In Hannover folgten am Sonntag 11.000 Menschen einem Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und protestierten gegen die Sozialpolitik der Bundesregierung und für Mindestlöhne und höhere Hartz IV-Sätze. "Mit ihrer grenzenlosen Gier hat die Wirtschaftselite die Welt an den Rand des Ruins getrieben und sie packt sich heute schon wieder ungehemmt die Taschen voll, weil die Bundesregierung sich ihren Interessen beugt", sagte DGB-Chef Michael Sommer. Unterdessen forderte der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, im "Hamburger Abenblatt" das Recht auf politische Generalstreiks.
"Von der Protestkultur in Frankreich können wir uns eine Scheibe abschneiden", sagte Bsirske. Das Verbot politischer Streiks stamme aus dem Jahr 1955. Heute habe man eine "vollkommen andere Situation". Der saarländische Fraktionsvorsitzende der Linkspartei, Oskar Lafontaine, unterstütze Bsirskes Forderung im "Hamburger Abenblatt". Das Recht auf politische Streiks sei europäische Normalität. CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe nannte die Forderung dagegen "absurd".
Mehr auf NDR.de und abendblatt.de
In Hannover folgten am Sonntag 11.000 Menschen einem Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und protestierten gegen die Sozialpolitik der Bundesregierung und für Mindestlöhne und höhere Hartz IV-Sätze. "Mit ihrer grenzenlosen Gier hat die Wirtschaftselite die Welt an den Rand des Ruins getrieben und sie packt sich heute schon wieder ungehemmt die Taschen voll, weil die Bundesregierung sich ihren Interessen beugt", sagte DGB-Chef Michael Sommer. Unterdessen forderte der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, im "Hamburger Abenblatt" das Recht auf politische Generalstreiks.