Renate Künast zeigte sich entgeistert über das „krude und altbackene“ Interview der Familienministerin. Schröder leide an einem „angewandten Spaltungsirrsinn, was ein anderes Wort für Schizophrenie ist“, spottete die Grünen-Politikerin.
Auch die SPD-Vizechefin Manuela Schwesig findet deutliche Worte: "So viel Unsinn im Zusammenhang mit Frauenpolitik habe ich lange nicht mehr gelesen". Schröder fehle es an schlichtweg an "Empathie" für die Frauenbewegung. Ohne die aktive Frauenbewegung der Siebziger würde Frau Schröder heute keine Ministerin sein, kritisiert Schwesig.
Die thüringische frauenpolitische Sprecherin der Grünen und Landtagsabgeordnete, Astrid Rothe-Beinlich, hält die Äußerungen der Ministerin für ein Armutszeugnis - die Feminismus-Debatte sei absurd.
Unterstützung erhält die Familienministerin dagegen aus der FDP. Die Vizechefin der Liberalen, Silvana Koch-Mehrin, stellte sich hinter Schröders Aussagen: „Wir sind über den klassischen Begriff des Feminismus schon weit hinaus.“
Siehe dazu auch: Initiative Männerfeindlichkeit stoppen auf AbgeordnetenCheck.de