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28.05.2012
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US-Finanzminister warnt vor Staatspleite
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Foto: L.Preiss/ddp

Die Vereinigten Staaten stehen laut  US-Finanzminister Timothy Geithner kurz vor ihrer eigenen Staatspleite. Geithner bat nun in einem Schreiben den Kongress um eine Anhebung der Obergrenze für die Staatsverschuldung. Die Mehrheitsführer im Senat solle damit der Regierung eine Erhöhung der Grenze zugestehen, um eine bevorstehende Zahlungsunfähigkeit zu vermeiden. Derzeit steht die Staatsverschuldung der USA bei rund 13,9 Billionen Dollar, die Grenze liegt bei 14,3 Billionen Dollar.

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Die tägliche Neuverschuldung beläuft sich auf fast vier Milliarden Dollar.

Es wäre das zweite Mal innerhalb eines Jahres, dass sich die Regierung auf diese Art rettet, schon im Februar 2010 hatte die Regierung Barack Obamas das Limit von 12,4 auf 14,3 Billionen Dollar angehoben. Die hohen Schulden der Staaten aufgrund der Finanzkrise lassen bei Anlegern weltweit die Sorge wachsen, ob die Staaten dabei ihren Verpflichtungen noch nachkommen können. Das Defizit der Vereinigten Staaten liegt bei mehr als zehn Prozent des Bruttoinlandprodukts und damit weit mehr als bei den europäischen Krisenstaaten.

Mehr unter: Reuters und sueddeutsche.de



Redaktion, 07.01.2011 11:40 | Kommentare (11)




 
  Kommentare (11)

Pettig, 10.01.2011 22:34
Was Besseres könnte kaum passieren. Lt. Waffenstillstandsvertrag nach dem 2. Weltkrieg mit den Alliierten mit Deutschland (es gibt auch heute noch immer KEINEN Friedensvertrag!!!!, hat Deutschland horrende Strafsummen z.B. an die USA zu zahlen! obwohl diese den Deutschen seinerzeit u.a. Patente in Billionenhöhe "gestohlen" haben, neben riesigen Vermögen anderer Art (siehe viele Meldungen im Internet!!!). Wenn die USA pleite sind, könnte sich das für D positiv auswirken. Auch für die Einstellung der Kriegshandlungen dieses Landes.

Hans von Atzigen, 10.01.2011 09:33
Rudi Gems 8.1.2011 16/19.
Dieses Mass an Sachverstand sollte für alle Verantwortlichen, rund um den Globus Minimalstandart sein.
Gratulation.


Meistersinger, 09.01.2011 19:21
Tatsache ist, daß die Staaten von den Unternehmen erwarten, daß diese kapitalgedeckt arbeiten. Selber handeln die Staaten aber im großen und ganzen zügellos. Das Prinzip, was sich aus der Eigentumsgarantie die das GG der BRD auferlegt ist, daß der Staat nicht mehr ausgeben darf, als dieser einnimmt. Er ist unter der Verpflichtung, den Bürger zu schützen nicht berechtigt, Verpflichtungen einzugehen, die die Aktivwerte übersteigen. Es ist alles bekannt, z. B. aus der Vermögensverwaltung, der Fondsverwaltung, aber diejenigen, die als Volksvertreter die Gesetze machen, handeln genau gegen diejenigen Grundsätze, die diese ihrem Volk, aufzuerlegen gedenken.

Die Verschuldung der USA ist durchaus ernst zu nehmen und bedroht die gesamte Weltwirtschaft. Die USA zu sanieren, wird der BRD nicht gelingen. Also ist die Darstellung von Herrn Geithner ein Aufruf in die Sachwerte zu flüchten.

Ich suche noch den Hintergrund für diese Empfehlung.


Sir Toby, 09.01.2011 00:55
Am besten, sie stellen sich unter chapter 11, geben sich einen neuen Namen und bringen sich unter diesem an die Börse. Bei GM hat das sogar mit dem alten Namen geklappt und die grade erst geschröpften Trottel haben sofort wieder zugegriffen als gäbe es kein Morgen mehr.

Rudi Gems, 08.01.2011 16:19
Das sollte man sich ja mal auf der Zunge zergehen lassen? "Da meldet ein USA Finanzminister an, das die USA, Pleite gehen könnten."

Sowas macht niemand, wenn ihm nicht das Wasser bis zum Halse steht, schon gar nicht der Finanzminister. Wird wohl Hektik und Stess in der Finanzwelt auslösen? Dumm nur, das es wohl keine Konkursmasse geben wird. Worin sollte die auch bestehen? Die Dollar, dürften wohl futsch sein.

Es gibt nur wenige Anlagemöglichkeiten, für das große Geld. Spontan würde ich sagen: Regierungsanleihen, Börsenwerte, Rohstoffe, Altersvorsorge, Risikovorsorge, Edelmetalle, Kunstobjekte, Raritäten, Immobilien und "Spekulation und Handel, von Geldhäusern untereinander".

Bei allen Möglichkeiten dürfte die Luft raus sein. Der "Handel zwischen Geldhäusern", funktioniert nur noch bedingt. Man vertraut sich nicht mehr. Kunstobjekte, Edelmetalle und Raritäten, sind nur begrenzt zu haben. Preise, können dort sehr schnell ins astronomische abgleiten.

Altersvorsorge und Risikovorsorge, werden zu leicht als Bluff geoutet, und sind daher auch nur bedingt zu empfehlen.

Immobilien, das sogenannte "Betongold", könnte sich auch zu leicht, als Luftbuchung erweisen. Erstens, können dort die Preise, sowohl ins astronomische klettern, aber auch ins bodenlose fallen. Daneben sollte man nie die Rechnung, bei Immobilien, ohne die Nebenkosten machen. Nebenkosten, steigen im Gleichschritt, wie die Inflation. Das birgt Risiken, die man mit Gold nicht hat.

Mit Rohstoffspekulation, macht man sich sehr schnell unbeliebt. Der Markt ist begrenzt, und durch Rohstoffspekulation, sägt man schnell den Ast ab, auf dem man sitzt. Die Ölkrise 1972, hat die Erde so sehr in Bedrängnis gebracht, das sie sich praktisch, nie mehr davon erholt hat.

Bei Börsenspekulation, ist die Gefahr groß, das man in Minuten, sein ganzes Geld verliert. Am 9. Mai 2010, ist der USA Index, innerhalb von 5 Minuten um ca. 1000 Punkte gefallen.

Bleiben also nur noch die Regierungsanleihen. Auch hier scheint langsam, die Sonne unter zu gehen. Wenn jetzt, die USA taumeln, wird wohl sehr schnell, die ganze Erde in einem Domino-Effekt, auch ins Taumeln geraten. Die Regierungen, sollten überlegen, was sie im Fall des Falles, zu tun gedenken. Insbesondere, wie man so ein Taumeln, möglichst schadensarm, gegenüber der Realen Wirtschaft, gestalten könnte.

Grüße Rudi Gems


Friedrich Dominicus, 08.01.2011 10:17
Vor mehr als zwei Jahren schrieb ich schon http://fdominicus.blogspot.com/2008/09/autisten-am-werk.html

Und ja es ist so irrsinnig, zuviel an Geld mit noch mehr Geld "lösen" naja eigentlich sind es ja nur noch Zahlen in Rechnern uns auf lustigen bunten Scheinen.


Hans von Atzigen, 07.01.2011 21:52
2 Billionen Pro Jahr,bisschen gross die Zahlen.
Zur Beachtung es sind nur noch Zahlen.
Wird langsam Spannend die Angelegenheit.
Wie lange dauert es wohl noch,bis die Märkte erkennen, das der Dollar nur noch fast wertloses Papier ist.
Währungsrevorm? Letztlich sinnlos den einer neuen Währung blüht innert Kürze das gleiche Schicksal.
Das Grundproblem ist nicht der Dollar sondern die an die Wand gefahrene US Realwirtschaft.
Bitter die USA sind von positifen Tupfern abgesehen schlicht und einfach ein Ökonomieschrotthaufen.
Da bleiben den Gläubigern rund um den Globus nur noch ungedeckte wertlose Schuldscheine das dürfte vor allem die Chinesen mit ihren enormen Dollarreserven arg in Mitleidenschaft ziehen.
In der Volge wird unvermeidlich auch China als letzter solventer Absatzmarkt ausfallen.
Scheint es geht in Richtung Finale.


Freigeist, 07.01.2011 17:50
Gemach, gemach. Vor einem Zusammenbruch wird einfach neues Geld gedruckt werden. Man kann das Problem über Inflation lösen. Die Lösung über Inflation ist schonender als ein Zusammenbruch.
Vielleicht lernt man dann auch in USA endlich, dass man Reiche höher besteuern muss.


Petra, 07.01.2011 12:19
Die USA braucht Sarah Palin!

Petra, 07.01.2011 12:01
Also, so schließe ich daraus, die Lösung des Finanzproblems der USA lautet: Die Schuldengrenze muß erhöht werden, damit noch mehr Schulden gemacht werden können. Irrsinn hoch zehn!



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