Schneiders Auffassung, Kinderkrippen seien generell für Kinder besser und deshalb förderungswürdiger als die Betreuung durch die Eltern widerspricht allen wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Welche Motive hat Schneider? Ist er wirklich so unkritisch, dass er einfach der einseitigen Krippenbefürwortung folgt? Oder ist es reiner Opportunismus, um im „Mainstream“ mitschwimmen zu können? Oder steht er unter dem Einfluss der Beschäftigten des Diakonischen Werks, die auf Kosten der Eltern ihre Arbeitsstellen sichern wollen? Wir wollen keine diffamierenden Behauptungen in die Welt setzen. Aber wir verlangen eine schlüssige Erklärung dafür, warum mit der Autorität der Kirche die aufopferungsvolle Tätigkeit von Eltern in dieser krassen Weise abgewertet wird. Wir verlangen auch von führenden Vertretern der Kirchen, dass sie bei ihren Verlautbarungen sowohl an das Wohl der Kinder denken als auch die Grundrechte der Eltern achten.“
Es ist bekannt, dass die Bundesregierung unter dem Einfluss der Wirtschaftslobby steht, von der Scheinstudien lanciert werden, die die Überlegenheit der Krippenbetreuung vortäuschen sollen. Dem sollte sich die Kirche nicht anschließen. Pflegebedürftige alte Menschen wollen meist so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. Kindern und deren Eltern haben aufgrund der einseitigen Krippenförderung dagegen immer weniger eine freie Wahl.
Familien-Schutz.de
Foto: Elke Wetzig (Lizenz: GNU Free Documentation License)