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28.05.2012
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Der Staat als Kinder- und Jugendverderber
Weitere Themen: Bildung, Familie


Gabriele Kuby/privat

Gastkommentar von Gabriele Kuby

Im 14. Jahrhundert hatten die osmanischen Türken die Angewohnheit der Knabenlese: Sie verschleppten in den gewaltsam unterworfenen christlichen Ländern Jungen aus den christlichen Familien, erzogen sie zu fanatischen Muslimen und rekrutierten so ihre Elite-Kampftruppe, die Janitscharen. 

Die rot-roten Kulturrevolutionäre in Berlin und anderswo tun eben dies: Durch schamlosen Missbrauch der staatlichen Macht über Schulcurricula werden Kinder und Jugendliche in ihrer Identität als Mädchen und Jungen verunsichert, sie werden durch Wort und Bild, Rollenspiele und Körperübungen sexuell aktiviert und in die die ganze „Vielfalt“ jenseits der Heterosexualität praktisch eingeführt. Es genügt nicht mehr, Neunjährige zu Verhütungsexperten auszubilden, indem sie im Klassenverband üben, Kondome über Plastikpenisse zu ziehen; jetzt sollen die Erstklässler auf queer  getrimmt werden. Damit werden die Kinder aus den Familien herausgebrochen, welche kaum noch eine Chance haben, gegen den Zugriff von Schule und Medien die Werte zu vermitteln, welche Kinder zu bindungs- und leistungsfähigen Menschen machen. Sexualisierte Kinder verlieren das Interesse an der Entfaltung ihrer Fähigkeiten und der Entdeckung der Welt. Der Reifeprozess der Persönlichkeit kommt ins Stocken, das Sensorium für die Dimension des Glaubens verschwindet. Wie Sigmund Freud feststelle, „beeinträchtigt jede frühzeitige Sexualtätigkeit die Erziehbarkeit des Kindes“. 

Nicht nur die Erziehbarkeit durch die Eltern, sondern auch durch die Schule. Nach dem pädagogischen Offenbarungseid der Neuköllner Rütli-Schule vor fünf Jahren erreichte wieder ein Brandbrief der Berliner Heinrich-Mann Schule den Bildungssenator Jürgen Zöllner: Das Lehrerkollegium stellt eine „zunehmende Respektlosigkeit, Gewaltbereitschaft und Gewaltausübung und geringe Lernbereitschaft“ fest.

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In London brannten vor kurzem Straßenzüge. In einer Regierungserklärung sagte David Cameron: „Wenn wir irgendeine Hoffnung haben wollen, unsere zerbrochene Gesellschaft zu heilen, dann müssen wir mit der Familie und Elternschaft beginnen… Ich will, dass der Familien-Test an alle politischen Maßnahmen angelegt wird. Das muss unsere erste Priorität sein.“ Vom  Gender-Mainstreaming zum Familien-Mainstreaming – dies ist eine Existenzfrage der europäischen Kultur. 

Stärkt man ein Kind, wenn man es zwingt daran zu zweifeln, ob es Junge oder Mädchen ist? 

Sollten Kinder nicht vor den erheblichen psychischen und physischen Risiken des homosexuellen Lebensstils gewarnt werden? 

Ist es im Interesse der Kinder und Jugendlichen, zu Anal- und Oralsex angeleitet und mit der örtlichen Schwulenszene verlinkt werden, wie das durch die „Handreichung zu lesbischen und schwulen Lebensweisen“ des Berliner Senats und die Schriften der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung geschieht? 

Ob es uns passt oder nicht: Familien beruhen auf Monogamie. Zerstört man mit politischer Strategie und Macht die moralische Basis, so zerstört man die Familie und damit das Fundament der europäischen Kultur. Richtig, Herr Wowereit, es ist in den letzten zweitausend Jahren gewachsen, weil sich unsere Vorfahren an den christlichen Geboten orientiert haben. Jetzt wird es im Interesse einer Minderheit, mit der Sie sich als Regierender Bürgermeister von Berlin gegen einen der größten Deutschen, Papst Benedikt XVI., verbünden, ruiniert. 

Weil die Familie die Basis der Kultur ist, darum hat das Grundgesetz „Ehe und Familie unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung“ gestellt und „das natürliche Recht der Eltern auf Pflege und Erziehung der Kinder“ festgeschrieben. Aber gerade das ist den gewählten sexualpolitischen Kulturrevolutionären ein Dorn im Auge, denn sie wollen „weg von der Vater-Mutter-Kind-Familie“.  

Die Änderung des Grundgesetzes betreiben Rote und Grüne und Gelbe mit aller Macht, in dem sie den völlig willkürlichen Begriff der „sexuellen Identität“ als Kriterium für Diskriminierungsschutz ins Grundgesetz bringen wollen, eine „Identität“, die man doch schon den Kleinsten zur „Wahl“ freistellen will. Wenn es gelingt, „sexuelle Identität“ als trojanisches Pferd ins Grundgesetz einzuführen, dann gute Nacht Demokratie. Dann kann jeder, der etwas dagegen hat, dass unsere Kinder nach dem Willen des Berliner Senats in den Schulen „Selbstbefriedigung“, „Orgasmus“, „Sado-Maso“ und „Darkroom“ pantomimisch darstellen sollen (so die oben genannte „Handreichung“ für Lehrer) wegen „Diskriminierung“ verurteilt werden. 

Sie wollen das nicht? Dann lassen Sie es nicht zu. 



Gabriele Kuby, 31.08.2011 10:46 | Kommentare (32)




 
  Kommentare (32)

wolfgang Herweg, 29.03.2012 19:58
Der Artikel von Frau G. Kuby beleuchtet die Gefahr in dieser Situation , das Unrecht, das geplant scheint und die Verführbarkeit der allergrößten Kälber.. die finden Ihren Schlachter selber .(Bspl. im Artikel Berliner Senat usw.)Danke, dass es solche Menschen gibt, die den Mut haben, ihre Finger auf die Wunde zu legen und sich auch noch dem Spott einer solch - wie oben erwähnt- Verführten(siehe Artikel Frau G .Bätsch)aussetzen müssen. Danke Hochachtung für Frau Kuby

Gabriele Bätsch, 10.03.2012 06:41
Wenn Frau Gabriele Kuby Papst Benedikt , den XVI., als einen der größten Deutschen bezeichnet, dann wird deutlich, wie auch sie von “ Vater Staat “ und “ Mutter Kirche “ intellektuell und psychisch für ein Staats-, Steuer-, Zoll- und Zinssklaven –Leben missbraucht worden ist.
Das sie Demokratie nennt und weiterreichen will. Wie lautet doch der Spruch des Tages? “ Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf entscheiden, was es zu essen gibt.“
Der genannte Papst ist der Repräsentant und Vertreter der noch aktuellen 2ooo-jährigen “ Kriminalgeschichte des Christentums “, die “ das Fundament der europäischen Kultur “ ist, wie sie mit größter Ignoranz hochtrabend schreibt.
Was ihr schwer fallen wird zu begreifen: “ Einer Staats-, Steuer-, Zoll- und Zinssklaven-Kultur!“ Die so intensiv angelegt ist, dass die so bezeichneten Sklaven bereit sind, wie bisher für ihre selbst finanzierte Weiter-Versklavung von einem Bürger- und Völkerkrieg in den nächsten zu ziehen und auch dafür noch den nötigen Staats-, Steuer-, Zoll- und Zinssklaven-Nachwuchs zu liefern. Dagegen lag bisher der Homo-, Anal – und Oralverkehr quer!
Das beweint sie nun als “ schamlosen Missbrauch der staatlichen Macht!“


Geris, 02.02.2012 17:01
Ist in dieser ganzen Diskussion auch nur einmal das Wort "Liebe" gefallen?" Aber das hat mit Sex ja nicht das geringste zu tun.

Kassandra, 22.11.2011 20:11
Man lese gründlich und mache sich die Verbindung von Finanzierung, Kontrolle, Form und Inhalten bewußt! - Dieser Komplex ist die Grundlage:

http://de.wikipedia.org/wiki/Sonderungsverbot

http://de.wikipedia.org/wiki/Schulpflicht

http://de.wikipedia.org/wiki/Privatschule


Andreas, 26.09.2011 15:28
Einige Foristen hier sind wohl krampfhaft ignorant, oder laufen mit Scheuklappen umher. Diese Scheindebatten nutzen nur den Ideologen und den Anhängern von totalitären Systemen. Diese dienen keinesfalls den Kindern und ihren Eltern.

Kindern sollten keine Orgasmuspantomimen und keine Homosexualität im Unterricht mit dem Vehikel der Schulpflicht aufgezwungen werden. Diese kruden Vorgänge in den Schulen werden bewußt vor der Öffentlichkeit verheimlicht und verschleiert. Ferner sind sie durch keine Abstimmung und kein Parlament legitimiert. Das ist der Punkt liebe Diskutanten!


Rudi Gems, 26.09.2011 03:42
Die Homosexualität bei männlichen Tieren, war eine Notlösung des Schöpfers, um es vierbeinigen Tieren zu ermöglichen, zu masturbieren. Auf jeder Weide von Haustieren, kann man sowas beobachten.

Hier zu meinen, die Christen, hätten sowas als erstes gefunden und verboten, kann nur von Leuten geschrieben werden, die die Bibel nicht gelesen haben. Die Sexualgesetze der Bibel, gehen bis auf die christliche duale Ehe, auf die Bücher des alten Testamentes, des Moses zurück.

Hierbei hat die Homosexualität genauso wie die Tiersexualität eine Sonderstellung. Es handelt sich nicht um eine Prävention vor Krankheiten, wie es die anderen Sexualbestimmungen des Moses, darstellen, sondern bei der Homosexualität, und deren Verbot, geht es einzig um Opportunismus, weil damals Männer knapp waren.

Natürlich hat sich im Laufe der Jahrtausende, durch die Religionen, auch im Erbgut der Menschen, eine Gefühlswelt gegen Homosexualität, entwickelt, die kaum bestritten werden kann.

In so einer antrainierten, genetisch gefestigten Gefühlswelt, gegen Homosexualität, ist es natürlich problematisch, den Kindern die richtige Erziehung und Information zukommen zu lassen, um ein optimales Ergebnis zu erzeugen. Ja, es stimmt, unter den heutigen Umständen in der Gesellschaft, muss man bei dem Thema Homosexualität, immer noch besondere Vorsicht walten lassen, insbesondere bei Kindern. Ob sich bei Kindern, schon Merkmale finden, die auf eine spätere Homosexualität deuten, weis ich gar nicht. Kinder, sind für sowas, weitestgehend unvorbelastet. Sie unterscheiden noch nicht so konsequent zwischen den Geschlechtern. Für Kinder, ist Sex, erstmal nur ein Spiel, wo Gefühle erzeugt werden, die sie als angenehm, unangenehm oder belanglos empfinden. Das damit, auchmal neue Kinder erzeugt werden sollen, ist für Kinder, erstmal redundant. Insofern, ist das konsequente Pochen auf Information, bezüglich sex. Vielfalt, müßig.

Kinder sind sexuell noch nicht fertig. Bei ihnen lässt sich alles noch ausbauen oder unterdrücken. Deshalb, ist es schon eine Frage wert, ob es sinnvoll ist, Homosexualität bei Kindern zu fördern. Eine Hilfe, für eine Ehe, wo Mann und Frau monogam leben wollen, dürfte es kaum sein. Ich halte daher, die Bemühungen, Kindern die Homosexualität näher zu bringen, solange die Initiative nicht vom Kind aus geht, für äußerst bedenklich und dies, dürfte sich auch auf andere Formen der sex. Vielfalt, als Bedenklichkeit ausdehnen lassen.

Grüße, Rudi Gems


pb, 23.09.2011 11:42
Sehr geehrte Frau Kuby,

ich bin über die Inhalte des Medienkoffers nicht ausreichend informiert, um mir eine abschließende Meinung zu dessen Sinn und Nutzen machen zu können. Dennoch halte ich den Grundtenor Ihres Kommentars für bedenklich.

Natürlich gehört das detaillierte Aufzeigen sexueller Praktiken nicht in die Grundschule. In jedem Fall sollte in diesem Alter aber die Fundamente für einen unverkrampften und toleranten Umgang mit der eigenen und der Sexualität anderer gesetzt werden. Dieses geschieht durch eine grundsätzliche Aufklärung mit dem Fokus auf die Beziehung zwischen Mann und Frau – allerdings in konsequenter Einbeziehung einer möglichen homosexuellen Ausrichtung.

Sätze wie: „Sollte nicht vor den erheblichen psychischen und physischen Risiken des homosexuellen Lebensstils gewarnt werden?“, zeugen, mit Verlaub, von einem ungeheuren Unwissen. Kein Kind kann auf „queer“ getrimmt werden und Homosexualität ist kein „Lebensstil“, den man sich im schwulen Versandhandel bestellen kann. Ob ein Mensch hetero- oder homosexuell wird, entscheidet er nicht selbst und auch niemand anders für ihn. Das entscheidet mit aufkommender Pubertät ausschließlich die genetische Festlegung.

Jugendliche, die sich mit ihrer Homosexualität auseinandersetzten müssen, brauchen eine gesunde Basis an Selbstvertrauen. Diese Basis muss bereits in jüngeren Jahren aufgebaut werden, indem man den Kindern vermittelt, dass eine homosexuelle Ausrichtung aus niemandem einen schlechteren Menschen macht und sie moralisch gleichberechtigt neben der Mann/Frau-Beziehung steht.

Psychische Risiken provozieren Sie lediglich, indem Sie homosexuelle Jugendliche mit Ihrer Angst vor Zurückweisung alleine lassen. Indem Sie Vorbehalte schüren und unter ebenso wenig aufgeklärten Erwachsenen auf Meinungsfang gehen.

Ich lebe in einer erfüllenden homosexuellen Beziehung, in der mehr „christliche“ Werte gepflegt werden, als in manch heterosexuellen Ehe. Wenn Sie den Kindern und späteren Erwachsenen helfen möchten, sollten Sie ihre Energie dahingehend einsetzten, derartige Vorbilder aufzuzeigen. Und Kindern den Zugang zu Pornographie, gewalttätigen Inhalten und einer völlig überdrehten Fernsehwelt zu erschweren bzw. zu verleiden. Damit wäre weitaus mehr geholfen.

Es könnten Ihre Kinder sein, ihre Enkel, ihre Neffen und Nichten, die unter der Ignoranz ihrer Umgebung leiden. Homosexualität als Bedrohung zu verkaufen, und nicht als normalen Ausdruck der persönlichen Sexualität, ist schlichtweg unmenschlich.

Abschließend: Als entschiedener ESM-Gegner bin ich über die Zivile Koalition auf diese Website geraten. Meine Unterstützung für die ZK kann ich nicht aufrecht erhalten, solange ich deren Rahmen auf derlei Kommentare stoßen muss.

Menschlichkeit, Aufgeklärtheit und konservative politische Einstellungen sind anscheinend nicht miteinander vereinbar - solange man man im Umfeld von Zivile Koalition und Co. immer wieder auf Unseriöse, Fundamentalisten und wirre Verschwörungstheoretiker trifft (womit ich Sie keinesfalls persönlich meine, Frau Kuby – dieses ist eine allgemeine Bestandsaufnahme nach einiger Recherche zu einer möglichen Unterstützung von Anti-ESM-Kampagnen).

Es ist schade ...


Jörg Braun, 20.09.2011 18:01
Ja es stärkt ein Kind, wenn es sich über seine geschlechtliche Identität gedanken macht.

Was sollen den das für psychische und physische Risiken einer Homosexuellen Lebensweise sein? Es erinnert mich an Angstvorstellungen mancher evangelicher Jugendlicher der 80er Jahre in der DDR.

Natürlich ist es im Interesse der Jugendlichen, wenn sie sexuell aufgeklärt werden und auch die Homoszene kennenlernen.

Damit wären die von Ihnen aufgeworfenen Fragen wohl beantwortet sein.


Asuncion45, 13.09.2011 03:43
vielen Dank für den Beitrag. Meine Frau und ich hatten schon befürchtet wir seien mit unserer Meinung die letzten Mohikaner. Der Beitrag und die Kommentare machen Mut für ein gesundes Elternhaus einzutreten. Damit meine ich die überkommene aus Vater, Mutter und Kind(ern) bestehende Lebensgemeinschaft. Bei den Abartigkeiten, die in den letzten Jahrzehnten immer mehr Einzug in diese Gesellschaft finden, haben wir alle zu lange und zu viel Toleranz gezeigt. Es ist nun an der Zeit sich auf die Werte des christlichen Abendlandes, die nicht auf Schwulen- und Lesbenehen aufgebaut war uns sein darf, zurück zu besinnen. Darauf hat auch die Kindererziehung zu basieren. Da kann es keinerlei Toleranz mehr geben.

Thomas Rießler, 06.09.2011 08:21
Die Vorstellung, Kinder bis zum 8. Lebensjahr sexuell informieren zu müssen, ist pervers. Kinder stellen in diesem Alter vielleicht die Frage, woher denn Kinder eigentlich kommen. Darauf kann man z.B. antworten, dass sie aus dem Bauch der Mutter kommen und den Eltern geschenkt werden können, wenn sie sich lieb haben. Kinder dieses Alters interessieren sich jedoch normalerweise nicht wie ein Erwachsener für den Geschlechtsverkehr. Wenn man trotzdem als Erwachsener meint, das Gespräch in diesem Zusammenhang in diese Richtung lenken zu müssen, stimmt etwas mit dem Erwachsenen nicht.



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