Eine eindeutige Absage an Männer- und Jungenfeindlichkeit leiten die Grünen aus diesen Erkenntnissen allerdings nicht ab. Vielmehr behaupten sie von sich selbst, in ihrer Fraktion könne man "Ignoranz gegenüber den Belangen von Männern und Jungen (...) nicht konstatieren".
Die grüne Jugendhilfepolitik ziele darauf, bei Jungen "tradierte Rollenbilder" zu "überdenken" durch "geschlechtergerechte Umgestaltung des Schulalltags" sowie "Aus-und Weiterbildungen in Genderkompetenz" für Lehrer. Damit solle auch eine "Sicherung und Erweiterung der Ressourcen in der geschlechtsbezogenen Jugendarbeit" herbeigeführt werden, z.B. für Projekte wie das unter Rot-Grün initiierte Netzwerk „Neue Wege für Jungs“, die "verbreitert und verstetigt" werden müssten.
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