Die Innenminister Deutschlands und Frankreichs, Thomas de Maiziere und Brice Hortefeux, lehnen einen Beitritt Rumäniens und Bulgariens zum Schengen-Raum im kommenden Frühjahr ab. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, fordern die Minister in einem Brief an die EU-Kommission, die Kontrollen an den Grenzen zu Rumänien und Bulgarien solange beizubehalten, bis beide Länder "unumkehrbare Fortschritte" im Kampf gegen Korruption und organisierte Kriminalität vorweisen können. Die Regierung in Bukarest zeigt sich empört und sieht eine Verletzung des Vertrags von Lissabon.
Rumäniens Außenministerium spricht von einem "unannehmbaren Präzedenzfall" für die ganze EU.
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Die Innenminister Deutschlands und Frankreichs, Thomas de Maiziere und Brice Hortefeux, lehnen einen Beitritt Rumäniens und Bulgariens zum Schengen-Raum im kommenden Frühjahr ab. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, fordern die Minister in einem Brief an die EU-Kommission, die Kontrollen an den Grenzen zu Rumänien und Bulgarien solange beizubehalten, bis beide Länder "unumkehrbare Fortschritte" im Kampf gegen Korruption und organisierte Kriminalität vorweisen können.