Weder Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) noch Ex-Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier (SPD) waren bisher bereit, vor dem Untersuchungsausschuss zur Kundus-Affäre eigene Fehler einzugehstehen. Die Kanzlerin zitierte mehrere Minuten aus der Regierungserklärung, die sie einige Tage nach dem Bombardement abgegeben hatte und stellte fest, dass unverändert alles gelte, was sie am 8. September gesagt habe. Auch Steinmeier verteidigte sein damaliges Vorgehen und sprach von einer "diffusen" und "widersprüchlichen" Informationslage.
Außerdem sagte er, er hätte sich eine schnellere Aufklärung von ziviler Seite gewünscht, berichtet das "Hamburger Abendblatt".
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Weder Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) noch Ex-Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier (SPD) waren bisher bereit, vor dem Untersuchungsausschuss zur Kundus-Affäre eigene Fehler einzugehstehen. Die Kanzlerin zitierte mehrere Minuten aus der Regierungserklärung, die sie einige Tage nach dem Bombardement abgegeben hatte und stellte fest, dass unverändert alles gelte, was sie am 8.