Der Wirtschaftsprofessor Max Otte sieht in der Einrichtung des Euro-Rettungsschirms einen klaren Verstoß gegen das EU-Vertragswerk von Maastricht. Dem "Handelsblatt" sagte Otte, die zeitliche Befristung der Bürgschaften der EU-Staaten untereinander werde bald als durchschaubare Taktik entlarvt werden, "wenn weitere Probleme auftreten". Gleichwohl habe er "wenig Hoffnung, dass das Bundesverfassungsgericht die Transferunion stoppen wird".
Diese sei von Frankreich politisch gewollt. Deutschland habe sich dagegen kaum gewehrt.
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Der Wirtschaftsprofessor Max Otte sieht in der Einrichtung des Euro-Rettungsschirms einen klaren Verstoß gegen das EU-Vertragswerk von Maastricht. Dem "Handelsblatt" sagte Otte, die zeitliche Befristung der Bürgschaften der EU-Staaten untereinander werde bald als durchschaubare Taktik entlarvt werden, "wenn weitere Probleme auftreten".