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Nordkorea beschießt Südkorea - Droht Eskalation?
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Henning Rahn/pixelio.de

Nordkorea hat um die 200 Granaten auf Südkorea abgefeuert. Dabei wurden nach Agenturangaben mindestens zwei südkoreanische Soldat getötet. Der Süden beantwortete den Beschuß nach Angaben des Verteidigungsministeriums mit eigenem Artilleriefeuer, sowie dem Starten von Kampfjets. Seoul hat seine Armee in den höchsten Alarmzustand seit den 1950ern ausgerufen. Der Beschuß galt der südkoreanischen Insel Insel Yeonpyeon auf der 1.200 Menschen dicht besiedelt leben. Es gab Dutzende Verletzte in der Zivilbevölkerung, die mittlerweile evakuiert wurden. Aus Nordkorea gab bislang kein Statement zu dem Angriff. Der südkoreanischer Ministerpräsident ließ verlauten, die Armee sei angehalten, bei einer weiteren Provokation ein "ernste" Reaktion folgen zu lassen. Unterdessen mahnten China und Rußland Besonnenheit an und forderten, eine Eskalation zu vermeiden.

Mittels eines zwischen den Koreas eingerichteten Krisentelefons hatte der Süden den Norden umgehend aufgefordert, den Beschuß sofort einzustellen. Die Sicherheitskräfte sind derzeit bemüht, die durch die Granateinschläge verursachten brände zu löschen. Sicherheitskreise spekulieren über zwei mögliche Hintergründe des Besschusses. Erstens versuche Pjönjang mit dem Angriff Druck auf Südkorea und vor allem die USA zu machen, um eine bessere verhandlungsposition in den Sechser-Gesprächen über sein Atomprogramm zu erhalten. Zweitens solle nach der angekündigten Machtübernahme von Kim JJong Ils Sohn Kim Jong Un ein zeichen der Stärke gesetzt werden, um beim sich der Loyalität des nordkoreanischen Militärs zu versichern.

 

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Redaktion FreieWelt.Net, 23.11.2010 09:26 | Kommentare (2)


Nachricht zum Thema auf FreieWelt.net



 
  Kommentare (2)

Freigeist, 23.11.2010 13:45
Kriegswirtschaft lässt viele Probleme verblassen.
Man könnte auf Kommandowirtschaft umschalten.
Die anschließende Inflation ist dann dem Krieg geschuldet.


Hans von Atzigen, 23.11.2010 10:03
Ein neuer Koreakrieg würde der Ohnehien höchst angespannten Weltwirtschaftslage den entgültigen Todesstoss versetzen.
Dem Norkoreanischen Regim kann man durchaus unterstellen das es so verwegen ist den tönenern Riesen USA herauszuvordern.



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