Die Geschlechterpolitische Initiative MANNdat e.V. hat in einer Studie exemplarisch alle Geschlechterrelevanten Anträge der Hamburger Parlamentsfraktionen zum Doppelhaushalt 2009/2010 zusammengestellt. Kein einziger Antrag befaßt sich demnach mit männerspezifischen Belangen, dafür gibt es reihenweise feministisch ausgerichtete Anträge.
Neben der schwarz-grünen Regierungsfraktion stellten auch die Oppositionsparteien der Hamburger Bürgerschaft eine Vielzahl einzig auf weibliche Interessen ausgerichteter Anträge. Obwohl es mehr als genug Anlässe für männerspezifische Anträge gäbe - Bildungskrise der Jungen, mangelnde Geschlechtergerechtigkeit im Familienrecht, prekäre Situation junger Migranten -, würden immer nur frauenfördernde Ansätze verfolgt, kritisiert MANNdat im Fazit der Studie. "Es gibt zwar viele Männer in der Politik, aber es gibt keine Männerpolitik. Denn die Männer in der Politik machen Politik für Frauen."
MANNdat-Studie
Die Geschlechterpolitische Initiative MANNdat e.V. hat in einer Studie exemplarisch alle Geschlechterrelevanten Anträge der Hamburger Parlamentsfraktionen zum Doppelhaushalt 2009/2010 zusammengestellt. Kein einziger Antrag befaßt sich demnach mit männerspezifischen Belangen, dafür gibt es reihenweise feministisch ausgerichtete Anträge.
Neben der schwarz-grünen Regierungsfraktion stellten auch die Oppositionsparteien der Hamburger Bürgerschaft eine Vielzahl einzig auf weibliche Interessen ausgerichteter Anträge.