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Cameron attestiert Merkel "Wahnsinn"
Weitere Themen: Finanzkrisen, Reformen, Wirtschaftspolitik


Foto: Michael Gottschalk/dapd

Der britische Premier David Cameron hat die Pläne von Bundeskanzlerin Merkel, in Europa eine Finanztransaktionssteuer einzuführen, als "Wahnsinn" bezeichnet. Sein Land werde das Vorhaben weiter blockieren, sagte er auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Europa solle lieber wie Großbritannien eine Bankgebühr und eine Stempelsteuer auf Aktiengeschäfte einführen: "Das sind Maßnahmen, die andere Länder auch einführen sollten." 

Nach Camerons Auffassung könnte eine Finanztransaktionssteuer die EU bis zu 200 Milliarden Euro Wirtschaftsleistung kosten und bis zu 500 000 Arbeitsplätze bedrohen.

 

Mehr dazu auf abendblatt.de

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Redaktion, 27.01.2012 08:28 | Kommentare (3)




 
  Kommentare (3)

Horatio Nelson, 28.01.2012 02:08
@Elmar Oberdörffer:
Cameron hat recht. Sie sagen es. Ganz offen gesagt, der Mann steht sogar für die Arbeitsplätze, die Familien und das Leben vieler Bewohner auch des europäischen Festlands. Obwohl vernünftige Fachleute der Wirtschafts-, Finanz- und Industriesparten, den Herrn Cameron zurecht noch mit ein wenig Argwohn beobachten - denn er hätte sein Land früher möglicherweise in die "Eurozone" geführt – hat ihn sein Blick auf das Chaos dieser rein politisch eingeführten und weiter forcierten künstlichen Wirtschaft namens „Euroland“ und auf die bevorstehende Katastrophe, die die politisch und wirtschaftlich unfähige und EU-gehorsame Intrigantin Merkel und ihre europäischen „Freunde“, durch EFSF und ESM heraufbeschwören, sicherlich zurück zur Besinnung gebracht. Zu seiner zwischenzeitlichen Ablehnung dieser künstlichen Zwangswährung und zur Rückkehr zur Vernunft hat eben sowohl dieser Anblick der Katastrophe als auch der Druck aus seinem vernünftigen Nationalvolk.
Grüße,
Horatio Nelson.


Hermann Krift, 27.01.2012 14:35
Cameron reagiert deshalb, weil mit der F.T.Steuer die Parlamente Zugriff auf
die Praxis der, auf den Derivate-Hedge
Nestern ,der dort eingenisteten System-
Trickser bekommt.Die blitzschnellen
globalen Windgeschäfte, werden dann
vielleicht gelähmt bzw. durch Langsamkeit angreifbar.Bisher hat keine
Polizei,keinFinanzamt oder Gerichtvollzieher Zugang
auf ein Börsengelände.Ist das bekannt?


Elmar Oberdörffer, 27.01.2012 12:53
Cameron hat recht. Eine Finanztransaktionssteuer würden nicht die Banken, sondern deren Kunden bezahlen. Davon abgesehen, die Spekulanten und Finanzjongleure, die diese Steuer treffen soll, würden einfach an außereuropäische Börsen ausweichen, wo es diese Steuer nicht gibt.


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