Die Neuverschuldung von Defizitsünder Griechenland war im vergangenen Jahr mit 15,4 Prozent der Wirtschaftsleistung laut der Europäischen Statistikbehörde Eurostat wesentlich höher als bisher offiziell bekannt. Wie Eurostat mitteilte, kletterte die gesamtstaatliche Verschuldung auf 126,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, das ist weit mehr als die bislang bekannten 115,1 Prozent. Wie "Welt online" berichtet, hatte Eurostat bereits im April Vorbehalte gegenüber den griechischen Zahlen geäußert. Grund hierfür waren Unsicherheiten beim Überschuss der Sozialversicherung.
Irland hat unterdessen bestätigt, internationale Gespräche über die „gegenwärtige Marktsituation“ zu führen. Das Land habe jedoch keinerlei Antrag auf „externe Hilfe“ gestellt.
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Die Neuverschuldung von Defizitsünder Griechenland war im vergangenen Jahr mit 15,4 Prozent der Wirtschaftsleistung laut der Europäischen Statistikbehörde Eurostat wesentlich höher als bisher offiziell bekannt. Wie Eurostat mitteilte, kletterte die gesamtstaatliche Verschuldung auf 126,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, das ist weit mehr als die bislang bekannten 115,1 Prozent.