Der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Michael Sommer, befürchtet soziale Unruhen als Folge der Wirtschaftskrise. Dies könne man nicht mehr ausschließen, sagte er der "Nordwest-Zeitung". Massenentlassungen seien eine Kampfansage an die Beschäftigten. Er fordert deshalb die Ausweitung von Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung.
Auch Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann hatte unlängst vor soziel Unruhen gewarnt.
Der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Michael Sommer, befürchtet soziale Unruhen als Folge der Wirtschaftskrise. Dies könne man nicht mehr ausschließen, sagte er der "Nordwest-Zeitung". Massenentlassungen seien eine Kampfansage an die Beschäftigten.
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Er fordert deshalb die Ausweitung von Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung.
Auch Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann hatte unlängst vor soziel Unruhen gewarnt.
Michael Pfeiffer, 24.04.2009 15:24 Nach den unsäglich "rechtsstaatlichen" Erfahrungen mit politisch und ökonomisch gleichgeschalteten Gewerkschaftsfunktionären (siehe z.B. Mannesmann-Prozess) - sind die argen Sorgen des Herrn DGB-Sommer sicherlich sehr real und auch berechtigt. - Ich gehe davon aus, dass sich die befürchtete baldige "Wut des gemeinen Volkes" insbes. auch gegen Gewerkschaftsfunktionäre richten wird, die ihre akkreditierten Ex-Werktätigen im Hinterzimmer mit den Bänkern, Vorständen, Aufsichtsräten und korrupten Politikern verschachert und verscherbelt haben (siehe z.B. Mannesmann-Prozess).