassierer/Subventionseinstreicher/Steuergeld-Haushaltsplünderer unter der Führung einer Merkel und Macron aussprechen...es sind auch die Osteuropäer und Österreich, die gegen diese EU-NGO Mafia sich wehren.

Gravatar: Ede Wachsam

Sehr gute Nachricht, dass es Protest gegen diese NWO Marionette vorn Rothschilds Gnaden gibt und Widerstand erfährt.
Sein Werdegang lässt keinen Zweifel offen, Jesuit, Philosph, Finanzinspektor, Investment Banker bei Rothschild & Cie etc.pp

Bei https://de.wikipedia.org/wiki/Emmanuel_Macron mehr darüber.

Gravatar: Walter

Macrons Pläne sind doch sehr durchsichtig. Bei der Reformierung der EU geht es Ihm doch in erster Linie darum, die marode Wirtschafts - und Finanzmisere seines Landes mit Geld aus der EU vorwiegend aus Deutschland zu sanieren. Das er erst mal im eigenen Land harte Reformen durchsetzen müsste hat er wohl aufgegeben, da dies ihn im eigenen Land ins politische Abseits katapultieren würde. Die Nationen müssen erst mal die bestehenden EU - Regeln einhalten. Das heißt im Klartext das jedes Land erst mal die eigene Wirtschafts - und Finanzsituation in Ordnung bringen muss, bevor man eine gemeinsame Finanzpolitik betreiben kann.
Und da liegt nämlich bei den Südstaaten das Problem. Es wird nicht dadurch gelöst, dass man diese Probleme auf die gesamten EU - Staaten verteilen möchte, sondern führt nur zum Ziel, wenn jedes Land erst mal selbst seine Hausaufgaben macht.
In diesem Sinne finde ich den Beschluß der Nordstaaten vollkommen richtig.

Gravatar: josh

Wenn man die Geschichte betrachtet und jetzt Mcron ist an der Lesart vom Erbfeind schon etwas dran, es geht um Deutschland kaputtmachen schon 1688 unter Ludwig XIV.
siehe die ganze Wahrheit wie uns die Franzosen lieben: http://www.welt.de/geschichte/article/174109052/Heidelberger-Schloss-mit verbrannter-Erde-ruiniert-Ludwig-XIV-Deutschland.html vom 4.03.2018

Gravatar: Aufbruch

Die Versinkung im rechtsbrecherischen Sumpf der EU ist doch bereits derart fortgeschritten, dass weitere Rechtsbrüche nicht mehr als solche gesehen werden. Jeder versucht seine Schäfchen überwiegend auf Kosten Deutschlands ins Trockne zu bringen. Dass die dann neben Deutschland blutenden Länder ein wenig aufbegehren, ist kein Wunder. Ob sie ihre Kritik durchhalten, ist eine andere Frage. Die deutsche Kanzlerin, die einen Eid darauf geschworen hat, Schaden vom deutschen Volke abzuwenden, wird als erste die Tresore Deutschlands für Frankreich und die EU öffnen. Der deutsche Bürger ist ihr doch sch...egal.

Gravatar: Herbert

Diese schielende Exbanker sollte man in die Wüste schicken, um dort Steine zu sammeln.

Gravatar: Timo

Nicht nur der neue Zusammenschluss nördlicher EU Staaten ist gegen Macron ,

auch der (bereits historisch länger und nun Getzlich verbindlich gefestigter)
Verbund de Visegrad Staaten im EU Osten: Ungarn, Slowakei, Tschechien und Polen sind gegen Macron!

Siehe die Visegrad Group

www.visegradgroup.eu/calendar/2018/v4-statement-on-the

Punkt 6 ist dabei sehr wichtig - Migration policy: die Visegrad Staaten werden weiterhin keinen enzigen Muslim aufnehmen!

http://web.archive.org/web/20180131145818/www.visegradgroup.eu/calendar/2018/v4-statement-on-the

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