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Sächsische CDU-Politiker zweifeln am Betreuungsgeld
Weitere Themen: Reformen, Familie


Foto: www.rolandwoeller.de

In der sächsischen CDU mehren sich die Zweifel am geplanten Betreuungsgeld, das ab 2013 den Eltern gezahlt werden soll, die ihre Kinder daheim betreuen. Der sächsische Kulturminister, Roland Wöller, will das Geld lieber “nutzen, um die Qualität der frühkindlichen Bildung zu steigern.

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” Das Betreuungsgeld sehe er skeptisch. Auch Sachsens CDU-Generalsekretär und Vizechef der Union im Bundestag, Michael Kretschmer, sieht nicht, “dass das Betreuungsgeld notwendig wäre.”

Außerdem könne “das Geld an anderer Stelle sinnvoller” eingesetzt werden, sagte Kretschmer weiter.

Familienschutz.de

 



Redaktion FreieWelt.Net, 16.08.2011 13:54 | Kommentare (6)




 
  Kommentare (6)

Gertrud Schneider, 18.08.2011 00:36
Was ist dem Staat frühkindliche Betreuung eigentlich wert? Aus dem Verlauf der ganzen Debatte zu entneh-men: Nichts. Die jahrelange Auseinandersetzung mit diesem Thema ist einem schon zuwider, man kommt sich vor wie in einem Narrenhaus. Schon vor der Zusage ab 2013 Betreuungsgeld einzuführen, war die Halbherzigkeit, zu greifen. Es mutete wie eine Beruhigungspille an und war nicht zuletzt ein hinausschieben um nochmals Zeit zu gewinnen.
Da es beim Elterngeld darum geht dass die Erwerbstätigkeit der Mutter schnellstmöglich wieder aufgenommen werden soll, hat man auch kein Einsehen für das Betreuungsgeld. Die Eltern die auf eigene Kosten bei ihren Kindern bleiben und wertvolle Arbeit für die Allgemeinheit leisten, zahlen dafür auch noch Steuern. Im Grunde beleidigend für jede Frau die gerne Mutter wäre. Mit dieser Familienpolitik schadet sich der Staat selbst, er richtet sich damit zu Grunde.
Eigentlich müsste er alles tun um Familie zu stärken. Gesellschaftliche Aufwertung und Anerkennung der Erziehungsarbeit sollte die natürlichste Sache der Welt sein, im Interesse der Kinder und im Interesse der Mütter, in unser aller Interesse zu unser aller Wohl und dem Fortbestand unserer Gesellschaft? Frauen müssen auch in ihrer Rolle als Mutter ernst genommen werden (nicht nur als Erwerbstätige) und für ihre Erzie-hungsleistung sowie für Familienarbeit gesellschaftliche Anerkennung erhalten. Doch offensichtlich bestätigt sich der Eindruck, dass dem Staat familiäre und individuelle Erziehung mit emotionaler Elternbindung kein erstrebenswertes Ziel ist. Man ignoriert, dass Mütter, wenn sie die Möglichkeit hätten, ohne große finanzielle Not und ohne Bange um den Arbeitsplatz oder eine anschließende Aufstiegschance, mit ihren Kindern die ersten paar Jahre zu Hause bleiben zu können, dann würden eine große Anzahl Mütter, diese Möglichkeit am Schopf packen und sich selbst um die Kinder kümmern.
Uneinsichtig aber, obwohl sie dem kindlichen Wohl entgegensteht, wird einseitige Fremdbetreuung weiter-
hin gefördert. Dabei widerspricht Fremdbetreuung für Kinder unter 3 Jahren jeglicher Erkenntnis aufgeklärter Pädagogik und moderner Hirnforschung.
Es ist schon lange überfällig, dass ein Betreuungsgeld gegen alle noch bestehende Widerstände durchgesetzt wird.


Gladstone, 17.08.2011 11:50
Kinder sollten an sich wieder privatisiert werden. Das heißt, wer Kinder hat, sollte die Erziehung der Kinder selber tragen. Wer keine Kinder hat, der sollte die Vorsorge für sein Alter selber tragen.Das nennt man das Prinzip Eigenverantwortung.

HJM, 17.08.2011 09:23
@ Elmar Oberdörffer

Alles richtig, was Sie anführen. Aber die Alt-Sozialisten und Neo-Sozialisten in allen Parteien, insbesondere in der CDU (diese ist gem. einer ca. 20 Jahre alten Aussagen von Prof. Dr. Rupert Lay SJ die einflussreichste marxistische Partei ab und seit Bestehen der BRD), sind doch nicht dumm: Diese Spezies möchte die Kinder so früh als nur möglich indoktrinieren können, heißt: Den Eltern wegnehmen, im staatlichen Indoktrinationssystem, tarnend Erziehungssystem genannt, spielen Eltern nur noch die Rolle von Beschälern, Deckstationen und Geburtsfabriken. Ergo gilt:
Schulzwang, statt Bildungspflicht;
Kinderkrippen, -horte und -tagesstätten, statt Familienleben
Gerade in funktionierenden Familien sahen und sehen z. B. von Hayek, Václav Klaus oder Lord Acton eine wertvolle Institution, weil Eltern die Kinder auf ein gutes Leben besser vorbereiten können als jede staatliche Institution. Václav Klaus z. B. sagte: "Die Familie ist die ursprüngliche und natürliche Institution, welche dem Menschen Liebe und Gefühl vermittelt und die seine Beziehungen zur Umgebung formiert. Sie lehrt ihn moralische Gefühle und grundlegende menschliche Werte. Sie unterdrückt seine angeborene Selbstsucht und prägt ihm Sinn für Pflicht und Verantwortung zum Nächsten ein." Lord Acton meinte in diesem Zusammenhang über den Menschen: "Je höher das Gefühl für Verantwortung und Pflichtbewusstsein ist, desto mehr ist er frei." Diese Keimzelle der Freiheit wird vom Staat (genauer: den Sozialisten in allen Parteien) gezielt ausgehöhlt und zersetzt, denn selbständige denkende und selbstbewusst aufrecht gehende Bürger kann diese Spezies nicht gebrauchen, freiwillige Knechte und nicht-denk-fähige-Trottel (die Freiheit z. B., als Freiheit ab der Gürtelschnalle abwärts definieren) ist das Ziel dieser Art von Politik.


Monika Unger, 16.08.2011 21:03
Der Staat ist wohl die schlechteste Stelle wo Kinder erzogen gehören. Überall wo der Staat die Erziehung der Kinder übernimmt, herrscht Diktatur. Mittlerweile weiß man ja schon was der liebe Staat mit unseren Kindern vor hat. Frühsexuallisierung bereits ab 4 jahren. Dazu kommen eigene Sozialarbeiter und natürlich soll auch die Psychiatrie nicht zu kurz kommen. Alles was nicht paßt, soll so gefügig gemacht werden. so etwas nennt man Mind Control...

Kranke Gesellschaft! Wir schützen unsere Kinder vor solch Kranken Leuten!!!


Bärbel Fischer, 16.08.2011 20:36
Angenommen, die CDU verabschiedet sich wieder von ihrer Betreuungsgeld-Zusage, dann ist das ein überdeutliches Signal an die Gesellschaft:

Kinderbetreuung ist nur ein hübsches Hobby!
Nicht einmal 52 Cent / Stunde ist mütterliche Betreuung uns noch wert!
Nur „frühkindliche Bildung außer Haus“ ist Geld wert.
CDU-FDP-SPD-Grünes Ideal: Kinder haben, als hätte man keine!
Lasst doch das Kinderkriegen vollends bleiben, es hat doch keinen W e r t !

Dass die CDU sich von allen ihren Werten abkehrt, das hat Methode. Sie passt sich aus Furcht vor weiteren Wahlschlappen dem ökonomistischen-materialistischen Zeitgeist an.
Wie wär´s mal mit grundgesetzlich verbrieften Werten, Herr Kretschmer?


Elmar Oberdörffer, 16.08.2011 13:08
Die beste frühkindliche Bildung erfährt das Kind in seiner Familie, in der frühen Phase vor allem durch seine Mutter. Das Geld kann nicht besser angelegt werden als darin, den Eltern, vor allem den Müttern, die persönliche Erziehung und "frühkindliche Bildung" ihrer Kinder zu ermöglichen. Wenn nun auch schon die CDU meint, die Kinder seien in staatlicher Obhut besser aufgehoben als in ihrer Familie, dann zeigt sich, wie weit sich auch die CDU schon von unserem Grundgesetz entfernt hat. Kein Wunder, daß die Frauen kaum noch Kinder haben wollen.


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