Gestern stellte Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier in Berlin mit viel Tamtam das SPD-Wahlprogramm vor. Das Echo ließ nicht lange auf sich warten. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt zeigte sich von der Abkehr der SPD von der Agenda 2010 enttäuscht. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Rüttgers (CDU) kritisierte in der Bildzeitung, die SPD ziele mit Steuererhöhungen auf Mittelstand und Leistungsträger. Das werde Arbeitsplätze kosten. Den geplanten Steuerbonus nannte er verfassungswidrig. FDP-Chef Westerwelle schloss eine Ampelkoalition mit SPD und Grünen auf Basis dieses Programms aus.
Doch auch von links kommt heftige Kritik. Thüringens Linke-Chef Ramelow nannte die vorgestellten Rezepte eine "Verhöhnung des breiten Publikums".
Lesen Sie mehr zum Wahlprogramm und den Reaktionen auf
Sueddeutsche.de
Mehr zu Steinmeiers Auftritt finden Sie auf ZEITonline.
Foto: Friedemann Vogel/ddp-News
Gestern stellte Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier in Berlin mit viel Tamtam das SPD-Wahlprogramm vor. Das Echo ließ nicht lange auf sich warten. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt zeigte sich von der Abkehr der SPD von der Agenda 2010 enttäuscht. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Rüttgers (CDU) kritisierte in der Bildzeitung, die SPD ziele mit Steuererhöhungen auf Mittelstand und Leistungsträger. Das werde Arbeitsplätze kosten. Den geplanten Steuerbonus nannte er verfassungswidrig. FDP-Chef Westerwelle schloss eine Ampelkoalition mit SPD und Grünen auf Basis dieses Programms aus.
Doch auch von links kommt heftige Kritik. Thüringens Linke-Chef Ramelow nannte die vorgestellten Rezepte eine "Verhöhnung des breiten Publikums".
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