Eine breite Bürgerinitiative von über 370 Persönlichkeiten aus Deutschland, Österreich u. Schweiz setzt sich mit einer gemeinsamen Erklärung „Für Freiheit und Selbstbestimmung“ für die Freiheit der Rede, der Wissenschaft und der Therapie ein. Anlass sind die Bestrebungen des Lesben- u Schwulenverbands Deutschland (LSVD), einzelne Referenten mit einem Redeverbot zu belegen, die als Experten über die Identitätsentwicklung von Mann und Frau auf dem bevorstehenden "6. Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge" referieren sollen.
Der Kongress wird veranstaltet von der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge e.V. und findet vom 20.-24. Mai in Marburg statt.
Analog zur Vorgehensweise bei zwei Veranstaltungen in den vergangenen Jahren setzt der LSVD, hier gemeinsam mit den hessischen GRÜNEN, die Veranstalter (APS), den Rektor der Philipps-Universität Marburg und den Oberbürgermeister der Stadt Marburg mittels einer medialen Polit-Kampagne unter Druck. Diese sollen Redner, die nicht getreu der vom LSVD vorgegebenen Linie zu Sexualität, Identität und Homosexualität wissenschaftlich und therapeutisch arbeiten, schreiben und sprechen, vom Kongress ausschließen.
Die Unterzeichner der o.g. Erklärung wollen die vom LSVD und Partnern geforderte faktische Beschneidung von Grundrechten und deren Diffamierungskampagne gegen unbescholtene Fachleute nicht länger hinnehmen.
Der ehemalige Richter des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Ernst-Wolfgang Böckenförde, erklärte zu dieser Initiative:
„Ob die in der Erklärung der Initiative vertretenen Thesen und Behauptungen zutreffen, kann ich selbst nicht beurteilen. Es ist aber in einer freiheitlichen Ordnung, die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit gewährleistet, unerträglich, eine öffentliche Auseinandersetzung darüber zu behindern und einige Personen mit einem Redeverbot belegen zu wollen.“
Zu den Erstunterzeichnern dieser Initiative gehören der Philosoph Prof. Dr. habil. Robert Spaemann, der Staats- und Verfassungsrechtler Prof. Dr. em. Martin Kriele, die Religionsphilosophin Prof. Dr. habil. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, der Direktor des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit (Bonn, Kapstadt, Colombo), Prof. Dr. phil. Dr. theol. Thomas Schirrmacher, der Weihbischof von Salzburg, Prof. Dr. Andreas Laun, Mechthild Löhr, Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben, die Publizistin Gabriele Kuby und der Bundestagsabgeordnete Norbert Geis (CSU).
MEDRUM
idea.de
Wortlaut der Erklärung
Online-Unterzeichnung Initiative "Freiheit und Selbstbestimmung"
Eine breite Bürgerinitiative von über 370 Persönlichkeiten aus Deutschland, Österreich u. Schweiz setzt sich mit einer gemeinsamen Erklärung „Für Freiheit und Selbstbestimmung“ für die Freiheit der Rede, der Wissenschaft und der Therapie ein. Anlass sind die Bestrebungen des Lesben- u Schwulenverbands Deutschland (LSVD), einzelne Referenten mit einem Redeverbot zu belegen, die als Experten über die Identitätsentwicklung von Mann und Frau auf dem bevorstehenden "6. Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge" referieren sollen.
Der Kongress wird veranstaltet von der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge e.V. und findet vom 20.-24. Mai in Marburg statt.
Analog zur Vorgehensweise bei zwei Veranstaltungen in den vergangenen Jahren setzt der LSVD, hier gemeinsam mit den hessischen GRÜNEN, die Veranstalter (APS), den Rektor der Philipps-Universität Marburg und den Oberbürgermeister der Stadt Marburg mittels einer medialen Polit-Kampagne unter Druck. Diese sollen Redner, die nicht getreu der vom LSVD vorgegebenen Linie zu Sexualität, Identität und Homosexualität wissenschaftlich und therapeutisch arbeiten, schreiben und sprechen, vom Kongress ausschließen.
Die Unterzeichner der o.g. Erklärung wollen die vom LSVD und Partnern geforderte faktische Beschneidung von Grundrechten und deren Diffamierungskampagne gegen unbescholtene Fachleute nicht länger hinnehmen.
Der ehemalige Richter des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Ernst-Wolfgang Böckenförde, erklärte zu dieser Initiative:
„Ob die in der Erklärung der Initiative vertretenen Thesen und Behauptungen zutreffen, kann ich selbst nicht beurteilen. Es ist aber in einer freiheitlichen Ordnung, die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit gewährleistet, unerträglich, eine öffentliche Auseinandersetzung darüber zu behindern und einige Personen mit einem Redeverbot belegen zu wollen.“
Zu den Erstunterzeichnern dieser Initiative gehören der Philosoph Prof. Dr. habil. Robert Spaemann, der Staats- und Verfassungsrechtler Prof. Dr. em. Martin Kriele, die Religionsphilosophin Prof. Dr. habil. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, der Direktor des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit (Bonn, Kapstadt, Colombo), Prof. Dr. phil. Dr. theol. Thomas Schirrmacher, der Weihbischof von Salzburg, Prof. Dr. Andreas Laun, Mechthild Löhr, Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben, die Publizistin Gabriele Kuby und der Bundestagsabgeordnete Norbert Geis (CSU).
MEDRUM
idea.de
Wortlaut der Erklärung
Online-Unterzeichnung Initiative "Freiheit und Selbstbestimmung"