Die Verantwortlichen handeln kopflos. Sie hoffen, dass "wird, was werden muss", lautet das Fazit des Brüssel-Korrespondenten der Zeitung "Die Welt", Florian Eder. Die Athen verordenete Sparmaßnahmen erwürgen die Konjunktur, ohne deren Anspringen aber kann Griechenland nie allein auf die beine kommen. Erste Anzeichen gibt es bereits: Kaum 24 Stunden nach Verabschiedung des aktuellen "Rettungspakets" verkündete Athen, dass der Staatshaushalt ein Minus von 6,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aufweise. Angepeilt waren für dieses Jahr 5,4 Prozent. Und damit zeige sich die Krux der Währungsunuion, so Eder weiter: Sie sei eine auf "auf Daueralimentierung und damit auf ein Machtgefälle zwischen Starken und Schwachen" fußende Fehlkonstruktion.
Mehr dazu auf spiegel.de (1), auf spiegel.de (2) und auf welt.de