Achleitner gegen Trennung von Investmentbanking

26. September 2012, 10:22 | Kategorien: Politik, Wirtschaft | Schlagworte: , | von Redaktion
Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dapd
Redaktion

Der Vorschlag von Peer Steinbrück (einer aus dem Dreigestirn der SPD); die Zerschlagung von Banken in eine Investment- und in eine Kundensparte zu dekretieren, stößt bei den Betroffenen auf Widerspruch. Im Interview mit dem Handelsblatt warnte der Aufsichtsratschef der Deutschen Bank Paul Achleitner vor den negativen Folgen dieses Schrittes für die Bankkunden.

»Man würde mit der Zerschlagung der heutigen Universalbank ohne Zweifel etwas zerstören, was auch für die deutsche Industrie wichtig ist«, zitiert ihn das Blatt. Je breiter eine Bank aufgestellt sei, desto besser könne sie sich in Krisensituationen behaupten, sagte er mit Verweis auf die in Schieflage geratenen Institute HRE oder IKB.

Was sein eigenes Haus angehe, habe sich seit 2009 ohnehin ein »Kulturwandel« vollzogen; etwa der Eigenhandel ohne Kundenbezug komme bei der Deutschen Bank überhaupt nicht mehr vor.

 

Mehr dazu auf handelsblatt.com

(oe)

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