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18.05.2013
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Kritische Auseinandersetzung mit dem Feminismus - Interview mit Arne Hoffmann
Weitere Themen: Allgemein, Familie


Bild: Arne Hoffmann

Der Journalist und Autor Arne Hoffmann hat sich mit Büchern wie "Männerbeben" und "Rettet unsere Söhne" einen Namen gemacht.  In seinen Schriften setzt Hoffmann sich kritisch mit der feministischen Ideologie auseinander und fordert, auch die Probleme von Jungen und Männern gesellschaftlich zu beachten.  Außerdem engagiert er sich beim Verein für Geschlechterdemokratie "Agens".  FreieWelt.net sprach mit Hoffmann über die Leichen im Keller des Feminismus, die Ziele der Männerrechtsbewegung und darüber, welcher Frauentyp ihn anspricht.  

FreieWelt.net: Sie setzen sich in Ihren Veröffentlichungen kritisch mit dem Feminismus auseinander.  Sind Sie ein Frauenfeind, der das weibliche Geschlecht zurück an den Herd verbannen möchte?

Arne Hoffmann: Natürlich nicht, und das weiß auch jeder, der sich näher mit meinen Veröffentlichungen beschäftigt hat. Vielleicht kann ich an einer Frau, mit der ich eng befreundet bin, veranschaulichen, für welchen Typ ich mich begeistere: Sie hat an der Mainzer Uni kürzlich ein Einser-Examen in Amerikanistik und zwei anderen Fächern hingelegt, ist in die Gutenberg-Akademie der hundert besten Studenten unserer Universität aufgenommen worden, bekam daraufhin in Berlin vom amerikanischen Botschafter ein Sonderstipendium verliehen, ist inzwischen an der Columbia University in New York eingeschrieben und will beruflich entweder für die UNO oder eine Menschenrechtsorganisation tätig sein. Für eine Frau, die aus einer deutschen Arbeiterfamilie stammt, ist das ein Riesenerfolg, und wie man merkt, bin ich verdammt stolz auf sie. Aber sie hat das alles ohne Quoten oder jede Sonderförderung aufgrund ihres Geschlechts erreicht, sondern durch Leistung. Und es steckt keine Spur von Männerfeindlichkeit in ihrem – ausgesprochen hübschen – Körper.

Ein Beispiel für Frauen, die ich auf der politischen Ebene schätze, ist die Goslarer Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling. An ihr merkt man, dass es vor allem die gewitzten, selbstbewussten Frauen sind, die frühzeitig erkennen, dass wir eine neue Geschlechterpolitik benötigen, die über das einseitige Pro-Frau hinausführt. Dabei steht Monika stellvertretend für so einige andere kluge, einfühlsame Vertreterinnen ihres Geschlechts: Astrid von Friesen, Karin Jäckel, Beate Kricheldorf, Ramona Kuhla und wie sie alle heißen. Die Frauen, die als erstes begriffen haben, wie wichtig auch ein Einsatz für Männer ist, gehören zur neuen Elite in der Geschlechterdebatte.

Was den Feminismus angeht, verdient er eine ebenso kritische Auseinandersetzung wie jede andere Ideologie, denn auch er hat mehr als genug Leichen im Keller. Tragisch ist, dass diese kritische Auseinandersetzung in den letzten Jahrzehnten nicht geleistet wurde, weil Männer wie Frauen befürchteten, sie würden damit automatisch den Eindruck erwecken, als wollten sie zurück in die fünfziger Jahre. Ich nehme aber Frauen, ob als Verbündete oder als kritische Gegenüber lieber ernst, statt dümmlich zu sagen "Was immer du meinst, Schatz ..."

FreieWelt.net: Treibt man nicht den Teufel mit dem Beelzebub aus, wenn man versucht, der feministischen Ideologie eine maskulistische entgegen zu setzen?

Arne Hoffmann: Oberstes Ziel der Initiative AGENS, in deren Vorstand ich bin, ist es ja, diese Polarisierung zu überwinden. Deshalb lautet unser Motto "Mann – Frau – MITeinander". Aber da in den letzten Jahrzehnten nur die Bedürfnisse und Anliegen der Frauen in Politik und Medien Gewicht hatten, haben wir Männer derzeit Nachholbedarf. Allerdings sind die Männerrechtler nicht das Spiegelbild der Feministinnen. Wir sagen zum Beispiel beim Thema häuslicher Gewalt nicht: Wir wollen uns nur um weibliche Täter und männliche Opfer kümmern, wie das umgekehrt der Feminismus tut. Sondern wir erkennen, dass es sich hier in der Regel um systemische, also wechselseitig erfolgende Prozesse handelt. Zu einer Lösung gelangt man hier wie bei anderen Fragen nur, indem man sich um beide Geschlechter kümmert.

FreieWelt.net: Ist es nicht naiv zu glauben, dass rechtsgerichtete Machos nicht zumindest ein wesentlicher Faktor der Männerrechtsbewegung sind?

Arne Hoffmann: Die Männerrechtsbewegung ist inzwischen so groß, dass sie die verschiedensten politischen Lager von links bis rechts und libertär etc. umfasst. Die "rechtsgerichteten Machos" werden durch ihre starke Präsenz in Internetforen und manchen Blogs besonders deutlich wahrgenommen. Aber wir leben in einer freien Gesellschaft, und auch wenn ich selbst links stehe, gestehe ich doch auch konservativen Männern gerne das Recht zu, sich für das von ihnen bevorzugte Rollenmodell stark zu machen. Problematisch ist oft ein extrem aggressiver Tonfall, auch schon mal offene Gewaltdrohungen und der offensichtliche Wunsch, den Gesprächspartner möglichst schwer zu verletzen. Gegen solche und andere unterirdische Ausfälle habe ich mich immer wieder sehr klar ausgesprochen. Die ersten Reaktionen darauf waren heftig, weil Kritik am eigenen Lager ja nicht so gerne gesehen wird, aber das hat sich inzwischen beruhigt. Nur einige radikale Maskulisten nehmen mich immer noch unter Beschuss. Einen um so größeren Rückhalt habe ich bei allen Männerrechtlern, die die Sache nüchterner angehen, konstruktiver. Und anders als in der Geschichte des Feminismus sind es in der Männerrechtsbewegung nicht die radikalen Ränder, die bestimmen, wo der Kurs hinführt.

FreieWelt.net: Ist der Feminismus nicht ohnehin auf dem Rückzug?  Die aktuelle Familienministerin Kristina Schröder gilt ja vielen nicht gerade als Vorzeigefeministin und wurde auch schon von Alice Schwarzer heftig angegriffen.

Arne Hoffmann: Nur leider sind das, was Kristina Schröder von sich gibt, bislang reine Lippenbekenntnisse. Der gesamte Apparat ihres Ministeriums ist immer noch feministisch ideologisiert; sie scheint mir hier nicht ganz Herrin im eigenen Haus zu sein. So wurde unter dem Dach dieses Ministeriums kürzlich zwar ein Bundesforum für Männer gegründet, aber jeden, der sich anmaßt, die feministische Ideologie kritisch zu sehen, lassen die dort erst gar nicht rein, sondern haben solchen Leuten von Anfang an immer wieder kräftig gegens Schienbein getreten.

Trotzdem haben Sie mit Ihrer These Recht: Der Feminismus ist gegenwärtig auf dem Rückzug und kämpft seine letzten Gefechte. Ich habe über mehrere Kontakte auch Einblick in die Gender- und Gleichstellungsszene, und was man von dort hört, macht Mut: Feministinnen, die früher mal eine große Rolle gespielt haben, sind inzwischen alt und verbittert, kaum jemand will noch ihre kruden Parolen von damals hören über frauenunterdrückende Heterosexualität undsoweiter, an das Märchen von 23 Prozent weniger Lohn für gleiche Arbeit glauben sie in der Regel selbst nicht mehr, die staatlichen Gelder werden ihnen zunehmend gekürzt und dank des Internets überwinden die Männerrechtler das Tabu, mit dem die Medien bisher ihre Ansichten belegten, und erlangen immer mehr Gehör. Vermutlich packen Leute wie Isolde Aigner und Thomas Gesterkamp deshalb auch die größtmögliche Keule aus, die sie finden können, und versuchen, die Männerbewegung als "rechts" zu diffamieren. Diese Masche fliegt aber jetzt schon auf.

FreieWelt.net:  Sehen Sie einen Zusammenhang zwischen der Verbreitung feministischer Ideen über Gesetze und Vorschriften und der Ausbreitung des tendenziell antifeministischen Islam?

Arne Hoffmann: Nein, so wäre das zu verkürzt. Die vielbeschworene "Ausbreitung des Islams" in Deutschland ist ja zahlenmäßig in Wahrheit sehr begrenzt: Die Zahl der Konvertiten bleibt ausgesprochen übersichtlich, und in Länder wie die Türkei gibt es mehr Abwanderung, als Zuwanderung daraus erfolgt. Was aktuell stattfindet ist, dass viele Muslime die deutsche Gesellschaft auch als ihre erkennen, dementsprechend selbstbewusster an die Öffentlichkeit treten und sich nicht mehr nur mit Hinterhofmoscheen zufrieden geben. Problematisch ist in diesem Bereich die Radikalisierung bei vielen jungen muslimischen Männern. Inwiefern diese Radikalisierung, die es ja auch in anderen gesellschaftlichen Gruppen gibt, eine Folge davon ist, dass Jungen in unseren Schulen häufig zu kurz kommen, erkläre ich in meinem Buch "Rettet unsere Söhne".

FreieWelt.net: Was sollte Ihrer Ansicht nach das Ziel der Männerrechtsbewegung sein?

Arne Hoffmann: Politik und Medien deutlich zu machen, dass Männer nicht weiter dämonisiert werden sollten, sondern ihre Anliegen berechtigt sind und einer Lösung bedürfen. Konkret umfassen diese Anliegen eine sehr breite Palette, aus der ich hier nur einige beispielhaft nennen kann: etwa das Recht auch von Trennungsvätern auf Kontakt mit ihren Kindern, ein Schulunterricht, der beiden Geschlechtern gleichermaßen gerecht wird, ein staatlicher Männergesundheitsbericht analog zu dem Frauengesundheitsbericht vor über zehn Jahren sowie die dazugehörenden Konsequenzen, eine akademische Geschlechterforschung, in der Männer nicht nur als Täter und Hindernisse in Erscheinung treten ... Man könnte zum Beispiel ruhig mal ermitteln, woran es liegt, dass sich Jungen dem Männerforscher Walter Hollstein zufolge zwölfmal so häufig umbringen wie Mädchen und warum geschätzte 90 Prozent aller Obdachlosen männlich sind. Bisher wurden solche Fragen ja entweder komplett ausgeklammert oder – anders als bei den Frauen – ausschließlich beim Einzelnen die Schuld für sein "Versagen" gesehen. Und wenn wir Männerrechtler darüber sprechen möchten, versucht man uns in die radikal rechte Ecke zu schieben. Das ist verantwortungslos und kann nicht lange gutgehen.

FreieWelt.net: Herr Hoffmann, herzlichen Dank für dieses Interview!

Das Interview führte Fabian Heinzel

zu Arne Hoffmanns Blog "Hinter meinem Schreibtisch"

Arne Hoffmanns Buch "Männerbeben" bei amazon

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Redaktion, 29.11.2010 10:00 | Kommentare (12)




 
  Kommentare (12)

A., 25.10.2011 12:23
@Klimax:
Zähl mir mal auf, wie viele alleinerziehende Mütter du kennst, die extra ein Kind bekommen haben, um irgendeinen x-beliebigen Mann auszubeuten. Die eine (zumeist nicht besonders angenehme) 9-monatige Schwangerschaft und anschließend 18 Jahre Pflege, Versorgung und Erziehung eines anderen Menschen auf sich nehmen, nur um von einem Durchschnittsarbeiter ca. 250-350 Euro zu bekommen (mit denen alleine man bestimmt kein Kind groß kriegt). Und dann zähl mir auf, wie viele Männer es gibt, die sobald sie von der Schwangerschaft erfahren zusehen, dass sie die Fliege machen. Zähl mir auf, wie viele Väter erst nur unregelmäßig Interesse am Sprössling haben, nach der Trennung, das dann ganz versiegt, sobald sie eine neue Freundin haben.

@Carl Jung:
Eigentlich sollte man Leute wie dich gar nicht ernst nehmen. Wenn du wirklich glaubst, was du da aus deinen Tasten kotzt, dann tust du mir leid. Wie man so dermaßen bitter werden kann, ist mir ein Rätsel. Ich frage mich nur, ob deine Mutter weiß, was für eine Meinung du mitunter auch über den Menschen hast, der DICH geboren hat, ohne den du nicht mal existieren würdest. Bestenfalls bist du nur ein Troll.


Carl Jung, 27.05.2011 16:45
Die Evolution hat Männer zu Versorgern und Frauen zu gebärenden Parasiten umgewandelt. Die Frau beutet die vom Mann geschaffene Infrastruktur und die vom Mann erzeugten Güter und Dienstleistungen aus. Die Gegenleistung besteht in der Kinderaufzucht und netten aber überflüssigen Dienstleistungen. "Liebe" ist bei der Frau das, was Heparin beim Egel ist: es hält das Blut (Geld) flüssig.
Mit "Liebe" saugt sich die Frau am Mann fest und saugt ihn aus.
Es ist ein Spiel der Körper. Der in den Körpern wohnende Geist ist nur der oder die Getriebene. Wir entkommen der biologischen Notwendigkeit nicht.
Gleichheit ist unmöglich. Den gegenderten Menschen wird es nicht geben.
Feminismus ist ein Wohlstandsphänomen, eine Laune sterbender Gesellschaften, wie Opiumrauchen im alten China. Aus Langeweile berauscht man sich an nutzloser Ideologie.

Carl Jung


Teska, 06.04.2011 11:29
Ein sehr interessantes Interview. Ich habe allerdings als Vertreter der älteren Generation eine Frage:
Was war eigentlich so schlimm in den 50er Jahren? Wer sie erlebt hat,kann das nicht verstehen ! Wir sollten uns hüten vor dem intellektuellen Hochmut der Jungen, denen zwar nicht der Verstand aber der persönliche Vergleich fehlt.


Ben, 13.12.2010 17:20
Danke! Gelungener Beitrag.
Noch ein Wort zu:
"Für eine Frau, die aus einer deutschen Arbeiterfamilie stammt, ist das ein Riesenerfolg, und wie man merkt, bin ich verdammt stolz auf sie. Aber sie hat das alles ohne Quoten oder jede Sonderförderung aufgrund ihres Geschlechts erreicht, sondern durch Leistung."
Es gibt auch Fälle, wo es nur nach Erfolg aussieht. Nach 8 Jahren Dozententätigkeit an einer deutschen Universität, möchte Sie die Geschichte von "Aufsteigerinnen" und "Einser"-Kandidatinnen nicht hören, die ich Ihnen erzählen könnte. Von dem teilw. belästigenden Verhalten ehemaliger Studentinnen - es waren nur wenige - um ihre "Note zu erfahren", möchten Sie auch nichts hören.
Deshalb ist mir der Beitrag ein wenig zu unkritisch gegenüber der Benachteiligung der Jungen/Männer im gesamten Bildungswesen.


Thomas Oehring, 08.12.2010 18:37
Bravo!!! Für diesen "mutigen" Kommentar. Gibts dafür einen Tapferkeitsorden von Frau Schwarzer persönlich überreicht? Die Opposition in China gibt es nicht. Ihr wird in China selbst keine nennenswerte Beachtung geschenkt.

Susanne, 01.12.2010 16:00
Die Männerrechtsbewegung gibt es nicht. Vereine wie Agens sind eine verschwindende Minderheit, der keine nennenswerte Beachtung geschenkt wird.

Erhard Bein, 30.11.2010 09:22
Das beschrieben Problem bei der Rechtsprechnung ist nicht "braun oder lila" sondern christlich konservativ!
Wieseo sollte eine Gesellschaft, die Männern und Frauen gleiche Rechte und Pflichten gibt, einem Mann seine Kinder vorenthalten? Das geschieht nur in einer Gesellschaft, in der es eine feste Rollenverteilung gibt, die ganz klar sagt, der Mann ernährt die Familie und die Frau kümmert sich um die Kinder. Nochmal, das ist weder "braun noch lila" sonder christlich konservativ. Also worüber beschweren sie sich hier bei wem?

Und zu David: "Es sind hier die Mütter gefragt sich am Einkommen zu beteiligen.
Aber nein statt dessen werden brotlose Fächer studiert und jede Beförderung, die mit mehr Geld, aber auch mehr Arbeit verbunden wäre, abgelehnt."
was für ein sachlicher Beitrag, gratuliere!
Da verwechseln sie offensichtlich ihre privaten Erlebnisse mit einer allgemeingültigen Realität.


David, 29.11.2010 20:22
@Wiederholung
Der Herr Meier spricht sicherlich auf das PAS Problem und die Vätern gegenüber völlig voreingenommene Familienrechtssprechung an und ist mit seiner Aussage absolut im Recht.

Es ist zwar richtig, dass der Aufbruch der traditionellen Rollenbilder Vätern die Möglichkeit verschafft sich intensiver mit ihren Kindern zu befassen, aber das Problem sind hier nicht etwa Väter, die sich nicht interessieren, sondern die Mütter.
Denn immer noch ist es meistens der Vater, der das einzige Einkommen ranschafft und deshalb einfach weniger Zeit für die Kinder hat. Es sind hier die Mütter gefragt sich am Einkommen zu beteiligen.
Aber nein statt dessen werden brotlose Fächer studiert und jede Beförderung, die mit mehr Geld, aber auch mehr Arbeit verbunden wäre, abgelehnt.

Mein lieber Wiederholung, du solltest aus deiner Traumwelt zurückkommen und einsehen, dass nicht immer nur die Männer an allem Übel allein die Schuld tragen.


Klimax, 29.11.2010 19:30
"Nicht der Zeitgeist ist schuld daran wenn Kindern die Beziehung zum Vater fehlt sondern die Väter selbst..." Eine Pervertierung geradezu der wirklichen Verhältnisse. Schuld sind das deutsche Mama-ist-die-einzig-Beste-Familienrecht und die Mischung zwischen brauner und lila Demagogie. Wie sagte der Führer einst: Es gibt ein ethisches Recht der Mutter auf das Kind. Väter spielen keine Rolle, es sei denn in Schützengräben. Nach Nationalsozialismus, SED-Sozialismus ist nun der Feminismus, die dritte totalitäre Ideologie in den deutschen Politkasten wieder da, wo die erste schon war. Väter und Kinder haben wieder das Nachsehen.

Aber deswegen werden auch immer weniger Kinder gezeugt. Und Frau "Wiederholung" wird die Konsequenzen der Bevölkerungsabnahme noch zu spüren bekommen. In einer matrifocalen Gesellschaft werden einfach keine Kinder mehr gezeugt. Macht es doch ohne uns Männer, wenn ihr alles besser könnt!


Wiederholung, 29.11.2010 17:56
@ Meier "Der femministische Zeitgeist-Einfluss, auch im Umgang mit Kindern, hat die enorme Wichtigkeit von Vätern völlig verdrängt und hinterlässt für viele Kinder ein Defizit an positiven Vaterbeziehungen."
Eine völlige Verdrehung der Wahrheit!
Nicht der Zeitgeist ist schuld daran wenn Kindern die Beziehung zum Vater fehlt sondern die Väter selbst, die sich immer wieder aus der Vernatwortung ziehen. Das Phänomen des vaterlosen Kindes hat nichts mit dem Feminismus zu tun. Und falls sie das Ganze mal wirklich ernsthaft analysieren, werden sie feststellen, dass das konservative, christliche Menschenbild für diese Situation in großem Maße verantwortlich ist. Die ständige Verdrehung dieser Tatsachen ändert nichts an der Realität. Erst durch die Aufweichung der festen Rollenverteilung werden Väter in die Lage versetzt eine echte Bindung zu ihren Kindern herzustellen.




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