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28.05.2012
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Familienschutz fordert Prüfung der Lehrinhalte zur Sexualerziehung in Berlin
Weitere Themen: Bildung, Familie


Zweite Runde der Initiative gegen Staatliche Sexualisierung der Kindheit gestartet

Die Initiative Familienschutz startet die zweite Runde der Online-Mitmach-Aktion „Staatliche Sexualisierung der Kindheit – schützt uns davor!“ auf AbgeordnetenCheck.de. Ziel der Aktion ist eine grundlegende Prüfung aller Lehrinhalte und Handreichungen zur "Sexualerziehung" in Berlin und insbesondere der Unterrichtsmaterialien zur "sexuellen Vielfalt" durch ausgewiesene und unabhängige Experten. Es müsse Schluß damit sein, daß Inhalte der schulischen Sexualerziehung von einschlägigen Interessengruppen vorgegeben werden.

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Anlaß der Aktion ist die staatlich finanzierte Berliner Initiative zur "Akzeptanz Sexueller Vielfalt", durch die die Vermittlung und Darstellung auch abseitiger "sexueller Identitäten" und Lebensweisen zu einem wesentlichen Bestandteil der "Sexualerziehung" in der Schule geworden seien. Die Initiative Familienschutz sieht die seelisch-moralische Unversehrtheit der Kinder damit akut gefährdet. Über die Online-Plattform AbgeordnetenCheck.de können alle Abgeordneten des Berliner Abgerordnetenhauses mit einer E-Mail-Petition dazu aufgefordert werden, sich für eine Prüfung der Lehrinhalte zur "Sexualerziehung" einzusetzen. 

Zur E-Mail-Petition gegen Staatliche Sexualisierung der Kindheit.

Zur Initiative Staatliche Sexualisierung der Kindheit.



Redaktion, 24.01.2012 11:52 | Kommentare (10)




 
  Kommentare (10)

Peter Krause, 28.01.2012 12:36
@Rudi Gems
Erstaunlich, dass Sie tagtäglich solch außergewöhnliche Erfahrungen machen. Obwohl ich schon Ende 50 bin, hat mich noch kein Mädchen so etwas gefragt. Mir wurde auch nie von einem jungen Menschen erzählt, wie er seine Eltern beim Sex erwischte.
Wie stellen Sie es nur an, dass Ihnen junge Menschen ständig ihre geheimsten Nöte anvertrauen? Oder sind Sie Therapeut und haben eine Praxis für solche Fälle?


Rudi Gems, 28.01.2012 00:16
@ Maike Sch.

Ich wollte Sie hätten Recht. Ich werde aber jeden Tag, vom Gegenteil überzeugt. Da ist dann das 11-jährige Mädchen, das fragt, "Ich habe heute meine Menarche bekommen, wie soll ich meiner Mutter erklären, das ich ein Tampon brauche?" oder "Ich habe heute meine Eltern beim Sex erwischt, sie reden mit mir nicht darüber, und behandeln mich seitdem, so komisch."

Hier wird deutlich, das solche Kinder, durchaus über sexuelle Randgruppen, informiert sind und werden, aber über grundlegende Dinge, in ihrem eigenen Leben, offensichtlich, fast gar nicht.

Nein, ich bezweifele, das unsere Gesellschaft, reif ist, was den Sex angeht. Es spuken immer noch religiöse Moralvorstellungen, in den Hirnen rum, von einer Sexualität, die vielleicht mal vor 10.000 bis 3.000 Jahren, sinnvoll war.

Kinder brauchen liebevolle und wohlwollende Informationen zur Sexualität. Diese können sie bis heute, von ihren Eltern, fast nicht bekommen, insbesondere, weil die Eltern, sie auch nie bekommen haben. Und das Verhalten der Menschen in der Sexualität, ist eindeutig, nicht von Wohlwollen und Freiheit durchzogen. Die Mehrzahl der Menschen, ist weiterhin, verklemmt, religiös indoktriniert, sexualfeindlich und lustfeindlich. Dies sind jedenfalls die Merkmale, die ich in meinem Umfeld beobachte.

Grüße, Rudi Gems


Maike Sch., 27.01.2012 16:10
@Rudi Gems
Wo, bitte schön, wird Sexualität heute noch tabuisiert? Sie wird doch so breitgetreten, wie es breiter nicht mehr geht. Genügt Ihnen das noch nicht?
Oder verwechseln Sie die Zeiten? Heute ist nicht vor 50 Jahren. Ihre Ausführungen mögen auf die damalige Zeit passen, heute sind sie eher deplaziert. Sexuelle Schamschwellen sind dermaßen gesunken, dass sie als Gefahrenquelle, wie Sie sie meinen, so gut wie keine Rolle mehr spielen. Vielmehr ergeben sich daraus ganz neue Gefahren, die Sie allerdings nie sehen bzw. erwähnen.


Rudi Gems, 27.01.2012 11:57
Ach ja, wenn es die Krokodilstränen nicht gäbe, was würden dann die armen Moralswächter nur machen? Ich kann mich noch sehr gut an eine Kindheit erinnern, wo es so zuging, wie es einigen Moralswächtern, hier im Forum, wohl vorschwebt. Um es nochmal ganz deutlich zu sagen? "Wenn alle Eltern, ihrer Verpflichtung nachkämen, ihre Kinder in der Sexualität, aufzuklären, sexuell zu erziehen, die Sexualität mit Liebe zu begleiten, und auf eine zufriedenstellende Erwachsenensexualität, vorzubereiten, dann brauchten wir keine Schulen, die das übernehmen." Da aber Eltern, in der Vergangenheit, bis heute, auf das Jämmerlichste versagt haben, und immer noch versagen, sind die Schulen gezwungen, Alternativen anzubieten. Wenn jetzt, dann hier auch noch torpediert wird, gleitet die Sache, in die Geschmackslosigkeit aus. Eine Gesellschaft, in der Sex, immer noch, in erster Linie, Dreck, Sünde, Notwendiges Übel, oder gar Verbrechen ist, braucht es ein Gegengewicht, aus den Schulen. Und wenn die, die hier so das moralische Heulen bekommen, nachweisen können, das sie sich aktiv, um das Wohlbefinden der Kinder kümmern, wenn es nicht um Sex geht, bin ich durchaus bereit, ihre Bedenken ernst zu nehmen. Wenn ich aber sehe, wie in unserer Gesellschaft, Kinder behandelt werden, wenn es nicht gerade um Sex geht, kommen MIR die Tränen. Selbst das Töten von ungeborenen Kindern, wird betrieben, als wenn es um eine Notdurft ginge. Nein, Heuchler, konnten mich noch nie beeindrucken.

Grüße, Rudi Gems


@Ursula Prasuhn, 27.01.2012 11:51
Sie haben offenbar keine Vorstellung davon worum es in der Sexualerziehung geht. Es geht sicher nicht darum Gefühle zu untergraben oder vor einzelnen Personengruppen zu warnen.
Kinder müssen in der Lage sein darüber sprechen zu können wenn ihnen jemand zu nahe tritt und wie bitte sollen sie das wenn Sexualität tabuisiert wird?
Was ist denn bitte der Preis für Aufklärung? Es ist Wissen und das scheint ein Problem hier zu sein...


Ursula Prasuhn, 26.01.2012 18:35
@Katrin Vogel
Von Einzelfällen lassen sich immer alle möglichen Notwendigkeiten einer Vorsorge ableiten - und sei sie noch so zweischneidig.
So könnte man z.B. befürworten, dass wegen einiger Rabenmütter, die immer wieder durch die Medien geistern, die Schulen alle Kinder vorsorglich vor Müttern bzw. mütterlicher Grausamkeit schlechthin warnen und ihnen vorsorglich entsprechende Anzeichen vor Augen führen, damit sich die Kinder notfalls vor Vernachlässigung oder Bedrohung in Sicherheit bringen können.
Vor Vätern, Onkeln und deren Freunden oder Bekannten müsste natürlich noch viel mehr gewarnt werden - denkt man an die mediale Berichterstattung, die besagt, dass sexueller Kindesmissbrauch in mindestens acht von zehn Fällen auf das Konto dieser vertrauten Leute geht.
Oder will man nur vor Fremden warnen, die eine vergleichsweise geringe Bedrohung darstellen?
Eine Kindheit, bei der die Schule den jungen Menschen das Vertrauen und das Gefühl der Geborgenheit in ihre nächsten Angehörigen untergräbt, wird von diffusen Ängsten künstlich belastet und büßt einen Teil ihrer Unbeschwertheit ein - und das nicht nur im Einzelfall, sondern querbeet.
Diese Kehrseite der Medaille scheinen die Befürworter des Berliner Sexualkundeunterrichts nicht sehen zu wollen, wenn sie sich aus Mangel an wirklich überzeugenden Argumenten immer mehr auf den Schutz vor sexuellem Missbrauch durch Aufklärung versteifen.
Auch er ist fragwürdig, weil viel zu teuer erkauft.
Oder ist der Preis sogar Absicht?


Katrin Vogel, 26.01.2012 14:10
das hat gerade noch gefehlt! Ohne Aufklärung haben potenzielle Täter ganz einfaches Spiel. Und dazu dann noch Eltern die auf keinen Fall über Sexualität sprechen wollen. Was dann dabei herauskommt zeigt dieser Fall hier http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,811467,00.htm

Ich gebe Freigeist recht, das Bild ist eine Unverschämtheit. Stellt es doch die Realität völlig auf den Kopf.


Birgit F., 25.01.2012 08:58
Politiker lassen sich in der Regel erst dann umstimmen, wenn ihnen kräftiger Gegenwind ins Gesicht bläst.
Und da zu befürchten ist, dass der ekelhafte Sexkoffer von Berlin aus seine Reise durchs Land antreten wird, kann man nur hoffen, dass sich viele Leute an der E-Mail-Petition beteiligen.


Freigeist, 24.01.2012 15:41
Dieses Bild drückt Übel aus und ist eine Unverschämtheit. Passen Sie mal auf, dass Ihre Kritiker nicht Bilder lancieren bezüglich des Missbrauchs in den kirchlichen Einrichtungen.
Solche u. Bilder Ihrer Kritiker sollten vermieden werden. Rüsten Sie mal schnell wieder ab - Wettrüsten ist gefährlich.


Karin Weber, 24.01.2012 12:52
Meine Rede! Hinter dieser Ablehnung stehe ich zu 200%!

Seht euch mal das Video an: http://www.youtube.com/watch?v=ZcGuHs92qKA und checkt mal die Seite hier: http://www.sackstark.info/?p=24353

Da wird euch schlecht von!



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