wie schon bei den Amokläufern in Erfurt und Columbine Gewaltspiele gefunden worden. "Die Amokläufer hatten diese Spiele daheim, aber welcher 18-Jährige hat das nicht?", so Dr. Julia Kneer. In einem eigens konzipierten Experiment hat die Psychologin den Zusammenhang von Computerspielen und Aggressivität untersucht: Nicht das Spielen von Computerspielen, sondern verschiedene "Komponenten wie das soziale Umfeld, die Persönlichkeitsstruktur, Isolation und Frustration" seien für derartige Gewaltausbrüche verantwortlich. Jugendliche betrachteten das Spielen von Computerspielen in erster Linie als Zeitvertreib, so Dr. Kneer, der Gewaltaspekt spiele dabei eine ungeordnete Rolle.
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(Foto: Patrick Sinkel/ddp)