Der Nahe Osten ist eine komplexe Region mit verschiedenen vielschichtigen Konflikten und Interessen. Im Fokus stehen dabei Israel und die Plästinenser, die Demokratiesierung des Irak und zum Dritten das Atomprogramm des Iran. Der neue US-Präsident Barack Obama hat sich entschieden, ohne Vorbedingungen mit Teheran zu verahndeln. In einem Essay für "Spiegel Online" kritisiert der iranische Publizist Amir Tahiri dieses Vorgehen als "präventive Kapitulation".
Tahiri weist daraufhin, dass das iranische Regime auf sein Atomprogramm fixiert ist und das Veralten des Westens als Schwäche auslegt. Bereits 2006 lenkten die USA aufgrund ihrer Engagements in Afghanistan und dem Irak von militärischer Konfrontation auf die Verhandlungsschiene ein. Nun reiste US-Aussenministerin Hillary Clinton nach Teheran und bot dem Iran die Anerkennung als Regionalmacht an. Präsident Ahmadinedschad deutet dieses Vorgehen als Mutlosigkeit der USA, sein Land mit Gewalt aufzuhalten und denkt laut Tahiri gar nicht daran Zugeständnisse zu machen. Der iranische Publizist vermisst den Mut, die Konfrontation mit dem Iran in Sachen Atomprogramm aufzunehmen und sieht nur Ahmadinedschad als Gewinner.
Den Beitrag von Amir Tahiri auf Spiegel Online
und die kontäre Meinung von Norman Birnbaum
Foto: Jerzy/pixelio
Der Nahe Osten ist eine komplexe Region mit verschiedenen vielschichtigen Konflikten und Interessen. Im Fokus stehen dabei Israel und die Plästinenser, die Demokratiesierung des Irak und zum Dritten das Atomprogramm des Iran. Der neue US-Präsident Barack Obama hat sich entschieden, ohne Vorbedingungen mit Teheran zu verahndeln. In einem Essay für "Spiegel Online" kritisiert der iranische Publizist Amir Tahiri dieses Vorgehen als "präventive Kapitulation".
Tahiri weist daraufhin, dass das iranische Regime auf sein Atomprogramm fixiert ist und das Veralten des Westens als Schwäche auslegt.