Weil Papst Benedikt XVI. die Ansicht vertritt, dass sich das AIDS-Problem in Afrika nicht allein durch die Verteilung von Präservativen bekämpfen lässt, haben Abgeordnete sechs belgischer Parteien im dortigen Parlament einen Resolutionsentwurf einegebracht, der die zweitweise Abberufung des belgischen Botschafters aus dem Vatikan fordert.
Die Abgeordneten der Christdemokraten, denen auch der belgische Regierungschef Herman van Rompuy angehört, haben sich an dem Entwurf allerdings nicht beteiligt. Die Abstimmung über die Umsetzung der darin enthaltenen Vorschläge soll in der kommenden Woche statt finden. Die beteiligten Abgeordneten verurteilen die Äußerungen des Papstes als "gefährlich und unverantwortlich", obwohl die Ansicht des Vatikans in dieser Frage auch von führenden Wissenschaftlern wie dem spanischen Epidemiologen Jokin de Irala und dem an der US-Universität Harvard lehrenden AIDS-Forscher Edward Green bestätigt wurde.
weiterführende Informationen:
"Anti-Benedikt-Hysterie in Belgien" bei KATH.NET
"Epidemiologe: Papst hat Recht" bei freiewelt.net
"Harvard-Forscher: Papst hat in Kondomfrage Recht" bei domradio.de
(Foto: Thommy Weiss/pixelio.de)
Weil Papst Benedikt XVI. die Ansicht vertritt, dass sich das AIDS-Problem in Afrika nicht allein durch die Verteilung von Präservativen bekämpfen lässt, haben Abgeordnete sechs belgischer Parteien im dortigen Parlament einen Resolutionsentwurf einegebracht, der die zweitweise Abberufung des belgischen Botschafters aus dem Vatikan fordert.
Die Abgeordneten der Christdemokraten, denen auch der belgische Regierungschef Herman van Rompuy angehört, haben sich an dem Entwurf allerdings nicht beteiligt.