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Familienschutz startet Aktion gegen "Staatliche Sexualisierung der Kindheit"
Weitere Themen: Bildung, Familie


Staatliche Sexualisierung der Kindheit - Schützt uns davor!

Die Initiative Familienschutz startet kurz vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin am 18. September 2011 die Online-Mitmach-Aktion "Staatliche Sexualisierung der Kindheit – Schützt uns davor!" auf KandidatenCheck.net. Angesichts der aktuellen Bestrebungen in Berlin und anderen Bundesländern zu einer indoktrinären und schamzerstörenden staatlichen Sexualerziehung in Grundschulen fordert die Initiative Familienschutz von den Kandidaten für das Berliner Abgeordnetenhaus, sich gemäß dem Grundgesetz zu bekennen: 

 

1. Die Werteerziehung des Kindes, zu welcher der sensible Bereich der Sexualität wesentlich gehört, ist zuvörderst Recht und Aufgabe der Eltern und

2. „Sexuelle Vielfalt“ in ihrer ganzen scham- und persönlichkeitsverletzenden Bandbreite darf nicht Lehrstoff des Grundschulunterrichtes sein.

Den Anstoß zur Online-Aktion "Staatliche Sexualisierung der Kindheit“ lieferte der umstrittene Medienkoffer „Familien, Lebensweisen und sexuelle Vielfalt“, mit dem die Berliner Grundschulkinder weg vom Leitbild der natürlichen Vater-Mutter-Kind-Familie zu unterschiedslos wertschätzender Offenheit für alle denkbaren sexuellen Alternativen und Lebensweisen umerzogen werden sollen. Der Medienkoffer ist Teil der großangelegten Berliner Kampagne „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“, die bereits auf nationaler und internationaler Ebene von Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen zwecks Nachahmung studiert wird.

Es ist richtig und gut, daß Eltern und Schule bei der Erziehung und Bildung der Kinder Hand in Hand gehen. Die grundsätzliche Werteerziehung und Werteorientierung aber ist und bleibt Aufgabe der Eltern. Dies betrifft in ganz besonderem Maße den hochsensiblen Bereich der Sexualität, in dem ein Kind durch ungebetene Einwirkung Dritter seelisch sehr verletzt werden kann.

Zum Schutz des Kindes schreibt das Grundgesetz, Art. 6 fest: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die ihnen zuvörderst obliegende Pflicht.“ Dieses Grundrecht wird aber vom Staat untergraben, wenn die Kinder durch die Schule ab der ersten Klasse fächerübergreifend mit möglichst vielen Spielarten sexueller Identität indoktriniert und persönlichkeitsverletzend sexualisiert werden, ohne daß die Eltern das Recht haben, dies zu verhindern. 

Helfen Sie als Bürger und Bürgerin mit, auch wenn Sie nicht in Berlin wohnen, diese Initiative gegen die Staatliche Sexualisierung unserer Kinder zum Erfolg zu bringen. Machen Sie mit und verhindern Sie gemeinsam mit vielen Bürgern diese skandalöse Entwicklung in Deutschland.

Schreiben Sie jetzt den Kandidaten der Abgeordnetenhauswahl in Berlin.

Initiative Familienschutz

 

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Redaktion FreieWelt.net, 01.09.2011 11:17 | Kommentare (7)




 
  Kommentare (7)

Rudi Gems, 13.09.2011 09:06
Teilzitat von Herrn Rießler:

"Außerdem lässt die christliche Gesellschaft den Eltern auch das Recht der Kindererziehung und ist damit ein Bollwerk gegen allerlei totalitäre alternative Gesellschaftsformen."

Ja, Herr Rießler! Eine solche "Erziehung" habe ich auch "genossen". Und das ist auch genau der Grund, warum ich die Christen, heute noch nichtmal mehr, mit dem nackten Po ansehen würde.

Das ich Sie nicht überzeugen kann, Herr Rießler, das ist mir schon lange klar. Aber glauben Sie ja nicht, das Sie bei mir etwas bewirken. Von mir aus, könnt ihr Christen alle auswandern, ich würde euch keine Träne hinterherweinen.

Wer aber meint, das Christen, die einzige Institution ist, die nicht totalitär ist, der muss Wahrnehmungsstörungen haben.

Grüße, Rudi Gems


Thomas Rießler, 12.09.2011 10:39
Herr Gems, plakative Beschuldigungen namenloser Institutionen und Spekulationen über die Hintergründe biblischer Handlungen, sind mir zu substanzlos, um irgendetwas erschüttern zu können. Hingegen wäre schon etwas gewonnen, wenn die Unterscheidung von Glaube bzw. Religion und deren Institutionen gelingen würde. Was die Werteerziehung anbetrifft, braucht das Christentum jedenfalls keinen Vergleich mit der dekadenten antiken Gesellschaft zu scheuen. Außerdem lässt die christliche Gesellschaft den Eltern auch das Recht der Kindererziehung und ist damit ein Bollwerk gegen allerlei totalitäre alternative Gesellschaftsformen.

Thomas Rießler, 08.09.2011 09:43
Herr Gems, im Gegensatz zu Wikipedia haben Sie jedoch auf einer verharmlosenden Definition von Pädophilie bestanden und außerdem in diesem Zusammenhang lobend auf Platon verwiesen, der sich jedoch im Dunstkreis antiker Päderastie befand. Wohin diese platonische Idee vom pädagogischen Eros auch heutzutage noch führt, kann man am Beispiel Odenwaldschule sehen. Allein schon aus diesen Gründen halte ich es für sehr vernünftig, wenn Eltern die Sexualisierung ihrer Kinder generell ablehnen. Haben Sie dem lediglich Ihre schlüpfrigen Masturbationsgeschichten und Verhütungsspiele entgegenzusetzen?

Thomas Rießler, 07.09.2011 10:06
Um der Begriffsverwirrung hier entgegenzuwirken, sei der Wikipedia Artikel bezüglich Pädophilie zitiert:
„Der Begriff Pädophilie (von griechisch παῖς (pais) „Knabe, Kind“ und φιλία (philia) „Freundschaft“) bezeichnet das primäre sexuelle Interesse an Personen, die noch nicht die Pubertät erreicht haben. Sofern es dauerhaft ist und der Betroffene darunter leidet oder wenn die Person reale Sexualkontakte mit Kindern auslebt, wird Pädophilie als psychische Störung angesehen, und zwar als Störung der Sexualpräferenz (Paraphilie). Der Begriff Pädosexualität wird teilweise synonym zum Begriff Pädophilie benutzt. Teilweise wird er auch gezielt verwendet, um zwischen sexueller Präferenz (Pädophilie) und sexuellem Verhalten (Pädosexualität) abzugrenzen.“
„Eingeführt wurde der Begriff (als „Paedophilia erotica“) 1886 durch den Wiener Psychiater Richard von Krafft-Ebing in dessen Schrift Psychopathia sexualis.[1] Im Wesentlichen ist es bei seiner Definition geblieben.“
„Der Begriff „Pädosexualität“ wird einerseits als Unterscheidung, andererseits als Synonym für den Begriff Pädophilie verwendet und von einigen Interessengruppen aus unterschiedlichen Motiven klar bevorzugt.“
Z. B.: „Menschen, die sexuellen Missbrauch erlebt haben, empfinden den Begriff „Pädophilie“ oft als verschleiernd und verharmlosend, da er eine gegenseitige Liebe vortäusche, wo es in Wahrheit um einen rücksichtslosen Machtmissbrauch durch den Erwachsenen gehe. Viele Opferverbände fordern deshalb, den Begriff „Pädophilie“ generell durch „Pädosexualität“ zu ersetzen, denn damit werde unzweifelhaft benannt, um was es gehe; nämlich um eine sexuelle Begierde, die mit Liebe nichts zu tun habe.[26]
Genau andersherum beläuft sich die Argumentation der pädophilen Interessenvertreter. Für sie passt der Terminus von der „Pädosexualität“ gut in das sprachliche Schema der Begriffe „Heterosexualität – Bisexualität – Homosexualität“. Der Ausdruck „Pädosexualität“ sei deshalb gut geeignet, die vermeintliche Gleichwertigkeit mit anderen Sexualformen zu betonen (→Seelische Störung oder sexuelle Orientierung?).“

Platon hat sich die Sache offenbar intellektuell verbrämt schöngeredet, wie ich dem Wikipedia-Artikel zur Päderastie entnehme:
„Ein zentraler Aspekt einer päderastischen Beziehung – dies unterschied diese Beziehungskonstellation von der zwar legalen, gesellschaftlich jedoch geächteten Prostitution – war die pädagogische Zielrichtung. Der Erastes sollte den Eromenos gesellschaftliche Ideale nahebringen und ihn zu „männlicher Tugend und sittlicher Tadellosigkeit erziehen“.[14] Die Ziele einer solchen Verbindung bestanden nach Platon darin, „den Pais weise und gut zu machen, in Vernunft und der übrigen Tugend zu fördern, Bildung und die übrige Weisheit zu vermitteln“.[15]“


Felix, 05.09.2011 14:31
Es ist Aufgabe der Schulen, Kinder darüber zu informieren, dass Babys nicht vom Himmel fallen.
Was ist bitte persönlichkeitsverletztend, wenn man einem Kind beibringt, dass Frauen durch Sex Schwanger werden? Und wenn wir den Sexualkundeunterricht abschaffen, dann verbieten wir doch gleich den Schwimmunterricht. Schließlich könnten die Kinder zu viel "nackte Haut" sehen!


Rudi Gems, 03.09.2011 15:23
@ Legolas

Pädofilie kommt von Pädo filia, und ist nach Platon, die reinste und ehrlichste Liebe, hier, zu einem Kinde, überhaupt. Warum sollte sowas verboten sein?

Sie meinen sicher, Pädosexualität, oder Pädokriminalität? Warum schreiben Sie das dann nicht?

Schämen Sie sich, hier so eine Unterstellung zu machen, über Menschen, die sie gar nicht kennen. Sexualkunde, als Tendenz, zur Pädokriminalität, erachte ich schon als infam.

Grüße, Rudi Gems


Achso, 02.09.2011 18:16
1. Ich stimme "Freigeist" komplett zu. Nehmt das Foto raus!
2. Aufklärung über Verhütung, Schwangerschaft etc. MUSS durch die Schule vermittelt werden.
3. Kinder müssen weiterhin von der Schule über ihre (rechtliche) sexuelle Selbstbestimmung INFORMIERT werden und dazu aufgerufen werden, die sexuelle Selbstbestimmung anderer zu AKZEPTIEREN.
4. Der Rest obliegt natürlich den Eltern.



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