Berlin. Von "Wettbewerbsverzerrung" über "teures Wahlsgeschenk" bis hin zu "Murks". Die vom Bundeskabinett am Morgen beschlossene Auftstockung der Abwrackprämie auf 5 Milliarden Euro wird von Opposition, Experten und aus der Wirtschaft heftig kritisiert.
Der FDP-Finanzexperte Hermann Otto Solms erwartet, dass der Automarkt nach Auslaufen der Prämie einbrechen werde. Die Aufstockung sei lediglich ein teures Wahlgeschenk ohne Nutzen für die Industrie. Auch Grünen-Fraktionschefin Renate Künast erwartet einen Einbruch der Absatzzahlen, dazu komme noch, dass sich heutige Käufer in 1 bis 2 Jahren keine neuen, umweltfreundlichen Modelle kaufen werden. Der Bundesverband freier Kfz-Händler zielte in die gleiche Kerbe, man habe sich gezieltere Förderung der Umwelt gewünscht, etwa durch eine Subventionierung nachrüstbarer Katalysatoren.
Der Wirtschaftsweise Wolfgang Franz sprach von "Wettbewerbsverzerrung" und billigte der Abwrackprämie nur die Wirkung eines "Strohfeuers" zu.
Die Kritik von Wolfgang Frantz bei FAZ.Net und heute.de
Mehr zur Kritik der FDP bei Reuters
Foto: B. Dreher/pixelio
Berlin. Von "Wettbewerbsverzerrung" über "teures Wahlsgeschenk" bis hin zu "Murks". Die vom Bundeskabinett am Morgen beschlossene Auftstockung der Abwrackprämie auf 5 Milliarden Euro wird von Opposition, Experten und aus der Wirtschaft heftig kritisiert.
Der FDP-Finanzexperte Hermann Otto Solms erwartet, dass der Automarkt nach Auslaufen der Prämie einbrechen werde. Die Aufstockung sei lediglich ein teures Wahlgeschenk ohne Nutzen für die Industrie. Auch Grünen-Fraktionschefin Renate Künast erwartet einen Einbruch der Absatzzahlen, dazu komme noch, dass sich heutige Käufer in 1 bis 2 Jahren keine neuen, umweltfreundlichen Modelle kaufen werden. Der Bundesverband freier Kfz-Händler zielte in die gleiche Kerbe, man habe sich gezieltere Förderung der Umwelt gewünscht, etwa durch eine Subventionierung nachrüstbarer Katalysatoren.
Der Wirtschaftsweise Wolfgang Franz sprach von "Wettbewerbsverzerrung" und billigte der Abwrackprämie nur die Wirkung eines "Strohfeuers" zu.
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