Die deutschen Kommunen haben 2010 das größte Haushaltsloch in der Geschichte der Bundesrepublik zu verzeichnen. Die Kämmerer mussten ein Defizit von rund 9,8 Milliarden Euro hinnehmen. Für das laufende Jahr erwarten sie ein Minus von 9,6 Milliarden Euro, wie der Deutsche Städtetag in Berlin mitteilte. „Der Aufschwung kommt in den Städten zwar an, die gute Konjunktur hat im vergangenen Jahr ein noch höheres Defizit verhindert, aber sie rettet uns leider nicht“, so die Verbandspräsidentin und Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth. Die schwerste Belastung der städtischen Haushalte seien die immer weiter wachsenden Sozialausgaben. Städte und Gemeinden bräuchten vor allem in diesem Bereich dringend Entlastung.
Die Kommunen mussten 2010 für soziale Leistungen voraussichtlich über 42,2 Milliarden Euro ausgeben. Das ist doppelt soviel wie vor 20 Jahren.
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Die deutschen Kommunen haben 2010 das größte Haushaltsloch in der Geschichte der Bundesrepublik zu verzeichnen. Die Kämmerer mussten ein Defizit von rund 9,8 Milliarden Euro hinnehmen. Für das laufende Jahr erwarten sie ein Minus von 9,6 Milliarden Euro, wie der Deutsche Städtetag in Berlin mitteilte. „Der Aufschwung kommt in den Städten zwar an, die gute Konjunktur hat im vergangenen Jahr ein noch höheres Defizit verhindert, aber sie rettet uns leider nicht“, so die Verbandspräsidentin und Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth.