Beim Deutschen Institut für Wirtschaft (DIW) heißt es dagegen, dass "die Fortsetzung und Ausweitung der Ankäufe problematischer Bonds von Euro-Risikostaaten" zwar kurzfristig Beruhigung bringt, aber dafür die "Risikoverlagerung vom privaten Investor auf die Allgemeinheit" mit sich bringt.
DIW-Chef Klaus Zimmermann sagte gegenüber "Handelsblatt Online", dass so die Basis für Inflation geschaffen würde. Für ihn wäre es fatal, wenn "auch die EZB ihre Glaubwürdigkeit verspielen würde" und ihr Porgramm zum Ankauf europäischer Staatsanleihen weiterführen und damit faktisch Geld drucken würde. Laut DIW hätten bereits die "Verschuldungsregeln der Fiskalpolitik versagt" und ein wirkliche Lösung der Euro-krise sei nicht in Sicht.
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