2010 werden Bund, Länder und Gemeinden gemeinsam erstmals mehr als 100 Milliarden Euro für die Bildung ausgeben. Gegenüber 2009 werden die Ausgaben um 4,5 Prozent auf 102,8 Milliarden Euro steigen. Mit 66,1 Milliarden Euro schultern die Bundesländer den Löwenanteil. Zu diesem Ergebnis kommt das Statistische Bundesamt im Bildungsfinanzbericht 2010. Allerdings liegt Deutschland mit Ausgaben von 4,7 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt für Kindergärten, Schulen, Hochschulen und die Berufsbildung weiter deutlich unter dem OECD-Schnitt von 5,7 Prozent.
Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan (CDU), würdigte das Ergebnis des Bildungsfinanzberichts dennoch als "hervorragendes Signal für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes".
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2010 werden Bund, Länder und Gemeinden gemeinsam erstmals mehr als 100 Milliarden Euro für die Bildung ausgeben. Gegenüber 2009 werden die Ausgaben um 4,5 Prozent auf 102,8 Milliarden Euro steigen. Mit 66,1 Milliarden Euro schultern die Bundesländer den Löwenanteil. Zu diesem Ergebnis kommt das Statistische Bundesamt im Bildungsfinanzbericht 2010. Allerdings liegt Deutschland mit Ausgaben von 4,7 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt für Kindergärten, Schulen, Hochschulen und die Berufsbildung weiter deutlich unter dem OECD-Schnitt von 5,7 Prozent.