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28.05.2012
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Die Partei hat immer Recht: Gysis Doktorarbeit
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Foto: H.Tittel/ddp

Linke-Fraktionschef Gregor Gysi tat sich bei den wegen Plagiatsvorwürfen gegen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) besonders hervor: "Guttenberg hätte sagen müssen, wie es dazu gekommen ist und weshalb er diesen Fehler begangen hat". Der Doktorand Gysi war kein Kritiker der SED. In seiner Dissertation von 1975 preist der Politiker das sozialistische Recht an: "Die sozialistische Rechtswissenschaft ist parteilich und klassenbewusst." Das Rechtssystem der Bundesrepublik sei ein "Ausdruck der Schwäche des Imperialismus" und "Ausdruck der noch vorhandenen Kraftreserven des Imperialismus".

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Weiter: "diese Kraftreserven gilt es zu überwinden", so Gysi, damit die „Scheindemokratie" BRD verschwinde.
Die Dissertation erweist sich als Meisterwerk kommunistischer Kampfprosa. Gysi verteidigt, daß DDR-Richter ihre Urteile nur an dem ausrichten, was von der Parteiführung vorgegeben wurde, er kritisiert Montesquieus Prinzip der Gewaltenteilung, ebenso wie das Bundesverfassungsgericht, das mit seiner im Grundgesetz verankerten Unabhängigkeit den Bundestag entmachte.

Mehr unter: FAZ.Net und Welt Online



Redaktion, 04.03.2011 08:00 | Kommentare (4)




 
  Kommentare (4)

Meier, 08.03.2011 00:08
Chapo Horatio!

walter heiter, 06.03.2011 13:21
zitat: wenn ein mensch, mitglied einer partei, fest entschlossen ist, in all seinen gedanken ausschließlich dem inneren licht treu zu sein und nichts anderem, dann kann er seine partei nicht von diesem entschluss in kenntnis setzen. er befindet sich ihr gegenüber somit in einem zustand der lüge. diese situation kann nur um der notwendigkeit willen akzeptiert werden, sich eine partei zu suchen, um wirksam am öffentlichen leben teil zu nehmen. doch diese notwendigkeit ist ein übel und dem
muss man ein ende setzen, indem man die
parteien abschafft. Simone Weil


Horatio Nelson, 05.03.2011 17:15
Gysi. Einer der führenden Bundeshofnarren vom Dienst. Doch in diesem einen Punkt in seinem hier erwähnten kommunistischen Manifest hat er völlig recht: "Scheindemokratie BRD."
Man darf sich nicht mit fremden Federn schmücken. Erst recht nicht mit denen eines solchen hervorragenden und prominenten Geistes wie dessen von Herrn Professor von Arnim. Deswegen gebe ich gleich die echte Quelle an, um kein Plagiat zu begehen. Professor von Arnim vermag nämlich, die Empfindungen eines erheblichen Anteils der hiesigen, und inzwischen auch der europäischen, Bevölkerung, präzise und anschaulich zusammenzufassen und darzustellen. Er spricht vielen unmittelbar aus dem Herzen. In seinen Erklärungen, erkenne ich jedenfalls sofort meiner eigenen bescheidenen Wahrnehmungen. Drei seiner zahlreichen exzellenten Feststellungen darf ich hier ohne weiteren Kommentar zitieren:

"Das Grundübel unserer Demokratie liegt darin, daß sie keine ist. Das Volk, der nominelle Herr und Souverän, hat in Wirklichkeit nichts zu sagen. Besonders kraß ist es auf Bundesebene entmündigt, obwohl gerade dort die wichtigsten politischen Entscheidungen fallen."

"Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er niemals zugestimmt hat: er darf die Erhabenheit des Grundgesetzes bewundern, dessen Geltung er nie legitimiert hat: er ist frei, Politikern zu huldigen, die kein Bürger je gewählt hat, und sie üppig zu versorgen – mit seinen Steuergeldern, über deren Verwendung er niemals befragt wurde. Insgesamt sind Staat und Politik in einem Zustand, von dem nur noch Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten können, er sei aus dem Willen der Bürger hervorgegangen."

"Scheindemokratie! Hinter die Kulissen zu schauen, heißt zu erkennen: Hinter der demokratischen Fassade wurde ein System installiert, in dem völlig andere regeln gelten als die des Grundgesetzes. Das "System“ ist undemokratisch und korrupt, es mißbraucht die Macht und betrügt die Bürger skrupellos."

Weiter heißt es in einer Rezension seines neuen Buches:
"Wir leben in einer Art Diktatur, medial und propagandistisch verkleidet zwar als (Schein)Demokratie, aber bei näherer Betrachtung, und mit Hintergrundwissen doch deutlich erkennbar. Die Diktatur der alteingesessenen, einer Oligarchie (Herrschaft weniger) der Parteien. Eine Zukunft, die die Enkel jener Politiker, inzwischen satt und mit vollgestopften Taschen, nun für Deutschland endgültig verspielen wollen. Wenn WIR sie in ihrem Sinne weiter machen lassen!
Der Staat auf Generationen verschuldet, das Volk verarmt, gedemütigt und entmündigt, die Kultur verfremdet. Die Zukunft eines Volkes verschleudert, beim Spiel um des eigenen Vorteils willen, beim Zocken mit dem Teufel und seinen Spießgesellen."

Bald finden wieder Landtagswahlen statt......
Grüße,
Horatio Nelson.


Horatio Nelson, 05.03.2011 13:34
Gysi. Eines der führenden Bundeshofnarren vom Dienst. Doch in diesem einen Punkt in seinem hier erwähnten kommunistischen Manifest hat er völlig recht: "Scheindemokratie BRD."
Man darf sich nicht mit fremden Federn schmücken. Erst recht nicht mit denen eines solchen hervorragenden und prominenten Geistes wie dessen von Herrn Professor von Arnim. Deswegen gebe ich gleich die echte Quelle an, um kein Plagiat zu begehen. Professor von Arnim vermag nämlich, die Empfindungen eines erheblichen Anteils der hiesigen, und inzwischen auch der europäischen, Bevölkerung, präzise und anschaulich zusammenzufassen und darzustellen. Er spricht vielen unmittelbar aus dem Herzen. In seinen Erklärungen, erkenne ich jedenfalls sofort meiner eigenen bescheidenen Wahrnehmungen. Drei seiner zahlreichen exzellenten Feststellungen darf ich hier ohne weiteren Kommentar zitieren:

"Das Grundübel unserer Demokratie liegt darin, daß sie keine ist. Das Volk, der nominelle Herr und Souverän, hat in Wirklichkeit nichts zu sagen. Besonders kraß ist es auf Bundesebene entmündigt, obwohl gerade dort die wichtigsten politischen Entscheidungen fallen."

"Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er niemals zugestimmt hat: er darf die Erhabenheit des Grundgesetzes bewundern, dessen Geltung er nie legitimiert hat: er ist frei, Politikern zu huldigen, die kein Bürger je gewählt hat, und sie üppig zu versorgen – mit seinen Steuergeldern, über deren Verwendung er niemals befragt wurde. Insgesamt sind Staat und Politik in einem Zustand, von dem nur noch Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten können, er sei aus dem Willen der Bürger hervorgegangen."

"Scheindemokratie! Hinter die Kulissen zu schauen, heißt zu erkennen: Hinter der demokratischen Fassade wurde ein System installiert, in dem völlig andere regeln gelten als die des Grundgesetzes. Das "System“ ist undemokratisch und korrupt, es mißbraucht die Macht und betrügt die Bürger skrupellos."

Weiter heißt es in einer Rezension seines neuen Buches:
"Wir leben in einer Art Diktatur, medial und propagandistisch verkleidet zwar als (Schein)Demokratie, aber bei näherer Betrachtung, und mit Hintergrundwissen doch deutlich erkennbar. Die Diktatur der alteingesessenen, einer Oligarchie (Herrschaft weniger) der Parteien. Eine Zukunft, die die Enkel jener Politiker, inzwischen satt und mit vollgestopften Taschen, nun für Deutschland endgültig verspielen wollen. Wenn WIR sie in ihrem Sinne weiter machen lassen!
Der Staat auf Generationen verschuldet, das Volk verarmt, gedemütigt und entmündigt, die Kultur verfremdet. Die Zukunft eines Volkes verschleudert, beim Spiel um des eigenen Vorteils willen, beim Zocken mit dem Teufel und seinen Spießgesellen."

Bald finden wieder Landtagswahlen statt......
Grüße,
Horatio Nelson.



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