Köhler hatte gesagt, dass es bei Einsätzen der Bundeswehr in Asien und anderswo auch um wirtschaftliche Interessen Deutschlands gehe. Dazu sei auch die Sicherung von Rohstoff- und Energiequellen und der Schutz der Handelswege vor Piraterie zu rechnen.
SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann warnte den Verteidigungsminister in der "taz", den Verteidigunsauftrag der Bundeswehr umzuinterpretieren und der Truppe "einen offensiven Interventionsauftrag zur Durchsetzung deutscher Wirtschaftsinteressen" anzudichten. "Ein Blick in das Grundgesetz erleichtert das richtige Verständnis von Verteidigungspolitik", so Oppermann.
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