Unklar ist ebenfalls die Entwicklung bei dem rund 740 Millionen Euro schweren Bildungspaket.
Nach dem Willen von der Leyens soll damit Kindern aus einkommensschwachen Familien die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden. Konkret heißt das, dass so die Finanzierung von Musikunterricht, Nachhilfestunden oder Mitgliedschaften in Sportvereinen oder etwa ein kostenloses Schulmittagessen für die Kinder aus den betroffenen Familien sichergestellt werden sollen.Quasi eine Einigung besteht inzwischen darüber, dass die Kommunen die Mittel aus dem Bildungspaket selbst an die Kinder verteilen sollen. Streit gibt es aber in erster Linie über die Frage, wie viel Handlungsfreiheit eine Kommune schließlich haben soll - also ob die Kommune selbst entscheiden darf, ob sie das Geld lieber in mehr Mittagessen oder mehr Musikstunden investiert.
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