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Frankreich beschließt Frauenquote
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Bild: geralt/photoopia.com

Das französische Parlament hat mit den Stimmen der Regierungspartei UMP von Präsident Nicolas Sarkozy und den Sozialisten ein Gesetz zur Frauenquote eingeführt. Demnach müssen Großunternehmen innerhalb der kommenden sechs Jahre mindestens 40 Prozent ihrer Vorstandsposten mit Frauen besetzen. Bis 2014 gilt eine Mindestquotenregelung von 20 Prozent. Betroffen sind davon rund 2000 Unternehmen.

Als Großunternehmen gelten alle börsennotierten Firmen bzw. Firmen mit mehr als 500 Beschäftigten oder einem Umsatz von mehr als 50 Mio. Euro im Jahr. In Norwegen gibt es bereits seit 2003 eine Quotenregelung für Frauen in Führungsetagen, Spanien führte 2007 eine Frauenquote ein.

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Redaktion FreieWelt.net, 17.01.2011 13:06 | Kommentare (3)




 
  Kommentare (3)

Rudi Gems, 18.01.2011 16:13
Tja, da fällt einem ja kaum noch was zu ein. Das Abendland ist nicht mehr zu retten. Soviele Stellen, wo man mit Schrecken zur Kenntnis nehmen kann, was passiert, wenn sich Frauen irgendwo breit machen (Politik, Schulen, Justiz, etc.). Und dann auch noch sowas wie hier im Text beschrieben. Nun ja, es bleibt für mich ein Trost. Ich werde es aufgrung meines Alters, nicht mehr lange lebend begleiten müssen.

Grüße, Rudi Gems


Holger Sulz, 18.01.2011 07:42
Wenn Frauen also mindestens die besseren sind und nur durch finstere machistische Verschwörungen und gläserne Decken am Aufstieg gehindert werden, dann fragt sich der unvoreingenommene Beobachter, warum sie in den letzten Jahrzehnten nicht massenhaft selbst Unternehmen gegründet haben (Staatsknete gibt es dafür in Hülle und Fülle) und dort frei nach Belieben 'gleichstellen'.
Hingegen finden wir diese 'Powerfrauen' hauptsächlich als Schreihälsinnen in den politischen Parteien und auf warmen Staatspöstchen- Dialektik?
Gerne wird Norwegen als 'Erfolgsmodell' angepriesen: dieses besteht darin, daß sich eine gute Handvoll Funktionärinnen aus dem genannten Millieu die vakanten Pöstchen unter den Nagel gerissen hat, wie in Norwegen beklagt wird- wahrlich ein 'Erfolgsmodell', das unangenehm an Totalitarismus erinnert!
Frauenquoten sind prinzipiell Gruppenbevorzugungen und eines Rechtsstaats weder würdig noch mit dem Diskriminierungsverbot vereinbar.
Das 'westliche Modell' ist klar erkennbar ein Auslaufmodell.
Ceterum censeo Carthaginem esse delendam


Astrid Lender-Deehagen, 17.01.2011 20:33
Dieser Schritt ist notwendig,richtig und dringend erforderlich.Trotz gleicher oder sogar besserer Referenzen haben es Frauen immer schwerer,im Beruf Fuß fassen zu können wie die behaarte Konkurrenz.Eine Frau wird nach wie vor benachteiligt und diskriminiert.Oft wird zu solchen Frauen gesagt,das sie lieber nach Hause gehen,dem Ehemann das liebe Mausi spielen und Kinderlein bekommen sollte.Schließlich wäre das ja ihre Aufgabe.So ist es immer wieder.Seit Jahren. Nein.So kann es nicht weitergehen!Eine Frauenquote ist dringend notwendig und erforderlich!!Auch in Deutschland!

Astrid Lender-Deehagen/Feministin der 1.Stunde



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