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22.05.2013
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Der Staat als Kinder- und Jugendverderber
Weitere Themen: Bildung, Familie


Gabriele Kuby/privat

Gastkommentar von Gabriele Kuby

Im 14. Jahrhundert hatten die osmanischen Türken die Angewohnheit der Knabenlese: Sie verschleppten in den gewaltsam unterworfenen christlichen Ländern Jungen aus den christlichen Familien, erzogen sie zu fanatischen Muslimen und rekrutierten so ihre Elite-Kampftruppe, die Janitscharen. 

Die rot-roten Kulturrevolutionäre in Berlin und anderswo tun eben dies: Durch schamlosen Missbrauch der staatlichen Macht über Schulcurricula werden Kinder und Jugendliche in ihrer Identität als Mädchen und Jungen verunsichert, sie werden durch Wort und Bild, Rollenspiele und Körperübungen sexuell aktiviert und in die die ganze „Vielfalt“ jenseits der Heterosexualität praktisch eingeführt. Es genügt nicht mehr, Neunjährige zu Verhütungsexperten auszubilden, indem sie im Klassenverband üben, Kondome über Plastikpenisse zu ziehen; jetzt sollen die Erstklässler auf queer  getrimmt werden. Damit werden die Kinder aus den Familien herausgebrochen, welche kaum noch eine Chance haben, gegen den Zugriff von Schule und Medien die Werte zu vermitteln, welche Kinder zu bindungs- und leistungsfähigen Menschen machen. Sexualisierte Kinder verlieren das Interesse an der Entfaltung ihrer Fähigkeiten und der Entdeckung der Welt. Der Reifeprozess der Persönlichkeit kommt ins Stocken, das Sensorium für die Dimension des Glaubens verschwindet. Wie Sigmund Freud feststelle, „beeinträchtigt jede frühzeitige Sexualtätigkeit die Erziehbarkeit des Kindes“. 

Nicht nur die Erziehbarkeit durch die Eltern, sondern auch durch die Schule. Nach dem pädagogischen Offenbarungseid der Neuköllner Rütli-Schule vor fünf Jahren erreichte wieder ein Brandbrief der Berliner Heinrich-Mann Schule den Bildungssenator Jürgen Zöllner: Das Lehrerkollegium stellt eine „zunehmende Respektlosigkeit, Gewaltbereitschaft und Gewaltausübung und geringe Lernbereitschaft“ fest. In London brannten vor kurzem Straßenzüge. In einer Regierungserklärung sagte David Cameron: „Wenn wir irgendeine Hoffnung haben wollen, unsere zerbrochene Gesellschaft zu heilen, dann müssen wir mit der Familie und Elternschaft beginnen… Ich will, dass der Familien-Test an alle politischen Maßnahmen angelegt wird. Das muss unsere erste Priorität sein.“ Vom  Gender-Mainstreaming zum Familien-Mainstreaming – dies ist eine Existenzfrage der europäischen Kultur. 

Stärkt man ein Kind, wenn man es zwingt daran zu zweifeln, ob es Junge oder Mädchen ist? 

Sollten Kinder nicht vor den erheblichen psychischen und physischen Risiken des homosexuellen Lebensstils gewarnt werden? 

Ist es im Interesse der Kinder und Jugendlichen, zu Anal- und Oralsex angeleitet und mit der örtlichen Schwulenszene verlinkt werden, wie das durch die „Handreichung zu lesbischen und schwulen Lebensweisen“ des Berliner Senats und die Schriften der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung geschieht? 

Ob es uns passt oder nicht: Familien beruhen auf Monogamie. Zerstört man mit politischer Strategie und Macht die moralische Basis, so zerstört man die Familie und damit das Fundament der europäischen Kultur. Richtig, Herr Wowereit, es ist in den letzten zweitausend Jahren gewachsen, weil sich unsere Vorfahren an den christlichen Geboten orientiert haben. Jetzt wird es im Interesse einer Minderheit, mit der Sie sich als Regierender Bürgermeister von Berlin gegen einen der größten Deutschen, Papst Benedikt XVI., verbünden, ruiniert. 

Weil die Familie die Basis der Kultur ist, darum hat das Grundgesetz „Ehe und Familie unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung“ gestellt und „das natürliche Recht der Eltern auf Pflege und Erziehung der Kinder“ festgeschrieben. Aber gerade das ist den gewählten sexualpolitischen Kulturrevolutionären ein Dorn im Auge, denn sie wollen „weg von der Vater-Mutter-Kind-Familie“.  

Die Änderung des Grundgesetzes betreiben Rote und Grüne und Gelbe mit aller Macht, in dem sie den völlig willkürlichen Begriff der „sexuellen Identität“ als Kriterium für Diskriminierungsschutz ins Grundgesetz bringen wollen, eine „Identität“, die man doch schon den Kleinsten zur „Wahl“ freistellen will. Wenn es gelingt, „sexuelle Identität“ als trojanisches Pferd ins Grundgesetz einzuführen, dann gute Nacht Demokratie. Dann kann jeder, der etwas dagegen hat, dass unsere Kinder nach dem Willen des Berliner Senats in den Schulen „Selbstbefriedigung“, „Orgasmus“, „Sado-Maso“ und „Darkroom“ pantomimisch darstellen sollen (so die oben genannte „Handreichung“ für Lehrer) wegen „Diskriminierung“ verurteilt werden. 

Sie wollen das nicht? Dann lassen Sie es nicht zu. 

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Gabriele Kuby, 31.08.2011 10:46 | Kommentare (21)




 
  Kommentare (21)

Geris, 02.02.2012 17:01
Ist in dieser ganzen Diskussion auch nur einmal das Wort "Liebe" gefallen?" Aber das hat mit Sex ja nicht das geringste zu tun.

Andreas, 26.09.2011 15:28
Einige Foristen hier sind wohl krampfhaft ignorant, oder laufen mit Scheuklappen umher. Diese Scheindebatten nutzen nur den Ideologen und den Anhängern von totalitären Systemen. Diese dienen keinesfalls den Kindern und ihren Eltern.

Kindern sollten keine Orgasmuspantomimen und keine Homosexualität im Unterricht mit dem Vehikel der Schulpflicht aufgezwungen werden. Diese kruden Vorgänge in den Schulen werden bewußt vor der Öffentlichkeit verheimlicht und verschleiert. Ferner sind sie durch keine Abstimmung und kein Parlament legitimiert. Das ist der Punkt liebe Diskutanten!


Jörg Braun, 20.09.2011 18:01
Ja es stärkt ein Kind, wenn es sich über seine geschlechtliche Identität gedanken macht.

Was sollen den das für psychische und physische Risiken einer Homosexuellen Lebensweise sein? Es erinnert mich an Angstvorstellungen mancher evangelicher Jugendlicher der 80er Jahre in der DDR.

Natürlich ist es im Interesse der Jugendlichen, wenn sie sexuell aufgeklärt werden und auch die Homoszene kennenlernen.

Damit wären die von Ihnen aufgeworfenen Fragen wohl beantwortet sein.


Asuncion45, 13.09.2011 03:43
vielen Dank für den Beitrag. Meine Frau und ich hatten schon befürchtet wir seien mit unserer Meinung die letzten Mohikaner. Der Beitrag und die Kommentare machen Mut für ein gesundes Elternhaus einzutreten. Damit meine ich die überkommene aus Vater, Mutter und Kind(ern) bestehende Lebensgemeinschaft. Bei den Abartigkeiten, die in den letzten Jahrzehnten immer mehr Einzug in diese Gesellschaft finden, haben wir alle zu lange und zu viel Toleranz gezeigt. Es ist nun an der Zeit sich auf die Werte des christlichen Abendlandes, die nicht auf Schwulen- und Lesbenehen aufgebaut war uns sein darf, zurück zu besinnen. Darauf hat auch die Kindererziehung zu basieren. Da kann es keinerlei Toleranz mehr geben.

Thomas Rießler, 06.09.2011 08:21
Die Vorstellung, Kinder bis zum 8. Lebensjahr sexuell informieren zu müssen, ist pervers. Kinder stellen in diesem Alter vielleicht die Frage, woher denn Kinder eigentlich kommen. Darauf kann man z.B. antworten, dass sie aus dem Bauch der Mutter kommen und den Eltern geschenkt werden können, wenn sie sich lieb haben. Kinder dieses Alters interessieren sich jedoch normalerweise nicht wie ein Erwachsener für den Geschlechtsverkehr. Wenn man trotzdem als Erwachsener meint, das Gespräch in diesem Zusammenhang in diese Richtung lenken zu müssen, stimmt etwas mit dem Erwachsenen nicht.

Bernhard V., 05.09.2011 03:20
@Rudi Gems
Wir sind mit unserer Meinung wahrscheinlich gar nicht so weit auseinander, Herr Gems. Jedenfalls stimme ich Ihren erneuten Ausführungen überwiegend zu.
Schwierigkeiten habe ich allerdings damit, dass Sie der Aufklärung eine so überragende Bedeutung für die Vermeidung falscher Scham und einem glücklichen Sexualleben zubilligen. Andere Dinge scheinen mir da mindestens ebenso wichtig.
Ich denke, wir sind uns aber einig darin, dass Aufklärung so oder so ausgehen kann, je nachdem, wie sie stattfindet. Eine liebevolle, einfühlsame Aufklärung im Elternhaus ist für jeden jungen Menschen das beste, nicht aber eine staatlich verordnete Massenabfertigung, die so manchem Kind auf den Magen schlagen kann – und zwar nachhaltig.
Dass viele Eltern heutzutage ihre Erziehungspflichten gern vernachlässigen oder delegieren, ist keine Rechtfertigung dafür, dass alle Kinder in gleicher Weise dasselbe schlucken müssen, egal ob es ihnen bekommt oder nicht. Einheitsbrei ist oft unbedenklich, nicht aber bei der sexuellen Aufklärung.


Bernhard V., 03.09.2011 17:53
Schade, dass wir in so manchem nicht mehr wie vor 50 Jahren leben!
Oder haben die Folgejahre nur Gutes gebracht?!
Meine Erinnerungen an damals sehen jedenfalls ganz anders aus als
Ihre, Herr Gems. Sogar die Schulzeit habe ich in guter Erinnerung
trotz – oder vielleicht gerade wegen – der Tatsache, dass die Schule
sich damals auf ihre Kernkompetenz beschränkte und den Kindern
vernünftig das Lesen, Schreiben und Rechnen beibrachte.
Zeugt es von Fortschritt, dass die Schüler ab den siebziger Jahren
auf diesen Gebieten immer unfähiger wurden, weil die staatliche
„Hilfsbereitschaft“ zunehmend Eltern- bzw. Familienaufgaben an
sich riss und die Schulen mit immer neuen Pflichten hoffnungslos
überforderte?
Diese Entwicklung ist schlimm genug. Noch schlimmer aber ist, dass
Eltern zunehmend dazu verführt wurden, ihre Kinder erzieherisch
im Stich zu lassen, ohne es zu merken. Ihnen wurde erfolgreich
eingeredet, dass staatliche Organe mit den entsprechenden Fachleuten
alles mindestens ebenso gut erledigen könnten wie sie selbst.
Das aber ist nicht wahr und stößt nur in einer maßlos verkopften
Gesellschaft auf guten Glauben. Hier hält man alles für gut
und richtig, was nach Expertentum aussieht.
Der gesunde Menschenverstand und das gesunde Gefühl für das
Richtige kommen immer mehr unter die Räder. Nur so scheint
erklärlich, dass der Berliner Medienkoffer zum Einblick in die
sexuelle Vielfalt nur auf zögerlichen Widerstand stößt.


Wort zum Samstag Fortsetzung, 03.09.2011 17:17
Bzgl. wann junge Menschen aufzuklären sind und von wem: Staatliche Stellen, d.h. nicht zum engsten Familienkreis zählende Personen, sollten in diesem intimsten Bereich keinerlei Befugnisse haben, fremde Kinder zu instruieren. Wenn denn ein Staat meint sich in innerfamiliärste Angelegenheiten einmischen zu müssen, oder gelinder ausgedrückt, sich "kümmern" zu müssen, könnte durchaus für solche Eltern, die durch die heutige Informationsflut unsicher sind, wann und wie sie ihr Kind aufklären sollen, über ein entsprechendes Beratungsangebot durch qualifizierte Kinder- und Jugendpsychologen nachgedacht werden, das mit staatlichen Mitteln finanziert wird. Heute weiß ich nur sehr gut, dass meine eigenen Eltern genau den rechten Zeitpunkt abgepasst haben, mich über die "Geheimnisse" aufzuklären, auch wenn sie wussten, dass mir das eine oder andere natürlich nicht unbekannt sein konnte. Ich erinnere mich, dass ich den Akt der Aufklärung als großen Vertrauensbeweis meiner Eltern mir gegenüber erlebte und ihnen dafür großen Respekt zollte. Ich war sehr stolz auf sie und spürte ganz intensiv ihre große, tiefe Liebe zu mir. Jeder junge Mensch kann sich glücklich schätzen, wenn er diese Erfahrung mit seinen Eltern machen darf. Es war der Zeitpunkt, zu dem man sich bereits in gewisser Weise von den Eltern losgelöst hatte, d.h. eine gewisse Eigenständigkeit besaß und wissensdurstig die wesentlichen Mechanismen der Welt zu entdecken begann. Es war der Zeitpunkt, zu dem ich mich nicht mehr peinlich berührt fühlte oder verlegen wurde. So ergeht es bekanntlich Kindern, die dafür einfach zu jung sind. Eine zu frühe Aufklärung überfordert, verunsichert und verängstigt Kinder. Hier gilt es, das natürliche Schamgefühl des Kindes zu achten. Nur fürsorgliche, ihren Kindern Zeit schenkende Eltern können diesen richtigen Zeitpunkt für ihr Kind kennen. Alle ernst zu nehmende, seriöse Studien bestätigen das.
Nur wer das Ziel hat Kinder, zu verführen, muss so argumentieren, Kindern staatliche Aufklärungskurse zu verpassen.
Aus Ihren weiteren Beiträgen klingt ein wenig Verbitterung. Sie scheinen mit Ihrer Vergangenheit und den Beteiligten abrechnen zu müssen. Auch wenn die Verbitterung für Sie noch so groß sein mag, seien Sie objektiv und hinterfragen Sie einmal ehrlich und geduldig, warum Sexualität zu Ihrer Jugendzeit so sehr tabuisiert wurde. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wollte Ihnen keiner schaden, kein Pastor, Mönch oder sonst wer. Alles andere wäre eine unhaltbare Unterstellung. Sicherlich wurde hier aus heutiger Sicht Vieles mit zu großer Sorge bedacht und ohne es zu wissen, zu viele Ängste geschürt. Das sei unbestritten. Doch glauben Sie allen Ernstes, dass die Ende der 60er Jahre vollzogene 180 Grad Kehrtwende, d.h. die völlige Enttabuisierung und das Aufheben aller Schranken den Menschen heute glücklicher, sexuell zufriedener gemacht haben? Es ist doch gerade das Geheimnisvolle und Intime, was uns Sexualität als so attraktiv und beglückend empfinden lässt.
Demografie, überfüllte (Kinder)Psychologenpraxen, Süchte verschiedenster Arten, Beziehungs- und Zeugungsunfähigkeit, schändlichster Kindermissbrauch und, und, und sprechen eine allzu deutliche Sprache. Tabuisiert werden heute die Ursachen dieser Realität. Selbst die großen Nachrichtenmagazine titelten bereits vor Jahren: "In deutschen Schlafzimmern nichts los".
Mit "Ihrem" Erklärungsmodell unterliegen Sie leider wie viele Ihrer Gesinnungsgenossen einer großen Selbsttäuschung.


Thomas Rießler, 03.09.2011 11:00
Es entbehrt nicht einer gewissen Tragikomik, zu sehen, wie gerade diejenigen Gruppen, die ein Problem mit der natürlichen menschlichen Sexualität und infolgedessen auch keine eigenen Kinder haben, sich zur Korrektur der Sexualerziehung von Kindern anderer Menschen berufen fühlen. Außerdem erscheint es mir die Idee amüsant, dass man von dem Märchen mit dem Klapperstorch eine Entwicklungsstörung zurückbehalten können sollte. Wenn aber ein Blinder den anderen führt, so fallen sie beide in die Grube…

Rudi Gems, 02.09.2011 12:15
Teilzitat von Christine F.:

"Je heiler die Familie sein kann, desto heiler kann auch die Sexualität eines Menschen sein. Sie ist natürlich und das auch ohne Erziehung. Sie ist jedem Menschen angeboren, dazu braucht es keine Erziehung."

Wissen Sie Frau F., wenn ich solche Worte lese, läuft es mir eiskalt den Rücken herrunter. Können Sie sich eigentlich vorstellen, was es für einen Menschen bedeutet, wenn man mit dem Klapperstorch aufgeklärt worden ist? Wenn einem der Pastor erzählt hat das die Maria schwanger geworden ist, weil auf sie "der heilige Geist runter gekommen ist"? oder das Brautleute die Ehe erst vollzogen haben, "wenn sie miteinander "geschlafen" haben"? Wenn einem der Lehrer im Biologie-Unterricht, mit 13 Jahren, erklären muss, "das der Vater, bei einer Vererbung, auch sein "Teil" dazu beitragen muss? Wenn man auf der "Aufklärungsfahrt", von ehelosen Mönchen, sich erklären lassen muss, wie Frauen "ticken", oder was Masturbation für eine Sünde ist, und man bestenfalls mal eine gemalte Vagina, für 3 Minuten zu sehen bekommt? Wenn man mit 18 Jahren, zum ersten mal eine nackte Frau zu sehen bekommt?

Und dann wollen Sie erzählen, " Sie (Sexualität) ist natürlich und das auch ohne Erziehung. Sie ist jedem Menschen angeboren, dazu braucht es keine Erziehung." Soll ich das jetzt als Hohn aufassen? Wollen Sie uns hier veräppeln? Haben Sie eigentlich schonmal eine Minute darüber nachgedacht, warum sich die Schulen genötigt sehen, Sexualkunde zu unterrichten? Manchmal, hat man den Eindruck, man lebte noch vor 50 Jahren.

Grüße, Rudi Gems




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Bild: Podium beim Forum Familie
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Die familienpolitischen Diskussionen in Medien, Politik und Verwaltung laufen immer stärker auf eine Zerschlagung und Vergesellschaftung der Familien hinaus. Oft wird beispielsweise auch in der Union angenommen, dass für die Aufzucht von Kindern nicht die Familie der beste Ort sei, sondern eine staatliche Kinderbetreuungseinrichtung.

Gegen diesen Trend hat sich die Initiative Familienschutz mit der Sprecherin Hedwig von Beverfoerde kurz vor der Wahl zum Bundestag 2009 gegründet mit dem Ziel, Familien in der Politik eine Stimme zu geben. Sie sollten nicht mehr nur Objekt von mehr oder (meist) weniger wohlwollendem politischem Handeln sein, sondern selber mitmischen und ihre Interessen zur Geltung bringen.

Am 14. Mai veranstaltete die Initiative vor zahlreich erschienenem Publikum in Berlin-Mitte das erste Forum Familie, auf dem vor allem eines sehr deutlich wurde: Die Zeit ist reif für eine echte Familienrevolution!

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