Mit dem Stuttgarter CDU-Abgeordneten Stefan Kaufmann hat sich ein weiterer Bundestagsabgeordneter, der bisher zu den Unentschiedenen gezählt hatte, für ein PID-Verbot ausgesprochen. Aufgrund der Nachfrage eines Bürgers aus seinem Wahlkreis über AbgeordnetenCheck.de teilte Kaufmann mit, daß er sich entschieden habe, "dem Gesetzentwurf zum Verbot der PID – welcher ein umfassendes gesetzliches Verbot der Durchführung der PID an menschlichen Embryonen vorsieht – beizutreten".
Kaufmann verwies dabei besonders auf eine Stelle im Verbotsantrag: "Die Anwendung der PID gefährdet die Akzeptanz gesellschaftlicher Vielfalt und erhöht den sozialen Druck auf Eltern, ein gesundes Kind haben zu müssen. Dem liegt der Anspruch zugrunde, zwischen lebenswertem und -unwertem Leben unterscheiden zu können. Die Werteordnung des Grundgesetzes bestimmt ausdrücklich, dass jeder Mensch den gleichen Anspruch auf Würde und die gleichen und unveräußerlichen Rechte auf Teilhabe besitzt. Dieses Wertegefüge würde durch die Zulassung der PID nachhaltig beschädigt werden. Aus ethischen und gesellschaftspolitischen Gründen ist die PID daher abzulehnen."
Mitmachen und die Abgeordneten zu einer Stellungnahme in der PID-Frage auffordern - Zur Initiative "PID stoppen - Selektion verhindern" auf AbgeordnetenCheck.de
Mit dem Stuttgarter CDU-Abgeordneten Stefan Kaufmann hat sich ein weiterer Bundestagsabgeordneter, der bisher zu den Unentschiedenen gezählt hatte, für ein PID-Verbot ausgesprochen. Aufgrund der Nachfrage eines Bürgers aus seinem Wahlkreis über AbgeordnetenCheck.de teilte Kaufmann mit, daß er sich entschieden habe, "dem Gesetzentwurf zum Verbot der PID – welcher ein umfassendes gesetzliches Verbot der Durchführung der PID an menschlichen Embryonen vorsieht – beizutreten".